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Browsergame: Spielt jetzt das Shakes & Fidget Browsergame


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Gestern Abend in Mittelerde…
Verwirrt…


Verloren…


Planlos…


Ich segelte wie ein einsames Blatt in der Luft umher, umschlungen von den Fängen eines grausamen Windes…


Ich trieb wie ein Stöckchen einen reißenden Fluss hinunter, ein Spielball zwischen Strömung und Strudel…


Ich fühlte mich wie Guido Westerwelle, hin und hergerissen zwischen den Aufgaben als Parteivorsitzender, Außenminister und fürsorgende Mutter…


Aber Gott-sei-Dank gibt es für hoffnungslose Orientierungsgrobmotoriker wie ich einer bin ja den *Trommelwirbel* Quest-Tracker hier in Mittelerde…


Ein mordsmäßiges Tool, dagegen wirkt ein TomTom wie ein Flaggenwedler auf einen beliebigen deutschen Segelschulschiff… dieses Ding weiß nicht nur den Weg, es weiß sogar den Zielort, bevor ich ihn überhaupt kenne… so etwas kannte ich eigentlich sonst nur von meiner Mama, die ja schon immer wusste, was gut und richtig für mich ist… trotzdem habe ich es immer gehasst, die Kleidungsstücke meiner Schwester auftragen zu müssen…


Dieses SamSam also ist eine echt tolle Hilfe, wenn man in Mitteerde unterwegs ist und verzweifelt den Zielort einer Quest sucht…


Das Problem dabei ist aber, dass man es in den geheimnisvollen Tiefen der HDRO-Einstellungen erst aktivieren muss, wenn man es einmal deaktiviert hat… was ich Tuppes natürlich direkt am Anfang getan habe… hey, ich bin ein Mann, ich brauche doch niemanden, der mir den Weg erklärt… das ist nur was für verweichliche Männer, verängstige Kätzchen auf hohen Bäumen und die Kiddies von Borussia Dortmund…


Ich hab bisher noch jeden Ort gefunden, den ich finden wollte… und auch viele, die ich gar nicht finden wollte… ganz zu schweigen von denen, die besser niemals gefunden hätte… und da waren noch die Orte, die ich nicht finden wollte, weil ich dachte, wenn ich sie finde würde, würde ich mir wünschen, sie nicht gefunden zu haben, deswegen fand ich nichts schlimmes daran, sie nicht gefunden zu haben, auch wenn ich sie eigentlich finden wollte…



*ohnmächtig umfall*



Nachdem ich wieder zu mir gefunden habe, muss ich Euch sagen, dass ich ein Problem habe…


Ich hab mich in Enedwaith (sprich Änädwädh… oder wie ich es nenne: Holland) verirrt… total und hoffnungslos… schon seit Tagen irre ich auf der Suche nach ein paar Kontrollpunkten über die endlosweiten Ebenen… durch dunkle Wälder… über hohe Berge…


Aber dann kam die Rettung… der Tipp… der Ratschlag, der alles ändern sollte… wie so oft rettet mich nach Tagen… nein nach Wochen… der Beratungschannel auf Morthond… und zwar mit den Worten…:



„Mensch Ithil, hör endlich auf rumzuheulen wie ein kleines Mädchen… und mach endlich den gottverdammten Quest-Tracker an, bevor ich ihn Dir dahin stecke, wo die Sonne niemals hin scheint…“



„Endlich ein Hinweis“ dachte ich begeistert, ein Ratschlag, der mich aus schwärzester Dunkelheit in eine strahlende Zukunft führen würde… obwohl… wenn er den Quest-Tracker wirklich dahin stecken würde, dann wäre doch noch eine viel dunklere Dunkelheit zu erwarten, oder… ach, ist ja auch egal, weiter im Text...


Kaum fühlte ich mich also in zweierlei Hinsicht gerettet (ich hatte einen Hinweis und ich konnte mich auch weiterhin problemlos überall drauf setzten), fühlte ich einen eiskalten Stich ins Herz…



Wo zur Hölle aktivierte man denn den Quest-Tracker wieder…?



Ich überlegte kurz, ob ich nochmal nachfragen sollte… entschied mich aber aufgrund der angekündigten ganz speziellen Einführungsmaßnahme in die Funktionsweise des Quest-Tracker dagegen…


Wenn ihr nun also ständig jemanden planlos in Holland herumirren seht, dann ist das entweder Mats Hummels oder ich…


Nur hinter Mats rennt immer nur der Kloppo her... hinter mir aber ein Typ mit einem eingefetteten Quest-Tracker…

 


Die Sippe der „Wanderer der Welten“ auf Morthond sucht…
Da ja in Mittelerde bald das Free-to-Play einziehen wird, möchte ich meinen Blog heute mal dazu "missbrauchen" unsere Sippe auf Morthond vorzustellen...

Mit diesem Text hier stellen wir unsere Sippe in verschiedenen HDRO-Foren vor...

Wer Lust und Laune hat, Mittelerde bei einer ziemlich verrückten Sippe zu erleben, kann sich gerne einfach mal bei uns melden... :-)


Wir suchen…

keine erfolgshungrigen Spieler…
(die würden bei uns sehr schnell verhungern)

keine ehrgeizigen Spieler, denen es nur ums Raiden geht…
(wir gehen natürlich zusammen in Instanzen, aber nicht um auf Teufel-komm-Raus eine Instanz super schnell und super erfolgreich durchzuspielen)

keine humorlosen Spieler, die weder über sich noch mit anderen zusammen lachen können…
(bei uns wird viel gelacht und gescherzt, von daher sollte man sich, das Spiel und eigentlich alles andere auch nicht so super ernst nehmen können)

keine Durch-das-Spiel-Hetzer, die so schnell wie möglich alles erreichen wollen: Höchstlevel, Endcontent-Bezwinger, beste Ausstattungen, In-Game-Herzinfarkt…
(wir sind lieber langsam und mit viel Genuss unterwegs, lassen uns Zeit und finden die kleinen Dinge in Mittelerde genauso wichtig wie großen… denn der Weg ist das Ziel)


Uns ist egal…

ob Du schon lange in Mittelerde unterwegs bist oder erst vor kurzem Deine ersten Schritte hier unternommen hast…
(jeder von uns hat irgendwann einmal angefangen zu spielen, deswegen unterscheiden wir nicht zwischen erfahren und unerfahren)

welche Klasse Du spielst…
(wichtig ist der Mensch hinter dem gespielten Char, deswegen ist uns die Klasse Deines Chars oder seine Ausrüstung wurscht egal)

ob Du jung oder schon etwas weniger jung bist…
(das Alter im Personalausweis sagt nie etwas über das geistige Alter aus, es gibt sehr reife junge Spieler und sehr jugendliche ältere Spieler… uns Wanderer gibt es in der gesamten Bandbreite)

ob Du ein Gelegenheits- oder ein Vielspieler bist…
(hier bei uns spielt jeder dann, wenn er Lust und Laune hat, ohne eine Anwesenheitspflicht oder ähnliches… von daher spielt es keine Rolle, ob Du einmal pro Woche oder einmal pro Monat online bist, oder mehrmals die Woche… wir freuen uns einfach, wenn Du da bist)


