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Chronicles of Spellborn: Da hat sich was getan
Ich hab noch etwas nachzuholen – und zwar diesen etwas längeren Blog von gestern. Sorry dafür, aber das hier spukte mir heute noch den ganzen Tag im Kopf herum…

Chronicles of Spellborn wird in Den Haag entwickelt, und da ich selbst aus dem holländisch-deutschen Grenzgebiet (Hallo, Westmünsterland) stamme, war das Gespräch mit dem Leitenden Spieldesigner Chris Nengermann nicht nur sehr witzig, sondern auch sehr informativ. Obendrein hat sich das in der Entwicklung befindliche Fantasy-Rollenspiel im vergangenen halben Jahr wirklich gemausert.

Chronicles of Spellborn spielt in einer explodierten Fantasiewelt. Fünf riesige Landmassen schweben nun in einem großen magischen Urstrom herum. Ihre Bewohner haben die Katastrophe überlebt und versuchen nun die Menschen und Weltabschnitte wieder zusammen zu bringen. Das klingt wirklich angefahren, deshalb habe ich bei Chris nachgehakt. Was ist so toll an der Story? Erzähl mal etwas mehr! Und das hat er getan. Vielleicht etwas mehr, als er hätte sollen – aber nun habe ich einen guten Eindruck von dem Potential der durchdachten Handlung. Wer weiß, vielleicht nimmt man sich ja an Funcoms Roman zu Anarchy Online ein Beispiel und baut das für uns noch unbekannte Universum schon vor dem Produktstart etwas aus?

Kennt Ihr das? Wenn neue Online-Rollenspiele herauskommen, fluchen viele Spieler gerne, alles sei doch eh von WoW kopiert und kann ja nichts taugen. Die Entwickler von Spellborn haben genug WoW-Spielstunden auf dem Buckel, um Spielmechaniken und Interface eben nicht 1:1 zu übernehmen: „Bei uns gibt’s keine Taschen, sondern ein riesiges Inventar, das ihr vermutlich niemals füllen könnt – damit macht das Spielen einfach mehr Spaß.“ meint Chris zu mir. Als er das sagt, denke ich kurz an die vielen Male, in denen ich beim WoW-Questen in Strangelthorn über zu kleine Taschen geflucht habe. Dann lächle ich. Es gibt ein eigenes Fach für Questitems. Ganz falsch liegt er nicht.


Während er Zam und mich also durch die Charaktererstellung quatscht, sprechen wir auch das delikate Thema „Rüstungen“ an: In Chronicles of Spellborn gibt es nämlich keine Rüstungen mit festen Boni. Stattdessen kleidet Ihr Euch immer nach Eurem Geschmack ein – eventuelle Boni bringt Ihr erst danach mit Siegeln an. Sehr cool: Wenn Euch zum Beispiel eine schönere Hose in die Hände fällt, könnt Ihr die Siegel der alten Hose einfach auf die neue übertragen und habt keinerlei spielerische Nachteile, aber ein schickeres Outfit. Der Grund für dieses ungewöhnliche System ist wiederum in der WoW-Vergangenheit von Chris zu finden: „Häufig siehst du [in WoW] einfach aus wie eine Freak-Show.“ Auch da kann ich ihm als Modekritiker der T6-Sets wieder nur zustimmen.


In den nächsten 30 Minuten erzählt er Zam und mir vom Auktionssystem, Minigames in der Kneipe (Schach und Dame), das quest- und storylastige Levelsystem und von einer Sache, die ich besonders cool fand: flexible Quest. In Spellborn soll es über 1.000 Quests geben, die Ihr nicht nur einfach annehmt. Nein, denn Ihr sprecht zunächst mit dem Questgeber – und je nach Euren Antworten verändert sich dann die Quest. So verändert sich eine Kill-quest gerne mal in eine Eskort-Quest, oder anders herum.

Über Chronicles of Spellborn gäbe es noch viel mehr zu berichten… bald. :top:

Von: Shadaim | Zurück zum Messebericht

 


WoW: Nihilum Live-Raid gegen Illidan
Situation: 15 Uhr am Blizzard-Stand, selbst die Nachbarstände beherbergen Zuschauer, die beim Live-Schlachtzug der Erfolgsgilde Nihilum zuschauen wollten. Nach einem kurzen Plausch mit einem Blizzard-Mitarbeiter, der mir sagte, das er kurz zuvor erfolglos versucht hat durch den WoW-Torbogen zu gelangen, entschied ich mich mein Glück nebenan am Starcraft-2-Stand zu versuchen - Mission erfolgreich.

