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Gestern Abend, immer noch in Thorins Halle…
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Schlimm ist ein nackter Hintern…

Schlimmer ist eine nackte Brust…

Am Schlimmsten ist es aber, wenn sofort alle davon erfahren…

Und nun standen wir also vor den mächtigen Eingangstoren von Thorins Halle…

Ithilgawars Bauch schmerzte immer noch ein wenig, ich hatte mir Gott-sei-Dank wirklich nur den Oberschenkel leicht gezerrt (ich hatte mich schon als zweiter Dieter-Bohlen-Intim-Unfall in der Boulevard-Presse stehen sehen…), am schlimmsten aber hatte es Ithilrandir erwischt…

Zwar hatten wir notdürftig das von seinem Hintern herausgerissene Stück Stoff seiner Satin-Hose wieder von innen in sein Höschen gestopft, trotz alledem blieb natürlich ein zugiger Spalt direkt an seinem Hinterausgang… und er fühlte sich sichtlich unwohl dabei…

Kann ich gut verstehen, an Orten, auf die niemals im Leben ein Sonnenstrahl fallen darf, sollte auch niemals ein zugiger Luftstrom gelangen…

Außerdem hatten wir den Elben mit seinem nackichen Popöchen ganz nach hinten verfrachtet… Ithilgawar weigert sich standhaft, weiterhin hinter dem Elben her zu trotten… aus gutem Grund, genau auf Augenhöhe des Zwerges befand sich nämlich besagte Öffnung in der Satin-Hose des Elben… und da Ithilgawar schon vor einiger Zeit beschlossen hatte, dass Proktologe nicht wirklich eine berufliche Alternative für ihn darstellen würde, ging er nun vor dem Elben her…

Ganz vorn an der Eingangstür stand überaschenderweise… der kleine Hobbit Miluin… voller Heißhunger auf das frisch gebraute Zwergenbier trippelte er von einem behaarten Füßchen auf das andere…

Gleichzeitig wurde ihm aber von zwei Zwergenwachen der Eintritt verwehrt, voller Angst und Panik versperrten sie ihm mit zwei über Kreuz gehaltenen, riesigen Äxten den Weg…

Einem hungrigen Hobbit den Weg zu versperren erfordert eine ganz Menge Contenance… aber das waren Zwerge und Zwerge sind bereit, ihr Zwergenbier bis zum Tode zu verteidigen…

Es sah also alles nach einem klassischen Patt aus… hier der Hobbit, dort die Zwerge… hier der Durst, dort das Bier… hier das Merkel, dort der Friseur…

Unsere Reise hätte bestimmt hier schon geendet… wenn wir nicht einen Zwerg in unserer Familie gehabt hätten… und so trat Ithilgawar vor… und sprach die heiligen Worte der Zwerge, die Worte, die die mächtigen Tore von Thorins Halle schon seit Generation zum Öffnen zwangen…


„Das… ist mein Laden!!!“


Nein… falsch, das war was anderes… das kommt davon, wenn man in letzter Zeit immer zu viel Werbung schaut… also nochmal…


„Ein Zwerg und sein Gefolge verlangen Einlass in die Hallen ihrer Vorväter…“


Sofort salutierten die beiden Zwerge, die gekreuzten Äxte gaben den Weg frei… und während die Zwerge respektvoll beiseite traten, öffneten sich lautlos die über 6 Meter hohen Tore von Thorins Halle…


„Gefolge…? Hat er gerade eben Gefolge gesagt…? Ich…? Ein Gefolge eines im Gesicht vollkommen zugewachsenen Zwerges…? Einen wie ihn würde ich nicht mal zum Hintern abwischen in mein Gefolge aufnehmen…“


Ithilrandir war wirklich empört darüber, dass er nun zum Gefolge eines Zwerges gehören sollte…


„Na ja, wie wir ja alle gesehen haben, würde Dir ein Abwischer aber auch nichts schaden, Elb…“


Und mit diesen Worten begab sich Ithilgawar hinein in Thorins Halle… Ithilrandirs fliehendes Kinn klappte nach unten wie der Kurs der Porsche-Aktien, ein erstes Anzeichen einer drohenden Ohnmacht…

Miluin hatte zwischenzeitlich die Gunst der Stunde natürlich sofort genutzt, stürmte selbst an Ithilgawar vorbei und betrat als erster von uns vieren die riesige Halle, die sich meterhoch über unseren Köpfen empor spannte… voller Ehrfurcht blieb selbst der kleine Hobbit einen paar Sekunden stehen, den Kopf in den Nacken gelegt, genau auf der Stelle des königlichen Zwergen-Ausrufers…

Und so kam es, dass Miluins Worte lautstark vom akustisch idealsten Ort der Zwergenhalle bis hinein in die tiefsten und letzten Winkel schallte… und anschließend wieder und wieder von den steinernen Wänden zurückgeworfen wurden, seine Worte steigerten sich dadurch in ein schier unendliches Crescendo hinein…:


„Komm schon, mein kleiner nackter Elbenpöpes… ohnmächtig werden kannst Du nach dem Trinken immer noch…“


Das war der Moment, in dem Ithilrandir endgültig ohnmächtig zusammensackte… schnell griff ich nach ihm, um zu verhindern, dass er auf den Steinboden aufschlug… und riss ihm dabei versehentlich auch noch sein rotes Satin-Hemd ungefähr in Brusthöhe auseinander…

Zwei Dinge nahm ich in diesen Sekunden auf einmal wahr… der Elb hatte wirklich Stil, auch auf seiner Brust war nicht ein einziges Härchen zu entdecken… und seine letzten Worte, bevor ihn die schützenden Arme der Ohnmacht umschlossen…:


„Warum… Warum nur…?“


Und als nächstes erblickte Miluin die Zwergen-Statue direkt in der Mitte der großen Eingangshalle von Thorins Halle… aber davon erzähl ich Euch beim nächsten Mal…




Zitat des Tages:
„Ich hab Cooldown…“ *Pause* „Okay, ich bleib auch ruhig…“

 


Gestern Abend in Thorins Halle...
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Wo sollten wir starten...

Wo sollte es beginnen...

Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt... und manchmal auch mit einem derben Sturz...