Unsere Sippe…

gibt es hier in Mittelerde schon seit über 3 Jahren…
(und sollte der Schicksalsberg nicht umfallen, dann auch noch mindestens 3 weitere Jahre… und noch länger)

ist keine Raid-Sippe…
(wie gesagt, wir gehen zusammen in Instanzen, ohne aber den Fokus aufs Raiden zu legen… aus diesem Grund gibt es bei uns auch keinen Raid-Planer mit Terminvorgaben)

ist frei von Zwängen und Verpflichtungen…
(davon gibt es im normalen Leben (leider) oftmals mehr als genug… im Spiel und in unserer Sippe haben sie nichts zu suchen, deswegen gibt es bei uns u.a. auch keinen Raid-Planer oder eine TS-Pflicht, obwohl wir natürlich einen TS3-Sippenserver besitzen)

findet das RL wichtiger als alles andere…
(bei uns geht das RL immer vor, viele von uns haben Familie, haben Kindern, haben einen Partner, also ein ganz normales Leben… und dieses RL geht immer vor, egal ob man gerade erst mit einer Instanz beginnen möchte oder ob man kurz vor dem Endboss steht… das RL geht vor, bei uns wird niemand komisch angesehen, wenn er plötzlich weg muss oder länger AFK ist… Instanzen oder Bosskämpfe kann man verschieben, die sind morgen immer noch da… das RL aber sollte niemals wegen eines Online-Spieles warten müssen)

schreibt und reden und schreibt sehr gerne…
(deswegen haben wir natürlich ein Forum, zu finden unter www.wanderer-der-welten.foren-city.de, das auch sehr rege genutzt wird… ein TS3-Server ist natürlich auch vorhanden, der genutzt werden kann, aber nicht genutzt werden muss… und natürlich einen aktiven Sippenchannel)


Noch mehr Informationen und wie wir Wanderer so als Sippe ticken, findet Ihr natürlich auch in unserem Forum:


www.wanderer-der-welten.foren-city.de


Natürlich könnt Ihr mich auch im Spiel jederzeit gerne ansprechen, ich spiele nicht nur gerne in Mittelerde meine Wächter, sondern chatte mindestens genauso gern… obwohl fast alle Wanderer behaupten werden, dass ich lieber chatten als tanke… was ich übrigens wirklich besser kann als tanken…^^

Also dann… wir Wanderer würden uns sehr freuen, wenn wir Dich zu uns einladen dürften…

Meldet Euch einfach… ob in unserem Sippenforum, direkt hier per Post oder PN… oder sprecht mich im Spiel einfach an…


Wir sehen uns in Mittelerde… als Wanderer der Welten…

 


Gestern Abend in Mittelerde…
Männer zu zerbrechen, ist nicht schwer…

Männer verzweifeln zu lassen, ist keine große Kunst…

Männer zu treten, wenn sie am Boden liegen, können nicht nur argentinische Fussballspieler gut…


*ins Taschentuch schneuz*

*um Fassung ring*


Aber der Reihe nach…

Kennt ihr das… ihr tankt ein riesenhaftes Ungetüm… den Schild zum Schutz erhoben, das Schwert drohend zum Schlag ausholend (übrigens bin ich mittlerweile auch zu einem Schwert als Waffe gewechselt, nachdem ich jahrelang in Mittelerde nur mit einem Dolch bewaffnet durch die Gegend gezogen bin… immerhin soll es ja angeblich nur auf die Technik ankommen, nicht auf die Größe… und nein, auch nicht auf den Durchmesser… *Kopf schüttel*)…

Auf jeden Fall bin ich zum Schwert gewechselt, nachdem ich eines Abend etwas früher als erwartet nach Hause gekommen bin und meinen kleinen Hobbit-Bruder dabei überrascht, wie er sich mit meinem in tausend Schlachten, in blutigen Gefechten, in endlosen Gemetzeln geführten heiligen Kampfdolch… sein berühmtes Mozzarella-Schinken-Sandwich mit Remoulade und Ei schmierte…

Okay… also ich stand vor diesem riesenhaften Ungetüm… Schild hoch, Schwert ausholend… einen spöttischen, leicht arrogant wirkenden Gesichtsausdruck aufgesetzt und tankte dieses Monster aus der Urzeit, geboren in den Tiefen der Hölle…


Furchtlos...


Mutig…


Verwegen…


Männlich…


Ich beschütze meine Gruppe, 11 andere Wanderer standen in meinem Rücken, beschossen dieses Monstrum, zauberten, bufften, knabberten an ihren Salzgebäck…

Mussten sie sich Sorgenmachen…? Nein…

Mussten sie ängstlich aufgrund dieser gefährlichen Situation…? Nein…

Sie konnten alle gelassen bleiben, denn sie hatten ja mich… den Wächter… den Turm in der Schlacht… den dicken Lakritzbrocken in der prall gefüllten Haribo-Colorado-Tüte… den Mann, der jeden Tag auf dieser Mauer steht, damit Männer und Frauen wie Du… und Du… und DU auch, beruhigt schlafen gehen können…

Als plötzlich…

Mitten in der Schlacht…

Ein Ausruf erklang… ein Ausruf… der alles ändern sollte…


„Hey, Ithil… lass den anderen Wächter auch mal dran…“


Eine spannungsbildene Pause aus rein dramaturgischen Gründen, wie ich aber erst im Nachhinein erfuhr, entstand…


„Der hat einen Härteren…“


Stille… Sekunde reihte sich an Sekunde… aus der endlosen Stille wurde eine peinliche, endlose Stille…

Und dann… hörte ich das erste, noch leise unterdrückte Kichern einer der anwesenden, weiblichen Wanderer…


Dann noch ein weiteres…

Und noch ein weiteres…

Und noch eins…


Schnell drehte ich mich um, die Gefahr des Ungetüms in meinem Rücken missachtend… blickte in die Gesichter meiner Kampfgefährten und Gefährtinnen…


Die alle verzweifelt versuchten, ihr Lachen zu verhindern…

Es zu unterdrücken…

Sich zu beherrschen…

Einige schauten zu Boden… andere auf ihre Waffen, andere auf ihre Fingernägel…


Und dann…

Hörte ich hinter meinem Rücken…

Das Ungetüm…

Leise… dann immer lauter….