Auf dem WoW-Stand moderierte Jonas "JohnnyR" Bollack den Angriff seiner Gilde auf Illidan, dem letzen Boss im schwarzen Tempel. Das Ganze wurde von Blizzard-Mitarbeiter Tobias "Gnorog" Jahn moderiert, der nebenbei noch Fragen aus dem Publikum an JohnnyR aufnahm. Es war unglaublich, wieviele Menschen auf so engen Raum passen und wie stark das Interesse an dem Live-Raid war. Ich konnte zahlreiche Fotos erhaschen und erfuhr einige Infos zu den Taktiken in dem Boss-Kampf.

Der Kampf gegen Illidan ist in drei Phasen unterteilt. In der ersten Phase bekämpft Ihr Illidan ganz normal - er haut aber wirklich heftigen Schaden auf den Main-Tank raus. Die Tausender Schadens- und Heilpunkte flogen nur so über den Bildschirm. Dann hebt er ab und einige Feuerelementare erscheinen, die anscheinend nicht so einfach zu bewältigen sind. Zwischendurch schießt Illidan vom Himmel aus auf einen Spieler, der dann auch recht schnell hochgeheilt werden muss. Laut JohnnyR ist dies auch die schwierigste Phase des Kampfes. Die Nihilum-Jungs bewältigen die beiden Phasen aber erstklassig. Sobald Illidan landet beginnt Phase 3, in der er sich ab und an in eine Dämonenform verwandelt und dann, so unglaublich es auch klingen mag, von einem Hexenmeister getankt wird - die kennen sich mit Dämonen ja bestens aus. :top:

Leider schaffte es Nihilum in diesem Versuch nicht, den Dämonen zu bezwingen, aber ein zweiter Versuch war einkalkuliert. Leider musste ich aber wieder zurück zum buffed-Stand. Auf dem Weg dahin habe ich noch einige Messebabes für Euch aufgenommen, die Ihr in unserer Galerie findet.

Morgen, also am Sonntag wurde ich übrigens eingeladen, dem Live-Schlachtzug gegen Archimonde im Berg Hyjal (Höhlen der Zeit 3) am Stand beizuwohnen - ich bin gespannt.



Von: ZAM | Zurück zum Messebericht

 


Der Herr der Ringe am buffed-Stand
Um 11.00 Uhr war es so weit: Codemasters zeigte das Buch 10 für Der Herr der Ringe Online, das jüngst veröffentlichte Content-Update. Ganz klar im Fokus: Das Session-Spiel, in dem man in die heroische Rolle eines Hühnchens schlüpfen darf! ;-) "Mmmh, chicken...", wie Homer sagen würde. Übrigens: Die Hühner können noch nicht tanzen! buffed-Volontär Flo hat das natürlich sofort bei den Entwicklern moniert und so wird es ihm zu verdanken sein, wenn diese überlebenswichtige Fähigkeit nachgepatcht wird. Danke Flo, ohne Dich wäre DHdRO nur halb so toll. :D

Nebenbei sind wir wieder einige Goodies wie Headsets an die Zuschauer der gut besuchten buffed-Show losgeworden. Gut besucht auch deshalb, weil die buffed-Fan-Gilde "Mittmoons" sich hier getroffen hat. Vielen Dank an Firun und GelbeRose, die den Organisationskram übernommen haben!

Von: Storyteller | Zurück zum Messebericht

 


WoW: Video zum Jeff-Kaplan-Interview online
Zam hat die Überstunden gestern Abend nicht gescheut und das Video von unserem Enthüllungs-Interview mit Blizzards Jeff Kaplan auf die Interviewseite eingebaut. Danke, Zam! =)

Wir machen uns jetzt übrigens auch wieder auf den Weg zur Messe - im Laufe des Tages gibt es unter anderem mehr Infos von Wrath of the Lich King (händereib).

Von: Shadaim | Zurück zum Messebericht

 


Age of Conan: Die kürzeste Präsentation
...und die genialste des Tages.