Und so machten wir uns also auf, Thorins Halle zu erkunden... die große Halle der Zwerge, das Meisterwerk zwergischer Handwerkskunst... oder wie die Elben es sagen: Ein lichtloses Loch in der Erde, in dem man ständig aufpassen muss, nicht versehentlich auf einen Ex-Diktator eines Golf-Anreiner-Staates zu treten...

Für diese letzte Bemerkung kassierte Ithilrandir sofort einen herzhaften Tritt von seinem Zwergen-Bruder vor sein Schienbein... allerdings störte ihn dabei weniger der Schmerz, den er mit einem emotionslosen Gesicht Marke Wolfgang Schäuble ertrug, sondern die Lehmkruste, die von den Stiefeln des Zwerges durch den Tritt knapp unterhalb der Kniescheibe des Elbes an dessen neuer, blau schimmernder Satin-Hose, haften blieb...

Ich musste bei der anschließenden Diskussion zwischen den beiden an meine Schulzeit denken und daran, was wir da mit Schülern gemacht haben, die Satin-Hosen in der Schule trugen... ist optisch ein total witziges Bild, wenn man einem Satin-Hosen-Träger vorne und hinten am oberen Bund der Hose greift und den Bund anschließend hoch bis auf Höhe der Brustwarzen zieht... alle die, die schon einmal klassisches Männer-Ballett verfolgt haben, wissen wovon ich optisch rede...


Und nein... ich hab keine Ahnung, wieso in meiner Schule ständig so viele Satin-Hosenträger rumliefen...


Während ich mich also lächelnd an die „einschneidenden Erlebnisse“ meiner Jugend erinnerte, der Zwerg und der Elb sich immer noch gegenseitig beschimpften, machte sich mein kleiner Hobbit-Bruder Miluin auf, die hohe Treppe Richtung Eingangstor zu Thorins Halle empor zu rennen...

Seine nackten und behaarten Hobbitfüsse (Gott, wie ich das hasse, mir diese Haare anzuschauen... ich mag Haare eh nicht besonders an meinem Körper, aber gerade an Füssen... oben... und auch unten... von den Zehen ganz zu schweigen... schrecklich... Ithilrandir ist immer einer seiner täglich mehrmals auftretenden Ohnmachtsanfälle nah, wenn er diese strubbeligen Haare auf Miluins Füssen sieht)... also, diese Hobbitfüsse klatschten bei jedem seiner Schritte auf die noch immer feuchten und glatten Stufen der Hohen Treppe, Richtung Eingangstor... und er legte dabei ein bemerkenswertes Tempo an den Tag...

So ein Tempo hatte ich bisher erst zweimal in meinem Leben bei einem Lebewesen registrieren können... das erste Mal, als Miluin hörte, dass sein Lieblingshobbit-Bäcker in Michelbinge 30 Nuss-Nougat-Marzipan-Schokoladen-Trüffel-Makronen mit Kokosgeschmack, Schokoflocken und einer Sahnehaube an denjenigen verschenken wollte, der es schafft zwei Stücke davon zu essen, ohne in einen diabetischen Schock zu verfallen...

Miluin schaffte übrigens erst die 2 und die andere 30 anschließend auch noch... hintereinander übrigens... und fragte anschließend noch, was es denn zum Nachtisch geben würde...

Das andere Mal, als ich so einen Temposchub feststellte, war an mir selbst... bei dieser Sache mit Heidi Klum und dem Ultimate-Cage-Oil-Fight... aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden...


„Miluin...“ rief ich... „Pass auf, dass Du nicht ausrutschst, die Stufen sind glatt... Warum zur Hölle, hast Du es denn so eilig zu den Zwergen zu gelangen...“


Sofort hörten der Elb und der Zwerg auf und sahen synchron dem kleinen, dicken Hobbit-Hintern hinterher, der in einem seinem niedrigen Körperschwerpunkt Lügen strafenden Tempo die Treppenstufen empor rollte...


„Hab gehört, die Zwerge verstehen sich auch auf das Bier-Brauen... und ich denke, sie wissen noch nicht, dass ich mich auf das Frischgebraute-Bier-Wegexen verstehe...“


Sofort glom Panik in den Augen des Zwerges Ithilgawar auf... er wußte genau, was passieren würde, wenn ein durstiger Hobbit frisch gebrautes Zwergenbier nicht nur entdecken... sondern auch sofort vernichten würde...


„Haltet den Hobbit auf...“


Ithilgawar rannte sofort los, auch er mit den Hürden eines niedrigen Körperschwerpunkts belastet... Ithilrandir startet hingegen sofort leichtfüssig wie unser Außenminister in Richtung der ersten Treppenstufen...

Ich befand mich vor den beiden, bereit den beiden Streithähnen mal zu beweisen, wozu ein Mensch in der Lage ist, wenn er sich in einer Notsituation befindet... ich nahm erst zwei, dann drei, dann vier Stufen auf einmal, der Vorsprung des Hobbits schmolz dahin wie die Barreserven der Lehman-Bank... aber dann... rutsche ich aus...

Versuchte verzweifelt den drohenden Sturz abzufangen, spürte, wie ich mir den Muskel an der Innenseite meines Oberschenkels zerrte (wobei ich ehrlich gesagt wirklich hoffe, dass es nur der Muskel war und nichts anderes, was man sich als Mann so zerren konnte), ruderte wild mit meinen Armen durch die Gegend, in der Hoffnung Halt, Trost und einen sicheren Stand zu finden... und bekam Ithilrandir´s Satinhose zu greifen...

Leider nur ein Stückchen, wie ich Sekunden später feststellen musste, als ich nach hinten fiel, Ithilrandir´s Hosenstoff in meiner Hand und seinen blassen, blanken, aber wirklich verdammt knackigen Hintern in der milden Herbstsonne leuchten sah... ich nahm im Sturz weiter Geschwindigkeit auf, mein endloser Fall wurde aber abrupt durch die Geistesgegenwart Ithilgawar´s aufgehalten... na ja, eher durch seinen Bauch, der mich nicht nur aufhielt, sondern gleich zwei Treppenstufen wieder nach oben beförderte...

Haare an den Füßen sind wirklich nicht das schlechteste... Miluin fand auf den feuchten Treppenstufen von uns allen den besten Halt...