Lachen…


LAUT LACHEN…


Und alle 11 Wanderer stimmten gleichzeitig in dieses Lachen mit ein…


Was für ein Abend… Ungetüm tot durch Lachflash, eigene Würde verloren… und 11 Wanderer lachen bestimmt heute noch über mich…


Für mich also ein Abend wie jeder andere Abend auch… :-)

 


Gestern Abend vor Fornost…
Geisterwesen *grusel*…

Verfluchte Schemen *schauder*…

Unsichtbare Feinde *schrill aufschrei* …

Und das alles auf einem mit blutbesudelten Schlachtfeld der Vergangenheit…

Unsichtbare Feinde sind was Feines… bei mir persönlich treten diese unsichtbaren Feinde in der Regel gegen Samstagabend auf… Mittags gibt es immer lecker Eintopf bei Mama Ithilduin und spätestens in den frühen Abendstunden sorgt dann der biologische Verdauungszyklus für einige unsichtbare Feinde und leise Schleicher… aber darum geht es hier eigentlich gar nicht…

Ich war gestern Abend mal wieder in den Nordhöhen unterwegs, genauer gesagt vor den Toren von Fornost… *Akte X-Musik abspiel*

Fornost… hier wurde vor langer, langer Zeit eine blutige, eine brutale Schlacht geschlagen, ein brutales Gemetzel, übertroffen in seinem Bluthunger nur noch durch die kalte und berechnende Unbarmherzigkeit der sich gegenüberstehenden Kontrahenten… wer die letzten Folgen der Model WG gesehen hat, kann sich vorstellen, wovon ich rede…

Ich stöckelte also auf meinen schwarzen High-Heels Richtung Schlachthügel…

Moment… hab ich das gerade laut geschrieben… also… also nein… also nicht, das ihr jetzt denkt, dass ich… also das ich solche Dinger anzieh, wenn ich abends alleine durch Fornost laufe… *unsicher und viel zu laut lach*


Also gut, ich fang noch mal an…


Ich stöckelte also auf meinen nachtblauen High-Heels Richtung Schlachthügel… schon von weitem nahm ich die dunklen Schlieren des Todes wahr, die immer noch über dem ehemaligen Ort brutalster Gewalt einen ewigen Schatten der Dunkelheit warfen…

Aber davon lies ich mich nicht abhalten, immerhin hatte ich einen Auftrag zu erfüllen… 240 Geister sollte ich auf den Feldern von Fornost in die ewigen Jagdgründe schicken…

240 Stück sind ein echtes Pfund… ich zückte also meinen gewaltigen Dolch, umfasste mit kräftiger Hand meinen Schild und stürzte mich auf den ersten Gegner wie Boateng auf die Knöchel von Michael Ballack…

Ein kräftiger Schildhieb raubt dem Geist, der gar nicht wusste, wie ihm geschah, die ersten seiner hoffentlich knapp bemessenen Lebenspunkte… sofort setze ich nach, tänzelte wie ein B-Promi einer RTL-Tanzshow um den Gegner herum, um ihm meinen Dolch in den… in den… in den…


War es der Bauch…?


War es der Rücken…?


War es die Schulter, die Brust, die Keule…?


Geister sind mit einem Dolch echt schwer zu beeindrucken… das musste ich leider genau in dem Moment feststellen, als mein Schlag, ohne eine weitere Wirkung zu erzielen, durch meinen schemenhaften Gegner einfach hindurch wischte…

Gerade noch rechtzeitig fing ich meinen Sturz ab, allerdings auf Kosten meines rechten Absatzes, der nun für alle Zeiten nachtblau schimmernd irgendwo in einem Grabhügel in Fornost feststeckt…

Schnell ging ich im Kopf alle meine mir verfügbaren Waffen durch…


Dolch…? Sinnlos…


Schwert…? Das gleiche wie der Dolch, nur in groß…


Streithammer…? Könnte gehen, allerdings lag der Zuhause in meinem Werkzeugkasten, da ich im Moment die Spüle in der Küche am reparieren bin…


Kennt das jemand von Euch…? Da hat sich irgendetwas richtig tief und fest in Eurem Sifon verbarrikadiert und weigert sich wie ein verzweifeltes, thailändisches Rothemd dort einfach wieder herauszukommen… so ein Streithammer kann dann helfen, rhythmische Schläge von der Seite und von unten sorgen dafür, das alles wieder flutscht wie es flutschen soll…

Aber zurück zu meinem Geistproblem…

Ich wurde immer weiter in die Ecke gedrängt, der Geist bekam mit jeder verstrichenen Sekunde Überwasser… ich blutete bereits aus vielen kleinen Wunden, mein Schildarm war ab dem Ellenbogen gelähmt, das ständige Abwehren der Angriffe des Geistes hatten für diese mich extrem behindernde Verletzung gesorgt… und dann merkte ich auch noch voller Entsetzen, dass auch der zweite Absatz meiner Heels abzubrechen drohte…

Ein weiterer, wuchtiger Schlag traf meinen Schild, durch die Wucht drehte ich mich einmal um 180 Grad um meine Achse, wendete dadurch dem Geist meinen Rücken zu, bückte mich in Erwartung des letzten, des finalen, des endgültigen Schlages, der mein junges Leben beenden sollte, einfach nur demütig nach vorn…

und hätte in diesem Augenblick gerne das Gesicht des Geistes gesehen, also ich ihm


a.) mein prall zu nennendes (vorsichtig ausformuliert) Wächterhinterteil genau vor die Nase hielt,

b.) gleichzeitig merkte, wie die durch Mama Ithilduins Erbsensuppe produzierten Gase blitzartig einen Weg ins Freie suchten,

c.) und mit einem Gefühl der totalen Entspannung direkt Kurs in Richtung Riechorgans des Geistes nahmen…



Das war es dann auch für den Geist… es gibt nur wenige Lebensformen in den Weiten des Universums, die so einer Spontan-Flatulenz widerstehen können… der Geist gehörte definitiv nicht dazu…

Für die anderen 239 Geister muss ich mir aber noch was anderes einfallen lassen, ich kann ja nicht jeden Mittag Erbsensuppe essen…

Aber irgendwo unter der kaputten Spüle müsste noch mein Dirt-Devil-Staubsauger liegen…

Vorsicht ihr Geister… es ist ein neuer Sauger in der Stadt…

 


Gestern Abend im Tänzelnden Pony…
Wie viel Druck erträgt ein Mensch, bevor es aus ihm herausbricht…

Wie viel Schmerz, Ignoranz und Häme erträgt jemand, bevor es eskaliert…

Wie viel Gyros muss ich noch essen, um Griechenland zu retten…


Diese bzw. ganz ähnliche Fragen gingen mir gestern Abend durch den Kopf, als ich im Tänzelnden Pony in Bree immer noch in einer Schlange stand… und stand… und stand… und stand…

Und dabei hatte alles so gut angefangen… im Auenland war die Wahlparty der SPA zwar gegen halb drei Uhr Nachts abgebrochen worden, weil es doch nicht zur Regierungsmehrheit und einer sofortigen Ablösung des Hobbit-Landeschefs Jürgen „wer mit mir reden will, hat gefälligst ein Brombeertörtchen dazulassen“ Rüttgers reichte, aber das trübte meine gute Laune nur ein wenig…

Schlimm war nur, dass es eiskalt war… mein Gott, wir haben Mai… und ich hatte den ganzen Tag über schon eiskalte Finger, selbst einige Lossoths, die auf der Durchreise nach Forochel waren, bestätigten mir, dass es echt saukalt war…


Kalte Finger sind schon echt übel… und was hilft gegen kalte Finger…?