Gegen 14 Uhr wollten wir zum Conan-Stand und kamen etwas zu spät. Das war egal, weil die Besucher vor uns ihren Termin etwas überzogen. So hatten wir nur noch wenige Minuten für Gespräch und Präsentation mit Product Manager Erling Ellingsen und Jørgen Tharaldsen, Product Director von Age of Conan. Die knapp fünf Minuten entpuppten sich als beste Präsentation des Tages. Die zwei zeigten uns in Rekordzeit die besten Auszüge aus der Präsentation, beispielsweise wie die gewaltigen Städtebelagerungen in AoC ablaufen.

So habe ich mir das übrigens immer für WoW gewünscht: Spieler bauen eine Stadt auf, andere versuchen sie einzunehmen. Und genau das funktioniert in dem AoC. Im Zeitraffer baute Jørgen eine Spielerstadt auf, stellte anschließend seinem Spiel-Charakter der bereits vor den Toren wartete unzählige, kampfbereite NPCs zur Seite. Dann baute er noch Belagerungswaffen auf, die die Stadtmauer zerstörten, während Gegner aus den Toren strömten, die dann von seiner Armee in einer hektischen aber atemberaubenden Schlacht vernichtet wurden – Genial. :top:

Das Video von der Schlacht und ein Interview von unserem PC-Games-Kollegen Robert Horn mit Erling Ellingsen findet Ihr in unserer Tages-Zusammenfassung.

Von: ZAM | Zurück zum Messebericht

 


Vanguard: Raid-Dungeon im Update 3
Freitagmorgen sprachen wir mit Darrin S. McPherson, dem Senior Game Designer von Sony Online Entertainment. Kein Wort von der Pleite der ursprünglichen Entwicklerfirma Sigil Games (April Jones im Interview: buffedCast 11), kein Wort von der Übernahme einer Restgruppe durch Sony Online Entertainment. Doch die Vergangenheit scheinen die zu SOE gewechselten Entwickler nicht komplett in Vergessenheit versinken: Man hält nach wie vor an den coolen Ideen fest, die man schon vor der Übernahme hatte.

Mit dem so genannten „Update 2“ führten die Entwickler Gegenstände ein, die beim Aufnehmen gebunden werden (Bind on Pickup). Es gibt ein sehr gutes und umfangreiches „Looking for group“-Werkzeug, Gegenstände können auseinandergenommen werden, um Rohstoffe zu gewinnen (z.B. Holz und Metall).

Ich konnte mir die Frage nicht verkneifen: „Einige Spieler haben Vanguard nach der Übernahme von SOE aufs virtuelle Abstellgleis geschoben – wegen ihrem schlechten Ruf in der Fangemeinde von Star Wars Galaxies. Wie wollt Ihr solche Spieler dazu bringen, wieder zurück zu kommen?“ Die Antwort von Darrin kommt schnell und überzeugend: „Die Arbeit mit SOE hat uns nichts als Vorteile verschafft. Ein Beispiel: Vorher hatten wir wenige Tester und nun sitzt eine ganze Abteilung daran, Bugs zu finden und zu fixen. Wir haben wesentlich mehr Ressourcen, das ist klasse. Update 2 konnten wir drei Wochen lang prüfen – und je weniger Bugs auch in den Patches sind, umso besser.“

Wie sieht’s denn mit den Inhalten aus? Nimmt SOE da Einfluss? „Gar nicht – im Gegenteil. Diese Bind-on-Pickup-Sache zum Beispiel durften wir wegen anderer Dinge vor der Übernahme nicht umsetzen, obwohl wir wollten. Jetzt können wir richtig loslegen – und mit Update 3 geht’s richtig rund.“, meint Darrin.

Während er spricht, präsentiert er uns (Zam war auch vor Ort) mit viel Stolz die Infos zum „Update 3“ und zeigte uns den ersten Raid-Dungeon „Ancient World Warehouse“ für 12 Mann. Sehr cool: Der Dungeon besitzt wie Naxxramas in World of Warcraft mehrere Flügel, ist aber nicht instanziert. Theoretisch können also alle Spieler ab Stufe 50 dort hinein und sich den über 18 Raidmobs stellen. Damit sich die Gruppen nicht dauernd die Kills stehlen, sind die Kämpfe mit Lockout-Timern belegt, die pro Spieler gelten. Wenn Ihr in einer Gruppe also einen killt, könnt ihr diesen Boss in den nächsten Tagen nicht mehr angehen – so einfach ist das. Der Endboss der Instanz heißt übrigens Kotasoth und wurde vor unseren Augen von Darrin übermächtigen Gamemaster-Charakter „Haujobb“ (Blade Runner lässt grüßen =) vermöbelt.