Und das letzte, woran ich mich erinnerte konnte, waren seine Worte, als er oben angekommen war...


„Öffnet das Tor, hier oben steht ein durstiger Hobbit...“


Und hier unten steht ein Elb mit nacktem, aber verdammt knackigem Hintern, ein Zwerg mit einer Bauchmuskelprellung und ein Mensch, der sich hoffentlich wirklich nur den Oberschenkel und nichts anderes gezerrt hatte...

Thorins Halle... die Ithil´s sind da...

Und Thorins Halle hatte keine Möglichkeit zu entkommen... aber davon erzähl ich Euch beim nächsten Mal...



Zitat des Tages:

Berühmte letzte Worte: "Glaubst Du wirklich, dass die alle auf einmal kommen...?"

 


Die Ithils… die Geschichte einer Familie aus Mittelerde…
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Lange, lange war ich nicht mehr hier… und das hatte gute Gründe…


Ein Filmangebot aus Bollywood…? Leider nein, obwohl ich sehr gerne in farbenfrohen Gewändern erotisch tanze…

Der bevorstehende Weltuntergang…? Gott-sei-Dank nein, obwohl ich mittlerweile ernsthaft darüber nachdenke, ob "2012" nicht vielleicht sogar die bessere Alternative darstellt, wenn man an die letzte Staffel Popstars, Kantinenessen im Allgemeinen oder Guido Westerwelle als Außenminister denkt…

Einfach nur Unlust auf Mittelerde…? Oh nein, das ganz bestimmt nicht… dafür zieht es mich immer noch jeden Abend mit dem größten Vergnügen nach Mittelerde…


Die gute Gründe sind viel einfacher… sie liegen quasi auf der Hand… es hat sich schon lange, lange abgezeichnet… und nun... heute… hier… jetzt… ist der Zeitpunkt gekommen, um Euch zu sagen…


ICH HABE NACHWUCHS BEKOMMEN…


Hammer, oder… bevor hier jetzt gleich die Glückwunsch-Flut einsetzt, muss ich sagen, dass es sich dabei natürlich nicht um meine eigenen, körperlichen Kinder handelt…. laut Genfer Konventionen ist es mir ohnehin untersagt, mich körperlich fortzupflanzen… zwei Ithilduins hält weder dieser Planet noch Mittelerde wirklich aus…

Nachwuchs hat mein kleiner Menschen-Wächter Ithilduin bekommen… und zwar in Form seiner Verwandtschaft, die sich nun ebenfalls als Wächter Richtung Mittelerde aufgemacht hat…

Neben dem hier in diesem Blog bereits bekannten (und belachten) Menschen-Wächter Ithilduin, ist das natürlich mein kleiner Hobbit-Wächter Miluin (optisch leicht zu erkennen an seiner „Argentinischer Innenverteidiger“-Haarpracht). Auch ihn habe ich ab und hier schon einmal erwähnt…

Neu hinzugekommen ist außerdem Ithilrandir, ein Elben-Wächter sowie Ithilgawar, ein kleiner, kompakter, kundeliger Zwergen-Wächter…

Jetzt bevölkern wir vier Brüder also Mittelerde… ein schusseliger Mensch, ein ewig-hungriger Hobbit, ein unglaublich gutaussehender Elb sowie ein sich gerade übergebender Zwerg, der scheinbar den Anblick des unglaublich gutaussehenden Elben nicht wirklich gut verdaut hat…

Klingt alles nicht wirklich spannend, aber…

Wie ich festgestellt habe, empfindet jeder diese Rassen seine Erlebnisse, Erfahrungen und Pleiten in Mittelerde anders…


Ithilduin (Mensch) hat das gottgegebene Talent, wirklich überhaupt kein Talent für überhaupt nichts zu besitzen…


Miluin (Hobbit) besitzt im Gegensatz dazu eine riesige Palette an Talenten… allerdings fangen all seine Talent mit „E“ an und hören mit „ssen“ auf…


Ithilrandir (Elb) besitzt eine unglaublich gute Figur, besitzt unglaublich gut sitzendes Haar, besitzt eine unglaubliche erotische Ausstrahlung, besitzt ein unglaubliches Gespür für Ästhetik, Kunst und Musik … und besitzt in meinen Augen eine unglaubliche Arroganz und außerdem einen extrem weiblichen Gang (hihi)…


Ithilgawar (Zwerg) liebt Dreck, Schmutz, Steine und Bier… und kann es immer noch nicht verstehen, wieso es keine Zwergenfrauen gibt… bzw. warum diese alle Bärte tragen…


Ich weiß… vier Brüder… ein Mensch, ein Hobbit, ein Elb und ein Zwerg… wirft nicht gerade ein positives Licht auf meine Eltern… aber entweder lebten wir als Kinder alle in einer der ersten Patchwork-Familien Mittelerdes… oder meine Eltern hatte einfach eine etwas ausgefallene Vorlieben auf sexuelle Experimente…

Aber auch hinter dieses Rätsel werden wir noch Aufklärung bringen… und bis dahin schildere ich Euch ein wenig die Erlebnisse dieser vier Brüder in Mittelerde und ihre jeweils einzigartige Sichtweise darauf...



Zitat des Tages:

"Ich wußte, irgendwann fängt er wieder an zu bloggen... *seufz*"

 


Gestern in Mittelerde…
Wenn das Online-Leben ausgeschaltet und das Offline-Leben beginnt…

Wenn aus digitalen Chars Menschen aus Fleisch und Blut werden…

Wenn aus einem T-Bone-Steak ein Filet- und ein Rumpsteak wird…


Dann sind die Wanderer der Welten zu einem weiteren Sippentreffen ausgezogen… diesmal ging es im Rahmen der „Wanderer on Tour“ in das Land der Nudelgerichte, der Sterne sowie der charismatischen Landesväter… richtig, es ging nach Baden-Württemberg, genauer gesagt nach Stuttgart…

Nach einer 3-stündigen Autofahrt im Wanderer-Mobil erreichten wir a.) hungrig, b.) durstig, c.) verschwitzt oder d.) alles zusammen die Stätte unseres Sippentreffens tief im Süden unseres Landes…