Genau, was Warmes zu Essen… das hilft in meinem Fall eigentlich so gut wie gegen alles, gegen kalte Finger, gegen kalte Füße, plötzlichen Haarausfall, Diarrhöe und sogar gegen einen fröhlichen Menowin…

Also machte ich mich gleich auf in Richtung des Tänzelnden Ponys… es war Montag Abend, da hatte Butterblume bestimmt nicht allzu viel zu tun und ich bekam schnell was in meinen Waschtrommel-Bauch…

Fröhlich (nicht Menowin) pfeifend ritt ich auf meinem Pferdchen die Straße vom Stallmeister in Bree rauf zum Pony und schlug auch sofort den Weg in Richtung des Ride-In-Schalters ein…

Dort aber stand eine gewaltige Schlange von Pferden, Schlachtrössern und kleinen Ponys, die teilweise mit 3 und 4 Hobbits beladen waren… schon vor der Sprechanlage stauten sich die Reittiere…

Gott… wie ich das hasse… Hunger und Warten sind zwei Dinge, die bei mir gar nicht gehen… das ist wie eiskaltes Wasser unter der Dusche, wenn man eigentlich heißes erwartet… oder wie ein Holländer, der zusammen mit anderen Holländern Deutscher Meister wird…

Ich suchte mir also einen Stellplatz für mein Pferdchen (direkt neben einem aufgemotzten, tiefer gelegten Sportgaul eines gerade volljährig gewordenen Hobbits aus dem Südviertel) und betrat mit dem festen Vorsatz, mir schnell an der Theke was zum Mitnehmen zu besorgen, das Pony…

Ich also rein… und stellte voller Freude fest, dass sogar drei Theken geöffnet hatten… das war gut… das schlechte aber war, dass vor allen drei Theken schon Kundschaft wartete… links eine Schlange mit 6 Elben… rechts eine Schlange mit 2 Hobbits und jeweils 4, in Worten „vier“ Hobbit-Kindern und in der Mitte eine Schlange mit jeweils einem Erwachsenen und einem Kind…


Also konnte das Motto nur lauten: „Ab durch die Mitte…“


Aber man kennt das ja… die linke und die rechte Schlange entpuppten sich als deutlich schneller… und immer wenn ich kurz davor war, die Schlange zu wechseln, tauchten quasi aus dem Nichts neue Hungermäuler auf, die die Schlange wieder auffüllten…


Also wartet ich in meiner Schlange weiter…


Ich hatte in meinen Überlegungen einen groben strategischen Fehler begannen… ähnlich wie Napoleon, der die Kälte des russischen Winters unterschätzte… ähnlich wie die Azteken damals die spanischen Eroberer anfangs nicht ernst nahmen… ähnlich wie die Mini-Schoko-Bons meinen aktuellen Blutzuckerspiegel ignorierten…

Butterblume hatte nämlich Coupons im Bree- und Auenland verteilt… und genau mit diesen Coupons waren die beiden Granaten vor mir bewaffnet…

Sie bestellten nicht einfach nur für sich selbst… sondern für ihre gesamte Sippe, scheinbar sogar für ihre Nachbarn und für die entfernt lebenden Verwandten ihrer Nachbarn…

Und um mein persönliches Fiasko auch noch abzuschließen… der gute Mensch auf der anderen Seite der Theke kam nicht wirklich mit den Unmengen an Coupons und den aufkommenden Änderungswünschen klar…:


Mit Mayo…? Nein, mit Ketchup…


Süß-Sauer…? Nein, Barbecue…


Welches Spielzeug in die Junior-Tüten…? Den kleinen lustigen Frodo… oder den strahlenden Legolas... oder gar den grimmigen Gimli…?



Wenn die männliche Thekenschlampe auf der dunklen Seite der Verkaufstheke mal in Richtung des hinteren Endes der vor ihm nach Nahrung lechzenden Schlange schauen würde, könnte er bestimmt auch mein grimmiges Gesicht erblicken…

Tat er aber nicht… er hatte sich nämlich just in diesem Augenblick bei der Zusammenstellung der Juniortüten geirrt und räumte nun unter dem kontrollierenden Blick der um ihre Bestellung besorgten Mutter alles wieder aus den Tüten raus…

Meine Beine gaben vor Schwäche langsam nach… ich brauchte etwas zu essen, irgendetwas… hier, jetzt…


Neben mir strahlte ein kleiner Hobbit-Junge glücklich seine Aragon-Figur an, die er aus seiner Junior-Tüte zauberte… und ich… und ich… ich…

Mein Gott, ich bin auch nur ein Mensch… ich riss dem Kleinen die Tüte aus der Hand, hielt sie triumphierend hoch über meinen Kopf, dreht sie um 180 Grad, öffnete meinen Mund, bereit die Nahrung, diese gottgegebene Lebenselixier namens Ambrosia in mich aufzunehmen…


Und bekam die wuchtige Figur eines Höhlentrolls mitten in die Fresse…


Die Thekenschlampe hatte zwei Spielzeuge in die Tüte getan… und dabei das Essen vergessen…

Alle starrten mich an… und dann fing der kleine Hobbit-Junge auch noch laut an zu schreien…

Nun… zu Essen habe ich nichts mehr bekommen… bekommen habe ich allerdings Hausverbot im Pony… und ich darf mich zukünftig auch nicht mehr als 5 Schritten einer Juniortüte nähern…




Zitat des Tages:

„Reiten Sie bitte vorne rechts auf den Parkplatz, ich bring Ihnen Ihr Essen gleich raus…“

Aber es kam dort niemals an… niemals…

 


Gestern Morgen in Mittelerde...
Wenn der Postmann zweimal klingelt…


Bedeutet das nicht, das mich in der nächsten Einstellung Jack Nicholson auf den Küchentisch wirft, um mir zu zeigen, das auch Briefträger es einem ziemlich gut… ach egal, ich schweife ab…


Es klingelte also an der Tür meines kleinen, schnuffeligen Elbenhauses in Ered Luin…ich befand mich allerdings gerade in einem Kampf auf Leben und Brot mit einem riesigen Troll, der versuchte, mit Hilfe seiner noch viel riesigeren Keule einen Portion Brotaufstrich aus mir zu machen… ich tänzelte wir ein junger, resozialisierter DSDS-Teilnehmer vor dem Troll hin und her, versuchte meine Angriffsfläche so klein wie möglich zu halten, als urplötzlich dieses Klingeln einer Haustürglocke erklang…


Dadurch wurde ich eine Millisekunde lang abgelenkt, der Troll nutzte diesen Vorteil sofort schamlos aus, sprang auf mich zu, ich rutsche zwischen seine Beine, mein Blick glitt an ihm hoch und ich sah zwei riesige….


