Über mich
Mein Motto: Mele kalikimaka!
System: MAC (Power-PC), daher auch keine Buffed-Charakterauswahl
Mainchar: Winterlich, Zwergin, Paladin (Holy), Level 70
Server: Eredar
Meinereiner spielt seit fast 2 Jahren World of Warcraft und wurde durch einen guten Freund "angefixt". Mich hat das Spiel vor allem auch aus psychologischen Gründen fasziniert, da sich auch in einer solchen künstlichen Umgebung soziale Strukturen herausbilden und unterschiedliche Menschen aus unterschiedlichen Schichten, Kulturen etc. aufeinander treffen.
Ich habe bis Level 60 mit Begeisterung einen Mage gespielt, aber nach einer Weile wurde mir diese Klasse sehr langweilig. Bähm. AOE. Bähm. AOE. *Barlow lässt grüßen* Nach einer kleinen Zwangspause aufgrund von RL-Verpflichtungen habe ich einen Paladin angefangen und entdeckt, dass dies meine Klasse ist. Der Char war von Anfang an auf "Heilig" geskillt und jeder weiß, was es heisst, einen Holy-Char bis auf Level 70 zu spielen. Es ist Arbeit. Aber der Spaß dabei ist unbezahlbar. Im Grunde macht mir Supporten mehr Spaß und ich versuche bei Instanzen-Runs nie ein Gruppenmitglied sterben zu lassen.
Ich begreife WOW als Unterhaltung und mir es wichtiger mit netten Menschen ingame unterwegs zu sein, als "geile-oberhammer-endkrasse" Gegenstände zu farmen. Ich war von Anfang an bei meiner Gilde und ich werde es auch bleiben, bis ich meinen Streitkolben endgültig an den Nagel hängen werde. Farmen generell finde ich schrecklich. Als Paladin sowieso. Nichdestotrotz durfte ich dennoch schon Raiderfahrung sammeln und finde die stimmige Choreografie bei Bosskämpfen immer wieder beeindruckend. Ein Phänomen wie sich 10 oder auch 25 Menschen konzentrieren können und Teamplay beweisen. Dann ist das Spiel wie Manschaftssport.
Die neuesten Blog-Beiträge
Wednesday, August 15, 2007 - 8:26 PM | Kategorie: Standard
Der Regen prasselte schon seit Stunden auf das Holzdach. Die Tropfen stimmten dabei einen monotonen, durchdringenden Rhythmus ein. Gleich bleibend. Nervtötend. Nicht genug damit sammelte sich das Regenwasser auf dem Dach zu Fäden, die in einem ungleichen Muster schräg hinab liefen, um dann an der Kante kurz zu verharren und in die ungewisse Tiefe zu fallen. Ein kurzer Fall. Ein kurzer Augenblick der Freiheit. Und mit einem leisen Flüstern traf das Wasser schließlich auf die feuchte Erde. Gierig aufgesogen wie ein Schwamm, wo der Boden noch nicht gesättigt war, und verächtlich abgewiesen, wo die Nässe schon jede einzelne Pore der erdigen Haut benetzte. Die Feuchtigkeit und der Boden vereinigten sich und machten jedwedes Weiterkommen für Reisende unmöglich. Zäher Brei und tiefe Pfützen breiteten sich bis zum grauen Horizont aus. Es war ein verfluchtes Land. "Ein Wetter wie in der Altzeit, wo der Regen Jahrtausende andauerte und die Vulkane hunderte fußhoch ihre Felsen schleuderten. Nun sitzen wir hier und müssen abwarten, bis das Unwetter andere Reisende ärgert. Zum Glück steht diese Bruchbude hier. Arg. Ich könnte kotzen." Der Zwerg schüttelte sich unbehaglich und zog seinen triefend nassen Umhang enger. Die Kälte der Nässe kroch langsam und unaufhaltsam tiefer in seinen Körper. Er fröstelte. "Ich bin ja einiges gewohnt, aber so ein Wetter wird noch eher mein Tod bedeuten als ein stinkender Untoter. Lass uns ein Feuer machen. Ich habe noch Holz und Zunder in