Das Hotel war schnell gefunden, selbst ein Park-Plätzchen in der Tiefgarage war innerhalb von mehreren Wendezügen besetzt… und bereits nach dem Verlassen des Fahrstuhls stand der erste Wanderer in Fleisch und Blut vor mir… und nach und nach trudelten weitere Wanderer ein…


Das Besondere ist… man erkennt sich, obwohl man eigentlich gar nicht im Vorfeld weiß, wie die anderen eigentlich ausschauen… liegt vielleicht an meiner glockenhellen Fistelstimme und meinem eindeutigen, durch viele Jahre des Zockens ständig verschlimmerten Haltungsschadens… oder daran, dass ich selbst im Hotel mit einem „Moment, den tank ich auch noch eben an“ auf jeden Nicht-Wanderer stürzte…


Nachdem alle versammelt waren, im Hotelzimmer ein paar Augenblicke durchreggen konnten (Gott-sei-Dank hatten wir keinen Jäger dabei, ich weiß aus jahrelanger Hotelerfahrung, dass Lagerfeuer in Doppel- oder Einzelzimmern nicht so gerne gesehen sind…), machten wir uns auf den Weg in die Stuttgarter Innenstadt…

Da sich im Vorfeld niemand an das Lager am Stadtpark Stuttgart gebunden hatte, wir auch keinen Random-Hauptmann in die Gruppe einladen konnten und leider vor dem Hotel auch kein Stallmeister zu entdecken war, beschlossen wir das zu tun, was jeder Spieler in so einer Situation tief unten in den Minen von Moria tun würde… wir bestiegen die erstbeste Straßenbahn in Richtung Innenstadt…

Dort angekommen begaben wir uns sofort in einen Ort voller magischer Anziehungskraft, einen Ort des Innehaltens, der Besinnung zurück auf innere Werte, der Meditation und des Friedens…


Wir kamen also im Biergarten an...


Nachdem beim Bestellen die meisten von uns „Bedarf“ auf Weizenbier angemeldet hatten, war auch ich mit meiner Bestellung an der Reihe… und ich trinke keinen Alkohol… (bzw. ich vertrage ihn nicht besonders gut, wenn ich zwei Pralinen mit Alkoholfüllung esse, fange ich schon an, auf Tischen tanzend irische Volkslieder zu singen, während ich mich nach und nach meiner Kleidung entledige… und ich sage Euch eines, nicht nur, dass ich eine ziemlich bescheidene Gesangsstimme habe, auch der visuelle Anblick ist nichts für schwache Nerven und scharfe Augen… manche Dinge sollten einfach für alle Zeiten unsichtbar bleiben…). Also bestellte ich mir ein alkoholfreies Bier…

Manche sagen ja, Bier ohne Alkohol wäre wie Sex ohne Anfassen… und dieses Getränk, was ich dann vorgesetzt bekam, war irgendwie… anders… so ganz anders… bei uns im Rheinland beizt man mit solchen Flüssigkeiten alte Metalltüren ab, wir weigern uns aber standhaft das Zeug zu trinken… also wechselte ich dann doch auf ein Weizenbier… und siehe, der Wächter sah, dass es gut war…


Anschließend haben wir zwecks Planung von kommenden Schlachtzügen Stuttgart von oben angeschaut und beschlossen einstimmig… wir kommen wieder…


Den Abend ließen wir dann in einem Restaurant langsam ausklingen… Kerzenlicht, leckeres alkoholfreies Bier und ein 500gr. starkes Stück Steak-Fleisch sorgten dafür, dass sich ein kleiner Wächter pudelwohl fühlen konnte… ich bekam auch einen sehr schönen Buff, nachdem ich mein Tellerchen komplett aufgegessen hatte… +15% Körperfett… und der Wächter sah, dass das nicht so gut war…

Nach einer Nacht im siebten Geschoss des Hotels (in dem Temperaturen herrschten, wie in den Schmieden der Zwerge in Thorins Halle) beschlossen wir am Sonntag Morgen nach einem spartanischen Frühstück, welches selbst Frodo, Sam und Golum mickrig vorgekommen wäre, zur Heilung des oben erwähnten Buffs einen längeren Spaziergang durch einen weiteren Park in Angriff zu nehmen…

Und tatsächlich… das Körperfett schwand… aber dafür tauchte mein Heuschnupfen ursprünglich aus der Versenkung auf... ich muss sagen, ich hab damit noch nicht lange zu kämpfen und hoffe, dass es auch vielleicht bald wieder fort ist, laut der Aussage einer absoluten Koryphäe auf diesem Gebiet, ändert sich der Körper und damit auch der Allergiehaushalt des Menschen ja alle sieben Jahre… darauf spekuliere ich nun, allerdings weniger wegen dieser Allergiegeschichte… ich hoffe mehr darauf, dass ich in sieben Jahren morgens aufwache und feststelle, dass ich im Körper von Heidi Klum stecke…

Zum Abschluss unseres Sippentreffens gingen wir dann noch etwas in dem Park essen… ich musste doch immerhin einmal das Essen der Eingeboren probieren und bestellte eine große Portion Lembas… äh Maultaschen… sie wurden serviert, in meiner mir unnachahmlichen bescheidenen Art bestellte ich sofort erst eine, dann eine zweite und dann noch eine dritte Portion nach… denn der Wächter sah, dass es gut war…


Und so endet dann das Sippentreffen der Wanderer in Stuttgart…


Liebes Angmar, Du hattest nun eine kleine Pause, jetzt sind die Wanderer wieder in Mittelerde unterwegs… und bereit, die Welt ins Chaos zu stürzen… nein, die Welt vor dem Chaos aufzuessen… nein, die Welt, das Chaos und ich… ach egal, ihr wisst schon was ich meine…






Zitat des Tages:

„Wieso wird in einem Fahrstuhl, der bis zu 450kg Traglast hat, das Gesamtgewicht überschritten, sobald auch nur ein Pfefferminzblättchen mit einsteigen möchte…“

 


Zwei Jahre Wanderer der Welten
Vor zwei Jahren, am 04.06.2007, wurden die Wanderer der Welten von 6 Personen gegründet, die allesamt von Azeroth nach Mittelerde gewechselt sind und sich nicht mehr dem Raid- und Itemstress aus WoW aussetzen wollten... und ich bin froh, dass die Wanderer es zusammen geschafft haben, diese Spiel-Philosophie unserer Sippe vom ersten Tag an beizubehalten...