„ITHILDUIN…. CHEFFE…. ES HAT GEKLINGELT….“


Die Stimme meines Elbenbruders… so wie ich ihn kenne, frisierte er sich um diese Uhrzeit entweder seine Haare, zupft seine Augenbraunen oder schaut sich seine David-Beckham-Bildsammlung an…


„Mach doch eben auf… ich schlaf noch…“ sagte ich, benommen im Halbschlaf vor mich hinmurmelnd…


Also dann… ich lag zwischen den Beinen dieses riesigen Trolls, mein Blick glitt an ihm hoch, zwei riesige, behaarte…


„ICH KANN JETZT NICHT, ICH HAB EINEN GANZ BÖSEN KNOTEN IN MEINEM ZÖPFCHEN…“


Mann, Mann, Mann… dieser Elb ging mir an manchen Tagen unwahrscheinlich auf die Nerven… irgendwann mache ich ihm auch mal ein „Knötchen“ in sein „Zöpfchen“… also rollte ich mich langsam aus dem Bett, streckte mich einmal herzhaft durch, griff nach meinem Morgenmantel… und griff aber stattdessen in ein frisch geschmiertes Marmeladen-Croissant…


„Oh… da ist es ja…“


Mein kleiner Hobbit-Bruder Miluin sauste an mir vorbei, griff anmutig nach dem Marmeladen-Croissant, leckt in einer fließend ineinander übergehenden Drehbewegung seines kleinen, runden Körpers auch noch meine drei von Marmelade beschmierten Finger ab und rannte anschließend Richtung Tür…


„Ich guck mal schnell, wer das ist um diese Zeit…“


Super… klebrige, von einem Hobbit abgelutschte Finger am frühen Morgen… viel schlimmer konnte ein Tag nicht beginnen… Miluin öffnete währenddessen die Haustür…


„Oh… unsere Briefträgerin ist da… guten Morgen Maneki…“


Maneki ist unsere Hobbitbriefträgerin… und Milchbotin… und Brötchenvorbeibringerin… im Prinzip unser Hobbit-Mädchen für alles, das dafür sorgt, dass wir als Gemeinschaft immer gut versorgt werden…


Maneki´s Aufmerksamkeit wurde sofort auf magische Weise von dem Marmeladen-Croissant angezogen… und da der kleine Miluin ein zuvorkommender Hobbit ist, teilte er natürlich sofort das Marmeladen-Croissant mit ihr…


Nachdem die beiden das Marmeladen-Croissant vollständig im Mund hatten, fiel Maneki aber sofort wieder der Grund ihres Kommens ein…


Schmatzend und schlürfend überreichte sie Miluin wortlos einen Brief… einen hochoffiziellen Brief…


„Ach Du Schande… ITHILDUIN“


Ich versuchte gerade im Bad irgendwie das Marmeladen-Hobbitsabber-Gemisch von meinen Fingern zu entfernen… aber Miluin´s Stimme klang panisch, das habe ich zuletzt von ihm gehört, als er dachte, der Untergang des Abendlandes stände bevor, weil es bei McDonalds nun einen komplett vegetarischen Burger im Angebot geben würde…


Ich rannte also zu Tür, nickte kurz Maneki´s immer noch kauendem Gesicht zu, riss Miluin den mit Marmelade beschmierten Brief aus den Händen… ein offizielles Siegel… tausend Gedanken, tausend Möglichkeiten schossen mir durch den Kopf…


War ich in Bree schon wieder innerhalb der geschlossenen Ortschaft geblitzt worden…?


Die Steuerrückzahlung der Zwerge aus Thorins Halle…?


Meine Einladung zum Recall in Bruchtal…?


Mit zittrigen Händen öffnete ich den Brief… kein Strafzettel, kein Steuerbescheid, kein Recall-Zettel… schnell las ich Zeile für Zeile durch…


OH


MEIN


GOTT


Ich hatte einen Preis gewonnen… einen Auszeichnung erhalten… ich… ich hab in meinem ganzen Leben nur einmal etwas gewonnen und das war damals im Kindergarten in Archet, als wir ein Kartoffelmännchen bauen sollten… und jetzt das hier…


Ich jubelte, ich lachte, ich tanzte vor Freude… Maneki und Miluin lachten mit mir, sogar mein Elbenbruder unterbrach seine Haarpflege und gesellte sich zu uns…


„Und… was hast Du denn wofür gewonnen…?“ fragte er…


Voller Stolz erzählte ich ihm, dass meine kleinen Tagebuchaufzeichungen „Mein Leben auf Morthond“ nicht nur nominiert, sondern sogar den Preis für den „Lustigsten Thread“ gewonnen hätte…


„Gratulation… und was hast Du als Preis gewonnen… einen Tag mit David Beckham oder Heidi Klum… oder gar einen Platz in der Modell-WG…?“


Gott, dieser Elb… sein Leben bestand nur Schönheiten und Heitatei-Gehabe…


„Nein“ sagte ich triumphierend mit der Stimme des junge Charles de Gaulle… „ich habe einen offiziellen Sticky bekommen…“


Schlagartig setzte das große Schweigen ein… die Art eines betroffenen, bemitleidenswerten Schweigens… das Zwitschen der Vögel draußen im Garten verstummte, das Rauschen der Bäume im Wind versiegte… sogar die beiden Hobbits vergaßen für einen Augenblick das Kauen…


Dann… setzte es zuerst bei Maneki ein…


Das unterdrückte Lachen…


Dann auch bei Miluin…


Und als dann sogar der Elb das Lachen nicht mehr länger unterdrücken konnte, lachten alle drei wie die Wahnsinnigen laut auf…


„Ithilduin hat ein Sticky, Ithilduin hat ein Sticky…“

„Na jetzt kann ja nix mehr schiefgehen bei Dir… wenn Du aber jetzt immer Dein Sticky dabei hast…“

„Und ein Sticky steht ja auch immer ganz oben…“

„Die Damenwelt wird begeistert sein…. Schaut, da kommt der Wächter mit seinem oben stehenden Sticky angelaufen…“

„Sticky, Sticky, Sticky…“


Die Drei bekamen sich gar nicht mehr ein vor Lachen und rissen einen dummen Spruch nach dem anderen…


Mit dem Rest meine Würde drehte ich mich schwungvoll um, lief zurück ins Schlafzimmer, knallte die Tür hinter mir zu und warf mich verzweifelt aufs Bett…


Aber das Lächeln, dass meine Lippen umspielte sah dann keiner der Drei mehr… sollen sie ruhig lachen und Spass haben… ich hab jetzt gewonnen und hab einen kleinen, offiziellen Sticky…


Und außerdem… sollen meine Geschichten ja auch dafür sorgen, dass die Leute Spass haben und lachen können…





Ich bedanke mich bei allen, die für „Mein Leben auf Morthond“ gestimmt haben… damit habt ihr alle mich wirklich überrascht…


Vielen, vielen Dank dafür… *ganz tief verbeug*

 


Gestern Abend in Buckelstadt…
12 Stunden hat eine Tageshälfte…

12 Monate hat ein Jahr…

12 Cheeseburger sind mein persönlicher Rekord bei McDonalds… anschließend hatte ich aber auch 12 Tage lang extreme Verdauungsprobleme…

Und natürlich… 12 Wanderer, die sich gestern Abend aufmachten, um das…

*Trommelwirbel an*


Buckelstadt-Scharmützel auf Stufe 2 abzuschließen…


*Trommelwirbel aus*

Na ja, eigentlich waren es insgesamt ja sogar 24 Chars, bei den Scharmützeln ist ja so, dass jeder Spieler-Char auch noch seinen NPC-Begleiter mit dazu nehmen kann…