meiner Tasche." Er streckte seine Hand nach dem braunen Sack vor ihm aus und zog ihn mit einem kurzen Ruck auf. Eine bleiche Hand näherte sich dem Zwerg und legte sich sanft auf seine Schulter. Der Zwerg hielt inne. Die Hand packte bestimmt zu und tippte ihm zweimal mit Mittelfinger und Zeigerfinger auf die Schulter. Ohne ein Wort nahm der Zwerg die Hand vom Sack und fingerte stattdessen an dem Knoten vor seiner Brust, um seinen Umhang abzulegen. Die Finger waren klamm und gehorchten nicht recht. Das Lederband war feucht und hatte sich zusammen gezogen. Innerlich fluchte der Zwerg. Seine Hände waren nicht dazu gemacht, Knoten zu lösen oder Stickereien anzufertigen. Sie waren grob, rau und zernarbt. Wie dafür gemacht, sich um einen Hals zu legen und den Lebensatem abzupressen. Die bleiche Hand auf seiner Schulter legte sich auf seine Hände und fing sobald an golden zu leuchten. Die Hände des Zwerges füllten sich sofort mit Wärme und Kraft. Die bleiche Hand zog sich zurück und der Zwerg entledigte sich mit der zurückgewonnen Fingerfertigkeit rasch des nassen Umhangs. "Das hätte ich auch selbst gekonnt. Das heilige Licht sollte nicht zu solch simplen Mitteln dienen, Schülerin." "Ha. Du bist nur sauer, dass du nicht selbst darauf gekommen bist, Mentor Tharanis", erwiderte eine raue, aber melodische Stimme. Eine Stimme einer Zwergin. Sie hob ihre bleichen Hände über das ebenso bleiche Gesicht und reckte sich. Die stahlblauen Augen guckten Tharanis schelmisch an, der nur ein gutmütiges Grummeln von sich gab. "Es sind drei Reiter hierher unterwegs. Sie sind gerade hinter dem letzten Hügel verschwunden. Danach ist nur noch freies Feld zwischen ihnen und uns", antwortete die bleiche Zwergin ohne die Frage abzuwarten und setzte ihren Helm auf. Ihre bleichen Gesichtszüge verschwanden unter dem Metall und nur ihre eisblauen Augen leuchteten aus dem Sehschlitz hervor. "Gut. Also kein Feuer. Muss halt ein Kampf meine müden Knochen aufrütteln. Aber wie kommen sie bloß bei so einem Wetter nur vorwärts, Winterlich?" Tharanis zog sich seine Kettenhandschuhe über und nahm ebenfalls seinen Helm auf. "Es sind Blutelfen. Leichter Körper. Leichtes Reittier. Leichte Beute für uns." Die Zwergin musste grinsen.
Fortsetzung folgt...
Monday, August 13, 2007 - 10:45 PM | Kategorie: Standard
Ich habe seinerzeit angefangen eine Geschichte über meine beiden Hauptcharaktere Winterlich (Paladin) und Venefica (Magier) zu schreiben. Bislang gibt es deren Erlebnisse nur im Gildenforum. Zurzeit arbeite ich aber an einer neuen Geschichte mit Winterlich und einem weiteren Paladin in den Hauptrollen. Dabei geht es um deren Abenteuer in Azeroth und Scherbenwelt und ihrer Suche nach der wahren Identität eines Paladins. Sie erfahren einige widersprüchliche Fakten aus der Geschichte der Paladine und deren Rolle im 2. Krieg gegen die Horde und im Krieg gegen die Geißel. Es sollen dabei auch einige bekannte NPCs sowie Ingame-Freunde vorkommen.
Arbeitstitel: Blutelfenjagd
Fortschritt: 18 Din-A4 Seiten
Ich habe vor an dieser Stelle nach und nach die Geschichte zu veröffentlichen. Es ist meine Antwort darauf, dass es auf dem Server Eredar leider kein Roleplaying gibt. Einen anderen Server würde ich dennoch nicht bevorzugen, weil mir dann die lieben Menschen fehlen würde, die ich dort kennenlernen durfte.
..in Blogs...