Mittlerweile haben sich viele andere Spieler uns Wanderer angeschlossen, Spieler den der Spass und Lachen im Spiel wichtiger sind als Raiderfolge oder Set-Teile...

All diese Wanderer haben dafür gesorgt, dass mir diese zwei Jahre nicht wirklich wie zwei Jahre vorgekommen sind...

Und das liegt ganz einfach daran, weil es zwei ganz besonders schöne Jahre waren, die ich mit den Wanderern zusammen in Mittelerde verbringen durfte...

Und viele Erlebnisse haben sich in mein Gedächtnis, und vor allen Dingen in meine Lachmuskeln, eingegraben...


Die Suche eines kleinen Barden nach Pilzen in der Spalte, ungeachtet aller möglichen Gefahren...


Die versehentliche "Verweifelte Flucht" mitten in der Instanz eines Jägers in Annuminas... und sein anschließender lange, lange Weg zurück in die Instanz...


Das frühsonntagmorgendliche Spielen und das Hereinziehen eines Jägers mit einem dicken Schädel in eine volle Skype-Gruppe (der arme Kerl kam die ersten zwei Stunden nicht mal dazu "Guten Morgen" zu sagen, weil ununterbrochen geredet wurde...)


Der Tod einer kompletten Schlachtzug-Gruppe in der Spalte, weil die Bardin leider den Wächter nicht heilen konnte, da sie gerade ihren Ruf bei den Eldgang nachprüfte...


Das Benutzen von Damentoiletten durch einen kleinen, MÄNNLICHEN Barden in einem vollbesetzen irischen Pub...


Als der Drop der "Blauen Stiefel" in der Spalte mit den Worten "Die sind für die Füße" kommentiert wurde...


Wenn kleinen unschuldigen Low-Level-Spielern in Thorins Halle aufgelauert wird, damit sie das Musikspielen lernen MÜSSEN...


Das verständnisvolle und dezente Lachen einer Bardin, wenn ein Wanderer beim Eintausch-Händler in der Spalte beim falschen Klassenhändler eingetauscht hat...


Das erstaunte Entdecken einer Bardin, die erst in den Nordhöhen feststellte, dass sie auch heilen kann...


Der Wächter, der bei seinem ersten Spaltenbesuch ständig gestorben ist und dessen Worte "Ich komme wieder rein" minutenlang durch den TS hallte...


Verkäufe von epische Gegenständen im AH, allerdings nicht für einen gerechtfertigen Goldpreis, sondern für eine Handvoll Silbermünzen...


Die Kundige, die beim Versuch des Wiederbelebens feststellen musste, dass sie das falsche Kraut dabei hatte und so erst einmal neben dem toten Barden gemütlich ein Pfeifchen rauchte...


Der in die Geschichte als "Der Urugarth-Pull" eingegange Besuch am Hauptplatz der Trolle, als ein Kundiger nur mal kurz schauen wollte, ob dort wirklich 25 Riesentrolle stehen...


Der Kundige, der beim Warten am Eingang von Barath Gularan ununterbrochen auf seine Moorkuh-Glocke einprügelte, so dass ich ihn am liebsten in den Schicksalsberg geworfen hätte...


Die kleine Bardin, die während eines Gefechts in einer Instanz lieber einen Jäger battlerezzt als den gleichzeitig mit dem Jäger verstorbenen zweiten Barden...


Und als in Dol Döner, in einem heftigen und aussichtslos erscheinenden Kampf auf einmal ein kleiner Wanderer-Barde um die Ecke kam, um uns zu helfen... mit 5 weiteren Trollen im Gepäck...


Und natürlich...


Die kleine Bardin, die ohne zweiten (oder dritten...) Barden nie wieder eine Instanz betreten möchte...



Es gibt mit Sicherheit noch viele, viele weitere Momente, die mir jetzt auf Anhieb nicht eingefallen... aber auf jeden Fall kann ich sagen, dass ich sehr viel gelacht habe in diesen zwei Jahren... und ich weiß, dass ich auch in den nächsten Jahren noch viel zusammen mit den Wanderern lachen werde...

Und deswegen sage ich...


"Herzlichen Glückwunsch, Ihr Wanderer der Welten..."

 


Gestern Abend in Skumfil...
„Der kommt alleine…“

Seit gestern Abend gehört auch dieser Satz in meine persönlichen Kategorie „Berühmte letzte Woche“… in dieser Kategorie befinden sich bereits heute solche Klassiker wie:


„Rechts ist immer frei…“

„Da kann man runterspringen…“

„Gott sei Dank beißt der nicht…“


Rechts ist aber nie frei, die Einschränkung, dass man einen Fallschirm braucht, fehlt auch immer irgendwie und beißen tut das Vieh nur, wenn es Hunger hat… was es ständig hat, egal um was für ein Wesen es sich eigentlich handelt…

Der Leidtragende in solchen Situation ist wie immer… der kleine Ithilduin…


*niedergeschlagen gegen einen herumliegenden Kieselstein tret, der sofort zurückbeißt…*


So war es auch gestern Abend, wir waren gestern mit einigen Wanderern in Skumfil unterwegs… und zwar haben wir die rechte Seite gespielt… oder die linke… oder war es doch die rechte… na ja, irgendeine Seite, die sich seitlich der Mitte befand…

Unser kleines lustiges Grüppchen bestand aus einer Bardin (einer Moralschubse), einem Kundigen (einer Kraftschubse), drei Jägern (die Schadensschubser) und mir… (einem Rumgeschubsten)...