Ich als Wächter ohne Schaden, ohne Heilung, ohne Hirn und ohne Aggro habe in den Scharmützeln immer eine kleine Kräuterhexe dabei, die dafür sorgt, dass ich geheilt werde… nachdem sie sich erst einmal selbst geheilt hat… und nach den anderen 11 Spieler-Chars… und auch nach den anderen 11 NPC-Begleitern…

Meine kleine Kräuterhexe Bämby ist eine kleine Hobbit-Frau… sie trägt ein blütenweißes Kleid, hat ein liebevolles Gesicht, eine offene Art… und ist leider nie da, wo sie wirklich gebraucht wird…

Wir betraten also das Scharmützel in Buckelstadt… nach einem erfolgreichen Port standen wir vor den Toren, der von Räubern, Bilwissen und Olympioniken besetzten Hobbitstadt…


Mein erster Gedanke, als ich diese Übermacht an Feinden in dieser ansonsten immer so friedlich erscheinenden Hobbit-Metropole sah, galt der Frage, ob ich noch irgendwo irgendetwas Essbares zuhause hatte, womit ich einen weiteren Zuckerschock in meinem Körper auslösen konnte…


Derart in Gedanken versunken, merkte ich gar nicht, dass sich unser hüpfender Waffenmeister zu nah an den ersten Gegner gewagt hatte… einen Elite-Mega-Meister-UFC-Fighting-Champion mit schlappen 137.000 Lebenspunkten… also etwas weniger als Jopi Hesters an Lebenspunkten besitzt…

Eigentlich kein Problem, Bämby wurschtelte bereits in ihren Heilutensilien herum, um sich selbst schon im Vorfeld einmal prophylaktisch zu heilen, während ich mir die ersten Schläge des Elite-Meisters a.) auf meinen Kopf, dann b.) in mein Gesicht, anschließend c.) in meine Glocken einhandelte, nur damit er anschließend wieder mit einem Schlag a.) auf meinem Kopf wieder von vorne beginnen konnte… der Elite-Meister hatte also seinen 3-Punkte-Schlag-Rhythmus gefunden…


Bämby stand derweilen ca. 30 Meter hinter mir und salbte sich gerade die Unterschenkel mit einer Heilcreme gegen Mückenstiche ein, sicher ist sicher…


Auf nichts kann man sich verlassen… aber Gott-sei-Dank haben wir ja noch einen menschlichen Barden in der Gruppe ... und dieser weibliche Barde stand in direktem Blickkontakt mit mir, sie schaute mir tief in die Augen, als der Elite-Meister a.) auf meinen Kopf schlug, b.) in mein Gesicht hämmerte und c.) meine Glocken zum Läuten brachte… ich sah, wie sie ihr Instrument anhob, hörte die ersten Takte der Heilmelodie, mit der ich schon hundertmal, nein tausendmal in der Vergangenheit geheilt worden bin, lächelte siegesgewiss den Elite-Meister an, weil ich wusste, dass mich gleich eine Welle der Heilung umschließen würde…

Und es passierte….


Nichts…


Nichts ist übertrieben, unser menschlicher Barde hatte halt nur eben seinen kleinen Wächter-Begleiter geheilt, der sich im Hintergrund einen ganz üblen Splitter in den Zeigefinger seiner rechten Hand zugezogen hatte…

Unterdessen trat der Elite-Meister meine Glocken, wie Christiano Ronaldo einen Freistoss über 30 Meter Entfernung, in den oberen rechten Winkel meiner Platten-Rüstung…

Das war das Letzte, was ich bewusst wahrgenommen habe, bevor mich eine gnädige Ohnmacht umschloss… nein, es war das Vorletzte…

Das Letzte, was ich sah, war Bämby, wie sie vorsichtig dem NPC-Wächter unseres Barden den 0,03 Zentimeter langen Splitter aus dessen Zeigefinger zog…


Was für ein Tag…

 


Gestern Abend, immer noch in Thorins Halle…


Schlimm ist ein nackter Hintern…

Schlimmer ist eine nackte Brust…

Am Schlimmsten ist es aber, wenn sofort alle davon erfahren…

Und nun standen wir also vor den mächtigen Eingangstoren von Thorins Halle…

Ithilgawars Bauch schmerzte immer noch ein wenig, ich hatte mir Gott-sei-Dank wirklich nur den Oberschenkel leicht gezerrt (ich hatte mich schon als zweiter Dieter-Bohlen-Intim-Unfall in der Boulevard-Presse stehen sehen…), am schlimmsten aber hatte es Ithilrandir erwischt…

Zwar hatten wir notdürftig das von seinem Hintern herausgerissene Stück Stoff seiner Satin-Hose wieder von innen in sein Höschen gestopft, trotz alledem blieb natürlich ein zugiger Spalt direkt an seinem Hinterausgang… und er fühlte sich sichtlich unwohl dabei…

Kann ich gut verstehen, an Orten, auf die niemals im Leben ein Sonnenstrahl fallen darf, sollte auch niemals ein zugiger Luftstrom gelangen…

Außerdem hatten wir den Elben mit seinem nackichen Popöchen ganz nach hinten verfrachtet… Ithilgawar weigert sich standhaft, weiterhin hinter dem Elben her zu trotten… aus gutem Grund, genau auf Augenhöhe des Zwerges befand sich nämlich besagte Öffnung in der Satin-Hose des Elben… und da Ithilgawar schon vor einiger Zeit beschlossen hatte, dass Proktologe nicht wirklich eine berufliche Alternative für ihn darstellen würde, ging er nun vor dem Elben her…

Ganz vorn an der Eingangstür stand überaschenderweise… der kleine Hobbit Miluin… voller Heißhunger auf das frisch gebraute Zwergenbier trippelte er von einem behaarten Füßchen auf das andere…

Gleichzeitig wurde ihm aber von zwei Zwergenwachen der Eintritt verwehrt, voller Angst und Panik versperrten sie ihm mit zwei über Kreuz gehaltenen, riesigen Äxten den Weg…

Einem hungrigen Hobbit den Weg zu versperren erfordert eine ganz Menge Contenance… aber das waren Zwerge und Zwerge sind bereit, ihr Zwergenbier bis zum Tode zu verteidigen…

Es sah also alles nach einem klassischen Patt aus… hier der Hobbit, dort die Zwerge… hier der Durst, dort das Bier… hier das Merkel, dort der Friseur…

Unsere Reise hätte bestimmt hier schon geendet… wenn wir nicht einen Zwerg in unserer Familie gehabt hätten… und so trat Ithilgawar vor… und sprach die heiligen Worte der Zwerge, die Worte, die die mächtigen Tore von Thorins Halle schon seit Generation zum Öffnen zwangen…


„Das… ist mein Laden!!!“


Nein… falsch, das war was anderes… das kommt davon, wenn man in letzter Zeit immer zu viel Werbung schaut… also nochmal…


„Ein Zwerg und sein Gefolge verlangen Einlass in die Hallen ihrer Vorväter…“


Sofort salutierten die beiden Zwerge, die gekreuzten Äxte gaben den Weg frei… und während die Zwerge respektvoll beiseite traten, öffneten sich lautlos die über 6 Meter hohen Tore von Thorins Halle…