Mein Fazit: Vanguard mausert sich – und ich war positiv überrascht, wie gut die Entwicklung des Spiels aktuell voran schreitet. Das Team hängt sich wirklich rein und feilt nicht mehr nur an den groben Stellen. Wer weiß – vielleicht gibt es ja irgendwann sogar mal eine deutsche Version?

Von: Shadaim | Zurück zum Messebericht

 


Pirates of the Burning Sea: Actionreiches Piraten-MMO
Beim vorletzten Termin des Tages präsentierte uns der Chef von Flying Lab Software, Russel Willams sehr enthausiastisch das Piraten-MMO Pirates of the Burning Sea. Nicht zu unrecht, denn er hatte beim Spielen genauso viel Spaß wie wir beim Zuschauen. Das Spiel macht einen sehr guten Eindruck; wunderschön animiertes Wasser und Landschaften, sowie sehr detailliert Schiffe mit actionreichen Seeschlachten machen das MMO vor allem für eingefleischten Pirates-Spieler wie mich sehr interessant.

Neben den Eigenheiten der Navigation auf hoher See, also dem Schiffverhalten bei wechselnden Windrichtungen und Manövern, zeigte er uns noch, warum man Schiffen mit zu vielen Kanonen nicht zu nahe kommen sollte. Er versenkte mit seiner Galeone einen angreifenden Piraten mit nur einem Schuss, was dem Kanonenfeuer von ca. 16 Kanonen entspricht. Interessant war seine Aussage, das auch das Schiff eines Spielers mit niedrigerem Level einen schon fortgeschrittenen Spieler versenken könnte.. Bei den Seeschlachten ist also Taktik gefragt.

Lustig war auch das Entermanöver, in dem die versammelte Crew mit dem Caption voran los stürmt, denn dann beginnt erst der Kampf an Deck des feindlichen Schiffes – was übrigens irre komisch ausschaut. Wer sich übrigens für die Laufbahn eines Piraten entscheidet, kann mit etwas Geschick das Schiff eines gegnerischen Spielers kapern und behalten. Dabei behält aber der ausgebeutete Spieler sein Schiff so lange er nicht bereits das dritte mal besiegt oder geentert wurde. Nach dem dritten erfolglosen Kampf verliert man nämlich seinen heißgeliebten Kahn. Das Spiel ist nicht nur für alte Pirates-Fans einen Blick wert.

Von: ZAM | Zurück zum Messebericht

 


WoW: Arena-Turnier am Blizzard-Stand
Um 16 Uhr war ich heute am Blizzard-Stand. Dort fand ein 3vs3 Arena Turnier statt, für das man sich nicht qualifizieren brauchte. Acht Teams, die sich am morgen des Tages angemeldet hatten, traten gegen einander an und lieferten sich eine Schlacht nach der anderen. Dabei durften sie sich mit vorerstellten 70er-Charakteren, ähnlich wie auf den Testservern einloggen. Im Inventar hatten die Spieler interessante Vogelähnliche Reittiere. Ein neues Feature für Wrath auf the Lich King, oder gar Patch 2.2 oder 2.3? Jedenfalls herrschte ein riesiger Andrang und die Laune der Zuschauer war super. Auf einem großen Screen konnten alle das Geschehen aus dem Zuschauer-Modus für Turniere beobachten.
In Shattrath wurden die Arena-Kämpfer von einer Parade von Hordlern und Allianzlern begrüßt, die extra Position bezogen hatten.
Im K.O.-Verfahren schied dann ein Team nach dem anderen aus. Im Finale wurden drei Runden gespielt, die das siegreiche Team alle für sich entschied. Besonders das allerletzte Spiel war super spannend, denn der Hexenmeister aus dem Gewinnerteam, stand ganz alleine zwei Magiern gegenüber - und gewann! Dickes Lob an die Gewinner und an Blizzard für ein tolles Spektakel. Samstag und Sonntag werden erneut Turniere um 16 Uhr stattfinden. Am Samstag nehme ich wahrscheinlich mit meinem 3er-Team teil. Mal schauen, wie weit wir kommen. :top:

Von: Flauwy | Zurück zum Messebericht

 


Fallout 3: Hinter verschlossenen Türen
Keine Videos, keine Fotos, keine Digtiergeräte - so waren die Bedingungen, um in die kleine Kabine zu kommen, wo einem Dutzend Reporter im Stundentakt eine spielbare Version von Fallout 3 für die XBox 360 gezeigt wurde (soll auch für PC und Playstation 3 erscheinen).
Man startet im Vault 101, einem großen Atombunker, der 200 Jahre nicht geöffnet wurde. Die Menschen im Bunker haben eine eigene Gesellschaft entwickelt und leben nach der Devise: Born in the Vault, die in the Vault. Außerhalb ist ein atomar verseuchtes Washington DC, dessen Antlitz sich völlig verändert hat. Überall nur Ruinen und ausgeschlachtete Fahrzeuge, mutierte Ameisen und muskelbepackte Mutanten. Im Kampf kann man die Zeit anhalten und beim Feind einen Körperteil bestimmen, auf den auomatisch weitergeschossen wird, sobald die Zeit weiterläuft. Die NPCs wirken frisch und äußerst lebhaft. In eine Stadt die völlig aus Blech und Schrott besteht, kann man Leute sehen, die sich in angeregten Diskussionen befinden, wild gestikulieren und sich mit ihren Namen nennen. Man kann quasi mit jedem ein Gespräch beginnen und alle NPCs nehmen Euch als Spieler wahr, das heißt sie folgen Euch mit Blicken und Köpfen, sprechen Euch an oder grüßen einfach nur. So wird einem das Gefühl suggeriert, mitten drin zu sein, statt nur dabei. Die Welt sieht sehr atmosphärisch aus und bringt die Post-Nuklear-Welt authentisch rüber.

Ich hatte keinerlei Erwartungen und war deshalb positiv überrascht. Solo-Player-Spiele sind zwar nicht mehr meine Welt, aber Fallout 3 sieht aus, als ob es mich beim Erscheinen für einige Wochen in seinen Bann ziehen könnte - falls die Konkurrenz mir die Zeit dazu lässt. Vor 2008 ist jedoch nicht damit zu rechnen.

Von: Flauwy | Zurück zum Messebericht

 


The Witcher: Interview mit Michal Madej
Das Fantasy-Rollenspiel wurde mir von Michal Madej, dem Chief Designer bei CD Projekt Red präsentiert. In dem Solo-Spiel übernehmt Ihr die Rolle eines mächtigen Hexenmeisters, der durch geistige und körperliche Abhärtung seit seiner Kindheit an, mittlerweile nahezu immun gegen Gifte, Krankheiten und Magie geworden ist. Madej beschreibt ihn als Anti-Held. Dieser wird stets mit zwei 2-Händern unterwegs sein: einem aus Stahl für normale Gegner und einem aus Silber für dämonische Wesen.

Besonders an dem Spiel ist die Verliebtheit der Entwickler zu Realismus. Wenn Ihr Euch zum Beispiel betrinkt, verschwimmt die Sicht nicht nur, Ihr könnt auch kaum noch laufen - und das einen halben Tag lang! Wenn Ihr einen Gegenstand craftet, dann dauert das schonmal ein paar Stunden. Tränke und Elixiere sind in “The Wichter” grundsätzlich auch gleichzeitig Gifte. Mit jedem Trank lädt sich eine Giftleiste auf. Ist diese voll, sterbt Ihr.

Innovativ ist das Verhalten der NPCs: Jede Eurer Aktionen hat Konsequenzen, die im Hintergrund weiterlaufen. Stirbt beispielsweise ein NPC, entstehen dadurch komplexe Handlungsstränge, in Verbindung mit anderen NPCs. Ihr verändert also die Welt um Euch herum, mit allem was Ihr tut.

In diesem Spiel geht es nicht darum, sich zwischen Gut oder Böse zu entscheiden, sondern zwischen sehr böse oder weniger böse. Dabei werdet Ihr Schritt für Schritt auf einer Storyline begleitet, die einen roten Faden vorgibt. Ihr werdet also nicht hilflos durch die Welt irren, wie in Oblivion.

“The Witcher” soll ab dem 26. Oktober 2007 im Laden stehen - pünktlich zu Halloween.

Von: Flauwy | Zurück zum Messebericht

 


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