Recht bald kamen wir in einen Raum, in dem vier (in Worten vier) sehr große, sehr böse aussehende und sehr übellaunige Instanz-Bosse auf uns warteten…

Ich reagierte wie immer in diesen Situationen… als Sippenanführer, Gruppenleiter und Verantwortungsträger hat man natürlich eine gewisse Routine in solchen Dingen, einen Ruf, den es immer und immer wieder zu untermauern gilt… und diesem Ruf wurde ich wie immer in professioneller Art und Weise gerecht und begann sofort und routiniert mein jahrelang antrainiertes Verhalten abzuspulen…:

Zuerst brach ich in Hektik aus, ich begann umgehend zu hyperventilieren, geriet anschließend erst mal richtig in Panik und versteckte mich zum krönenden Abschluß hinter dem kleinen Zwergen-Jäger und stammelte ununterbrochen…:


„Wir werden alle sterben… Wir werden alle sterben… Wir werden alle sterben…“


In diesem Augenblick haute mir einer der Jäger herzhaft auf die Murmel und sagte in beruhigendem Tonfall zu mir…


„Hey… kleines TukTuk… mach Dir keine Sorgen, die greifen nicht alle vier gemeinsam an, die können wir in alle Ruhe der Reihe nach erledigen, nichts wird passieren…“


Scheu wie ein Reh im Scheinwerferlicht auf der A45 spähte ich über die Schulter des Zwergs, schnäuzte noch einmal in seinen purpurfarbenden Umhang hinein und richtet mich zur vollen Größe auf…

Mit einem herzhaften Schubser in den Rücken des Zwergs und den Worte „Aus dem Weg Kleiner, lass mal die Profis nach vorne…“ rannte ich mit hoch erhobenen Schwert auf diesen alleine stehenden Boss zu… wer, wer zur Hölle sollte sich meinem unerschrockenen Mut, meiner unermesslichen Tapferkeit, meiner kampferprobten Leidenschaft in den Weg stellen… wer, na kommt schon, wer denn, na wer..


Die Antwort war einfach…


Die anderen 3 Bosse, die meinen Einsatz wirklich bemerkenswert fanden…

Und mich innerhalb von 7 Sekunden windelweich prügelten, als sie ihrem Kumpel, den von mir angegriffenen Boss, blitzschnell zur Hilfe eilten…

Zwar versuchte ich noch mit der „Hey, wir können doch über alles reden“-Nummer aus der Situation heraus zu kommen, aber just in diesem Augenblick zerbröselte meine Wirbelsäule unter dem Angriff der 4 Bosse...

Was für ein Tag…




Zitat des Tages:
„Holla, die kommen ja doch alle auf einmal…“

 


Gestern Abend in Lothlorien…
Zeuge ein Kind, baue ein Haus, pflanze einen Baum…

Die grüne Lunge unseres Planeten…

Mein Freund, der Baum…


Sind das nicht wundervolle, ökologisch wertvolle Sätze… Sätze, die zum Nachdenken, zum Nachmachen anregen… Sätze, die zeigen, wie wichtig Bäume sind, wie wichtig ein Wald für uns alle ist, für unsere körperliche und geistige Gesundheit…

Auch ich stimme ein, ein Ruf auf die Bäume, ein Schrei nach den Wäldern, laut erklingt meine Stimme über Berg und Tal…


ICH HASSE, HASSE, HASSE DIESEN DRECKIGEN GRÜNEN MISTBÄUME…


Langsam spüre ich, wie sich mein Pulsschlag wieder beruhigt… langsam lasse ich auch den Hemdkragen der Elbin wieder los, die mich immer noch mit vor Schreck aufgerissenen Augen und bebenden, hoch aufgerichteten Nipp… äh Spitzen ihrer Ohren anstarrt…

Ich stammele noch eine kurze Entschuldigung und mache mich auf den Weg… nur weg aus diesem Wald… was aber war geschehen, was hatte mich zu diesem Wutausbruch getrieben… was hatte diese Elbin mir im Vorfeld angetan, dass es zu so einer Reaktion bei mir kommen könnte… und warum sind bei den Elben nicht nur die Ohren am oberen Ende spitz zulaufend…

Es fing alles damit an, dass besagte Elbin mich um einen Gefallen gebeten hatte… ihr Mann wurde vor Jahren von den Pfeilen marodierenden Orks getötet, also bat sie mich, zum Gedenken an ihren Mann, einen ganz besonders ästhetisch ausgearbeiteten Pfeil an einem einsamen Baum am Ufer des Anduin abzulegen… dieser Baum stand für ihre Liebe, ein Zeichen der Verbundenheit, das Symbol ihrer ewigen Zweisamkeit…


Und die Keimzelle meines Wahnsinns…


Ich war gerührt… ein Pfeil als Zeichen ihrer Liebe… niedergelegt am Stamm eines einsamen Baumes, an den Ufern einen ungezähmten Flusses… das war so romantisch, so liebenswert, so unglaublich süss…

Das Nächste, woran ich mich erinnern konnte war, dass ich mir eine 250ml-Ampulle Insulin in die Bauchdecke jagte, zwar bin ich nicht zuckerkrank, aber soviel Schmalz auf einmal hält selbst ein essensgestörter Wächter nicht aus…

Ich marschierte also Richtung Anduin, immer der Strasse entlang… einer Straße, die von Bäumen flankiert war… einer Straße, die durch einen Wald führte… einen tiefen Wald, der immer dichter und dichter wurde, immer mehr Bäume, immer näher rückend, von links, von rechts, von oben, von unten… sie waren überall…

Als ich dann endlich den Anduin erreichte, stand ich mitten in einem Wald gegen den der tropische Regenwald ein Kindergeburtstag war… und hier sollte ich also einen einsamen Baum finden…


In einem Wald…

In einem Wald, der aus vielen Bäumen besteht…

In einem Wald, der aus vielen Bäumen besteht, in dem sich aber trotzdem ein kleines Bäumchen ein wenig einsam fühlen sollte…


Warum passiert so etwas eiegntlich immer mir… andere Recken hätten den Auftrag bekommen, irgendwelche Riesen in einem Wald zu besiegen oder eine Jungfrau aus den Klauen übler Waldtrolle zu befreien… und was mach ich… ich suche einen einsamen Baum, vor den ich einen bunt gefiederten Pfeil legen soll… hoffentlich erfährt das niemand innerhalb meiner Sippe oder einer meine Wächter-Kollegen… oder noch schlimmer, die Elben von CSD-Planungskomitee in Bruchtal, die könnten das hier bestimmt falsch auffassen oder meine Taten komplett fehlinterpretieren…