„Gefolge…? Hat er gerade eben Gefolge gesagt…? Ich…? Ein Gefolge eines im Gesicht vollkommen zugewachsenen Zwerges…? Einen wie ihn würde ich nicht mal zum Hintern abwischen in mein Gefolge aufnehmen…“


Ithilrandir war wirklich empört darüber, dass er nun zum Gefolge eines Zwerges gehören sollte…


„Na ja, wie wir ja alle gesehen haben, würde Dir ein Abwischer aber auch nichts schaden, Elb…“


Und mit diesen Worten begab sich Ithilgawar hinein in Thorins Halle… Ithilrandirs fliehendes Kinn klappte nach unten wie der Kurs der Porsche-Aktien, ein erstes Anzeichen einer drohenden Ohnmacht…

Miluin hatte zwischenzeitlich die Gunst der Stunde natürlich sofort genutzt, stürmte selbst an Ithilgawar vorbei und betrat als erster von uns vieren die riesige Halle, die sich meterhoch über unseren Köpfen empor spannte… voller Ehrfurcht blieb selbst der kleine Hobbit einen paar Sekunden stehen, den Kopf in den Nacken gelegt, genau auf der Stelle des königlichen Zwergen-Ausrufers…

Und so kam es, dass Miluins Worte lautstark vom akustisch idealsten Ort der Zwergenhalle bis hinein in die tiefsten und letzten Winkel schallte… und anschließend wieder und wieder von den steinernen Wänden zurückgeworfen wurden, seine Worte steigerten sich dadurch in ein schier unendliches Crescendo hinein…:


„Komm schon, mein kleiner nackter Elbenpöpes… ohnmächtig werden kannst Du nach dem Trinken immer noch…“


Das war der Moment, in dem Ithilrandir endgültig ohnmächtig zusammensackte… schnell griff ich nach ihm, um zu verhindern, dass er auf den Steinboden aufschlug… und riss ihm dabei versehentlich auch noch sein rotes Satin-Hemd ungefähr in Brusthöhe auseinander…

Zwei Dinge nahm ich in diesen Sekunden auf einmal wahr… der Elb hatte wirklich Stil, auch auf seiner Brust war nicht ein einziges Härchen zu entdecken… und seine letzten Worte, bevor ihn die schützenden Arme der Ohnmacht umschlossen…:


„Warum… Warum nur…?“


Und als nächstes erblickte Miluin die Zwergen-Statue direkt in der Mitte der großen Eingangshalle von Thorins Halle… aber davon erzähl ich Euch beim nächsten Mal…




Zitat des Tages:
„Ich hab Cooldown…“ *Pause* „Okay, ich bleib auch ruhig…“

 


Gestern Abend in Thorins Halle...



Wo sollten wir starten...

Wo sollte es beginnen...

Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt... und manchmal auch mit einem derben Sturz...


Und so machten wir uns also auf, Thorins Halle zu erkunden... die große Halle der Zwerge, das Meisterwerk zwergischer Handwerkskunst... oder wie die Elben es sagen: Ein lichtloses Loch in der Erde, in dem man ständig aufpassen muss, nicht versehentlich auf einen Ex-Diktator eines Golf-Anreiner-Staates zu treten...

Für diese letzte Bemerkung kassierte Ithilrandir sofort einen herzhaften Tritt von seinem Zwergen-Bruder vor sein Schienbein... allerdings störte ihn dabei weniger der Schmerz, den er mit einem emotionslosen Gesicht Marke Wolfgang Schäuble ertrug, sondern die Lehmkruste, die von den Stiefeln des Zwerges durch den Tritt knapp unterhalb der Kniescheibe des Elbes an dessen neuer, blau schimmernder Satin-Hose, haften blieb...

Ich musste bei der anschließenden Diskussion zwischen den beiden an meine Schulzeit denken und daran, was wir da mit Schülern gemacht haben, die Satin-Hosen in der Schule trugen... ist optisch ein total witziges Bild, wenn man einem Satin-Hosen-Träger vorne und hinten am oberen Bund der Hose greift und den Bund anschließend hoch bis auf Höhe der Brustwarzen zieht... alle die, die schon einmal klassisches Männer-Ballett verfolgt haben, wissen wovon ich optisch rede...


Und nein... ich hab keine Ahnung, wieso in meiner Schule ständig so viele Satin-Hosenträger rumliefen...


Während ich mich also lächelnd an die „einschneidenden Erlebnisse“ meiner Jugend erinnerte, der Zwerg und der Elb sich immer noch gegenseitig beschimpften, machte sich mein kleiner Hobbit-Bruder Miluin auf, die hohe Treppe Richtung Eingangstor zu Thorins Halle empor zu rennen...

Seine nackten und behaarten Hobbitfüsse (Gott, wie ich das hasse, mir diese Haare anzuschauen... ich mag Haare eh nicht besonders an meinem Körper, aber gerade an Füssen... oben... und auch unten... von den Zehen ganz zu schweigen... schrecklich... Ithilrandir ist immer einer seiner täglich mehrmals auftretenden Ohnmachtsanfälle nah, wenn er diese strubbeligen Haare auf Miluins Füssen sieht)... also, diese Hobbitfüsse klatschten bei jedem seiner Schritte auf die noch immer feuchten und glatten Stufen der Hohen Treppe, Richtung Eingangstor... und er legte dabei ein bemerkenswertes Tempo an den Tag...

So ein Tempo hatte ich bisher erst zweimal in meinem Leben bei einem Lebewesen registrieren können... das erste Mal, als Miluin hörte, dass sein Lieblingshobbit-Bäcker in Michelbinge 30 Nuss-Nougat-Marzipan-Schokoladen-Trüffel-Makronen mit Kokosgeschmack, Schokoflocken und einer Sahnehaube an denjenigen verschenken wollte, der es schafft zwei Stücke davon zu essen, ohne in einen diabetischen Schock zu verfallen...

Miluin schaffte übrigens erst die 2 und die andere 30 anschließend auch noch... hintereinander übrigens... und fragte anschließend noch, was es denn zum Nachtisch geben würde...

Das andere Mal, als ich so einen Temposchub feststellte, war an mir selbst... bei dieser Sache mit Heidi Klum und dem Ultimate-Cage-Oil-Fight... aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden...


„Miluin...“ rief ich... „Pass auf, dass Du nicht ausrutschst, die Stufen sind glatt... Warum zur Hölle, hast Du es denn so eilig zu den Zwergen zu gelangen...“


Sofort hörten der Elb und der Zwerg auf und sahen synchron dem kleinen, dicken Hobbit-Hintern hinterher, der in einem seinem niedrigen Körperschwerpunkt Lügen strafenden Tempo die Treppenstufen empor rollte...


„Hab gehört, die Zwerge verstehen sich auch auf das Bier-Brauen... und ich denke, sie wissen noch nicht, dass ich mich auf das Frischgebraute-Bier-Wegexen verstehe...“


Sofort glom Panik in den Augen des Zwerges Ithilgawar auf... er wußte genau, was passieren würde, wenn ein durstiger Hobbit frisch gebrautes Zwergenbier nicht nur entdecken... sondern auch sofort vernichten würde...