In der Hoffnung, dass mich niemand erkennen würde, startet ich also meine Suche… immer am Ufer entlang, ich startet direkt hinter der Hecke, die die letzte Elbensiedlung am Anduin umgab, in Richtung Norden…

Ich begegnet einsamen Elchen, einsamen Bilwissen, einsamen Luchsen, einsamen Echsen, einsamen DSDS-Halbfinalisten… aber keinen einzigen einsamen Baum… als ich in Gedanken versunken am nördlichsten Punkt des Anduin-Ufers vor eine Felswand knallte, dünkte mir, dass ich das Bäumchen wohl übersehen hatte…

Also wieder zurück… die Elche, Bilwisse, Luchse, Echsen und Annemarie Eilfeld grüßten mir schon mit einem kurzen Kopfnicken zu, man sieht sich, man kennt sich halt…

Kurze Zeit später erreichte ich wieder die oben bereits erwähnte Hecke… ich benötigte nur knappe 7 volle Minuten, um mir darüber klar zu werden, dass ich den Baum wieder nicht gefunden hatte, drehte um und marschierte wieder Richtung Norden…

Schon von weitem hörte ich Annemarie Eilfeld singen… da wußte ich, mir bleibt nicht mehr viel Zeit… ich beschleunigte meine Schritte… und da passierte es, auf einmal, es reichte eine Sekunde der Unachtsamkeit…


Ich blieb mit meinen niegelnagelneuen Manolo Blahniks in einem Schlammloch stecken und brach mir doch glatt einen Absatz ab…


Ich hatte Tränen vor Wut und Enttäuschung in den Augen, meine Kleidung war dreckverschmiert, meine Wimperntusche hatte sich letztendlich nun doch als nicht tränenfest erwiesen und jetzt auch noch die Sache mit dem Absatz… wenn jetzt auch noch mein Handy keinen Empfang mehr haben sollte und sich auch noch meine schon überfälligen Menstruation-Schmerzen melden würden, dann würde ich mir aus purer Raserei die gerade erst frisch blondierten Haare vom Kopf reißen…


Irgendwas geschah in diesem Wald mit mir… ich war mir nur nicht sicher, was es sein könnte…


Ich rannte also zurück, lies diesen Wald hinter mehr, die Hecke tauchte auf, dahinter die Elbensiedlung, ich durchbrach die Hecke, stand in der Elbensiedlung, mein Blick ging nach rechts zum Elbenpavillon, nach links, zum Ufer des Anduin…

Und da stand dieses dreimal verfluchte Drecksbäumchen…

Ich nahm den Pfeil, zerbrach ihn in der Mitte, warf die Überreste vor den Baum, trampelte die Überreste des Pfeils in die umliegende Erde ein… als ich feststellen musste, dass mich eine Gruppe junger Elbin-Kinder ziemlich entgeistert anstarrte… einen total verdreckten und verheulten Wächter auf zerstörten Manolo-Blahnik-Pumps…

Ich hasse solche Tage…




Zitat des Tages:
„Kann ein einsamer Baum in einem Wald überhaupt einsam sein…?“

 


Gestern Abend in den Schmieden von Khazad Dum...
Wie nennt man das… wenn ein Spieler auf alles Bedarf würfelt, während andere noch Gier würfeln…?

Wie nennt man das… wenn ein Spieler alles bekommt und alle anderen gar nichts…?

Wie nennt man das… wenn ein Spieler sich immer und immer wieder einen Nachschlag beim All-You-Can-Eat-Buffet holt, obwohl an diesem Abend gar kein All-You-Can-Eat angeboten wird…?


Richtig… das nennt man „Den Ithilduin-Faktor“…


Mein Gott… ich hab das echt nicht bekommen, am Anfang war noch alles gut, es wurde geteilt, alles war im Überfluss da, alle waren glücklich, es herrschte eine ruhige und entspannte Atmosphäre… Allerdings hatte ich mich schon ein wenig gewundert, warum das All-You-Can-Eat-Buffet auf so vielen verschiedenen Tischen positioniert gewesen war und wieso an manchen Tischen zwei, drei oder manchmal sogar vier Personen saßen… aber egal, ich wollte Euch ja von den Schmieden berichten…

Sechs Wanderer der Welten machten sich gestern Abend nach langer Planung und gewissenhafter Vorbereitung auf, die Schmieden von Khazad Dum zu besuchen…

„Hey, was machst Du heute Abend?“

Ithilduin: „Keine Ahnung, bisschen Fussball, bisschen was Essen…“

„Sollen wir was zusammen machen?“

Ithilduin: „Nee, ich hab nur noch zweieinhalb Tüten Chips, eine angebrochene Tüte Salzletten sowie eine zu hart gefrorene Tafel Toffee-Schokolade hier, das wird schon eng genug für mich alleine…“

*Seufzer auf der anderen Seite*

„Ich dachte mehr an einen Instanz-Besuch?“

Ithilduin: „Gibt es da auch was zu essen?“

*kurzes Überlegen bei der anderen Gesprächsseite*

„Klar gibt es da was zu Futtern, die lassen das das sogar durch zwei Cheerleader bis zu Dir vor die Haustüre bringen, bis kurz vor Deinen Schreibtisch…“


Ich mach es kurz, ich sagte also zu…


Wir haben uns anschließend in der Nähe von Aserbeidschan getroffen… (ich kann die tatsächlichen Orts-Namen innerhalb von Moria leider nicht ohne orale Feuchtigkeitsabgabe aussprechen, daher nutze ich leichter zu artikulierende Bezeichnungen dafür)… zwei Barden, drei Jäger und ein auf Knabberzeug und Cheerleader ziemlich heißer Wächter…

In der Schmiede hat man am Ende mit üblen Feuerfallen zu kämpfen, aus diesem Grund werden dort im Vorfeld sehr häufig sogenannte Wasserbeutel gedropt, die man sich, wenn man denn dann später in den Flammen steht, über den Kopf schüttet, um den Feuerschaden zu vermindern…

Hab ich schon erwähnt, dass ich das gerne einmal mit einen 12-Schlachtzug schwedischer Austausch-HDRO-Spielerinnen zusammen erleben möchte, die alle in engen, weißen T-Shirts mit mir zusammen durch die Instanz laufen…

Unsanft trat mich unser Zwergen-Barde vors Schienbein, um mich aus meinen demenzartigen Tagträumen zu reißen…