„Haltet den Hobbit auf...“


Ithilgawar rannte sofort los, auch er mit den Hürden eines niedrigen Körperschwerpunkts belastet... Ithilrandir startet hingegen sofort leichtfüssig wie unser Außenminister in Richtung der ersten Treppenstufen...

Ich befand mich vor den beiden, bereit den beiden Streithähnen mal zu beweisen, wozu ein Mensch in der Lage ist, wenn er sich in einer Notsituation befindet... ich nahm erst zwei, dann drei, dann vier Stufen auf einmal, der Vorsprung des Hobbits schmolz dahin wie die Barreserven der Lehman-Bank... aber dann... rutsche ich aus...

Versuchte verzweifelt den drohenden Sturz abzufangen, spürte, wie ich mir den Muskel an der Innenseite meines Oberschenkels zerrte (wobei ich ehrlich gesagt wirklich hoffe, dass es nur der Muskel war und nichts anderes, was man sich als Mann so zerren konnte), ruderte wild mit meinen Armen durch die Gegend, in der Hoffnung Halt, Trost und einen sicheren Stand zu finden... und bekam Ithilrandir´s Satinhose zu greifen...

Leider nur ein Stückchen, wie ich Sekunden später feststellen musste, als ich nach hinten fiel, Ithilrandir´s Hosenstoff in meiner Hand und seinen blassen, blanken, aber wirklich verdammt knackigen Hintern in der milden Herbstsonne leuchten sah... ich nahm im Sturz weiter Geschwindigkeit auf, mein endloser Fall wurde aber abrupt durch die Geistesgegenwart Ithilgawar´s aufgehalten... na ja, eher durch seinen Bauch, der mich nicht nur aufhielt, sondern gleich zwei Treppenstufen wieder nach oben beförderte...

Haare an den Füßen sind wirklich nicht das schlechteste... Miluin fand auf den feuchten Treppenstufen von uns allen den besten Halt...

Und das letzte, woran ich mich erinnerte konnte, waren seine Worte, als er oben angekommen war...


„Öffnet das Tor, hier oben steht ein durstiger Hobbit...“


Und hier unten steht ein Elb mit nacktem, aber verdammt knackigem Hintern, ein Zwerg mit einer Bauchmuskelprellung und ein Mensch, der sich hoffentlich wirklich nur den Oberschenkel und nichts anderes gezerrt hatte...

Thorins Halle... die Ithil´s sind da...

Und Thorins Halle hatte keine Möglichkeit zu entkommen... aber davon erzähl ich Euch beim nächsten Mal...



Zitat des Tages:

Berühmte letzte Worte: "Glaubst Du wirklich, dass die alle auf einmal kommen...?"

 


Die Ithils… die Geschichte einer Familie aus Mittelerde…


Lange, lange war ich nicht mehr hier… und das hatte gute Gründe…


Ein Filmangebot aus Bollywood…? Leider nein, obwohl ich sehr gerne in farbenfrohen Gewändern erotisch tanze…

Der bevorstehende Weltuntergang…? Gott-sei-Dank nein, obwohl ich mittlerweile ernsthaft darüber nachdenke, ob "2012" nicht vielleicht sogar die bessere Alternative darstellt, wenn man an die letzte Staffel Popstars, Kantinenessen im Allgemeinen oder Guido Westerwelle als Außenminister denkt…

Einfach nur Unlust auf Mittelerde…? Oh nein, das ganz bestimmt nicht… dafür zieht es mich immer noch jeden Abend mit dem größten Vergnügen nach Mittelerde…


Die gute Gründe sind viel einfacher… sie liegen quasi auf der Hand… es hat sich schon lange, lange abgezeichnet… und nun... heute… hier… jetzt… ist der Zeitpunkt gekommen, um Euch zu sagen…


ICH HABE NACHWUCHS BEKOMMEN…


Hammer, oder… bevor hier jetzt gleich die Glückwunsch-Flut einsetzt, muss ich sagen, dass es sich dabei natürlich nicht um meine eigenen, körperlichen Kinder handelt…. laut Genfer Konventionen ist es mir ohnehin untersagt, mich körperlich fortzupflanzen… zwei Ithilduins hält weder dieser Planet noch Mittelerde wirklich aus…

Nachwuchs hat mein kleiner Menschen-Wächter Ithilduin bekommen… und zwar in Form seiner Verwandtschaft, die sich nun ebenfalls als Wächter Richtung Mittelerde aufgemacht hat…

Neben dem hier in diesem Blog bereits bekannten (und belachten) Menschen-Wächter Ithilduin, ist das natürlich mein kleiner Hobbit-Wächter Miluin (optisch leicht zu erkennen an seiner „Argentinischer Innenverteidiger“-Haarpracht). Auch ihn habe ich ab und hier schon einmal erwähnt…

Neu hinzugekommen ist außerdem Ithilrandir, ein Elben-Wächter sowie Ithilgawar, ein kleiner, kompakter, kundeliger Zwergen-Wächter…

Jetzt bevölkern wir vier Brüder also Mittelerde… ein schusseliger Mensch, ein ewig-hungriger Hobbit, ein unglaublich gutaussehender Elb sowie ein sich gerade übergebender Zwerg, der scheinbar den Anblick des unglaublich gutaussehenden Elben nicht wirklich gut verdaut hat…

Klingt alles nicht wirklich spannend, aber…

Wie ich festgestellt habe, empfindet jeder diese Rassen seine Erlebnisse, Erfahrungen und Pleiten in Mittelerde anders…


Ithilduin (Mensch) hat das gottgegebene Talent, wirklich überhaupt kein Talent für überhaupt nichts zu besitzen…


Miluin (Hobbit) besitzt im Gegensatz dazu eine riesige Palette an Talenten… allerdings fangen all seine Talent mit „E“ an und hören mit „ssen“ auf…


Ithilrandir (Elb) besitzt eine unglaublich gute Figur, besitzt unglaublich gut sitzendes Haar, besitzt eine unglaubliche erotische Ausstrahlung, besitzt ein unglaubliches Gespür für Ästhetik, Kunst und Musik … und besitzt in meinen Augen eine unglaubliche Arroganz und außerdem einen extrem weiblichen Gang (hihi)…


Ithilgawar (Zwerg) liebt Dreck, Schmutz, Steine und Bier… und kann es immer noch nicht verstehen, wieso es keine Zwergenfrauen gibt… bzw. warum diese alle Bärte tragen…


Ich weiß… vier Brüder… ein Mensch, ein Hobbit, ein Elb und ein Zwerg… wirft nicht gerade ein positives Licht auf meine Eltern… aber entweder lebten wir als Kinder alle in einer der ersten Patchwork-Familien Mittelerdes… oder meine Eltern hatte einfach eine etwas ausgefallene Vorlieben auf sexuelle Experimente…

Aber auch hinter dieses Rätsel werden wir noch Aufklärung bringen… und bis dahin schildere ich Euch ein wenig die Erlebnisse dieser vier Brüder in Mittelerde und ihre jeweils einzigartige Sichtweise darauf...



Zitat des Tages:

"Ich wußte, irgendwann fängt er wieder an zu bloggen... *seufz*"

 


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