Wir waren hier, um zu kämpfen und nicht um von blondhaarigen Schönheiten zu träumen, die in den heißen, unterirdischen Tiefen sich schwitzend ihren Weg durch Staub und Dreck bahnten, um sich am Ende das kühle, lebensrettende Wasser über ihre erhitzenden Körper zu schütten, währenddessen ihre zarten…

Wieder trat mich der Zwerg vors Schienbein, ich hatte verstanden… es sollte also weitergehen…

Die ersten Wasserbeutel dropten, alle würfelten Bedarf, bis jeder von uns ca. fünf bis sechs Beutel sein eigen nennen durften… auch der Zwerg, der mich vom Träumen dieser elf jungen Dinger abhielt, die sich nun, ganz feucht und klamm aneinanderschmiegten, um sich gegenseitig Wärme zu spenden, die Hände benutzten, um sich gegenseitig…

Das dritte Mal, der dritte Tritt… und immer und immer wieder auf die gleiche Stelle… mein ganzer Körper schrie danach, den Zwerg hinunter in die Lava zu werfen…

Nachdem jeder seinen Vorrat an Wasserbeutel hatte, ging es weiter Richtung Endboss… wir pflügten uns durch Orks, Trolle, Bilwisse und irgendwelchen anderen kleine Gegnern, deren Namen ich aber vergessen habe, bis wir an der untersten Ebene der Schmieden angekommen waren…

Und die ganze Zeit über wurden bei unseren Kämpfen Massen von besagte Wasserbeutel gedropt…

Nun warteten die Bosse auf uns… es wurde Zeit zu kämpfen, es war an der Zeit, Geschichte neu zu schreiben, es war die Zeit, in der Helden geboren werden…

Na ja… wir haben erst einmal übel was auf die Kauleiste bekommen… nach zwei gescheiterten Versuchen, diversen Telefonanrufattacken sowie desorientierten Barden, stellten wir uns kurz zusammen, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen…


„Wir sind schon zweimal gestorben…“

Ithilduin: „Ich hab Hunger…“

„Wie müssen uns was anderes einfallen lassen…“

Ithilduin: „Durst hab ich auch…“

„Ich hab da einen Plan, bei dem wir aber sehr vorsichtig sein müssen…“

Ithilduin: „Oh, da liegt ja noch ein Raider…“


Um einen weiteren Versuch zu starten, mussten wir zuerst nachprüfen, wie viele diese ominösen Wasserbeutel noch bei jedem vorhanden waren… Zwei Wanderer hatten gar keine mehr, ein weiterer hatte noch einen, die letzten beiden hatten jeweils noch 2 Beutel… ich schaute bei mir nach…

Ich hatte noch 25 Wasserbeutel im Inventar…

Meine Sippe kennt mich recht gut, wenn ich mal den Schnabel zwischendurch im TS halte, ist mit Sicherheit irgendwas passiert, ich hab wieder mal total Chaos angerichtet oder etwas zu Essen an einer Stelle gefunden, an der ich das niemals damit gerechnet hätte…

Ich wurde auf einmal erst sehr still und anschließend sehr schnell… und verteilte ohne zu zögern an jeden Wanderer 5 Wasserbeutel, verbunden mit der schriftlichen Bitte, nichts davon den anderen zu sagen, es wäre mir ja doch sehr peinlich, dass ich die ganze Zeit weiterhin Bedarf auf die Beutel gewürfelt hatte… ich hab die besprochene Änderungen beim Auswürfeln der Beutel einfach mal wieder nicht mitbekommen, weil ich doch so gern im Sippenchannel schreibe, auch wenn ich in Inis unterwegs bin…


Peinlich, Peinlich…


Nicht minder peinlich war allerdings, dass ich eine klitzekleine Kleinigkeit bei dem Verteilen der Wasserbeutel übersehen hatte… 25 Wasserbeutel… 5 Wanderer… jedem gab ich 5 Wasserbeutel…

Ich hatte keinen, allerdings bemerkte ich diesen Fauxpas erst in dem Augenblick, als ich in den Flammen stand…

Endergebnis: Alle Bosse tot, alle Truhen geplündert, 5 siegreiche Wanderer und ein toter Wächter…

In dem Restaurant, vom dem ich dachte, dass es All-You-Can-Eat anbieten würde, ist es übrigens ähnlich ausgegangen…



Zitat des Tages:
„In meinem Alter noch mal Geometrie…“

 


Gestern Abend in der Spalte…
Eine lieb gewonnen Erinnerung…

Momente des Erkennes, des Innehaltens, der Besinnung…

Vertrautes und Liebgewonnenes in jedem Winkel, in jeder Ecke…

Und dann wurde es auf einmal… es wurde auf einmal… es wurde…


GELB...


Nein, ich rede nicht von der neuen Regierungskoalition in Hässen…

Sondern von einem Spalten-Besuch der Wanderer…

Richtig gelesen, die Mutter-aller-Chaos-Sippen hat sich mal wieder auf den Weg in die Spalten-Instanz gemacht, trotz Moria, trotz neuer Instanzen, trotz meiner schlechten Witze im TS…

Wir Wanderer wollten einfach mal schauen, wie sich so ein Spalten-Besuch mit Level 60 anfühlt…

Immerhin sind wir jetzt ja 10 Level stärker geworden… *einsetzender Trommelwirbel*

Sind Träger der neuen, bereits recht hoch gelevelten legendären Gegenstände und Waffen… *aufbrausender Jubel im Publikum, die Welle schwappt durchs Oval*

Haben uns mit den neuen Anforderungen des Klassenbeherrschung unserer Chars effektiv vertraut gemacht… *Prust*


Und haben über Weihnachten im Durchschnitt schlappe 5 Kilo zugenommen…

Die Lage ist echt ernst, ich sehe meine Füße nicht mehr, wenn ich im Stehen an mir herunterschaue… hat aber auch Vorteile, ich erkenne so nicht mehr die Zahl auf meiner Digitalwaage…


Aber zurück zur Spalte… letzten Donnerstag haben wir die ersten paar Bosse gelegt, unsere Gruppe bestand aus einigen Schurken, Jägern, Waffenmeistern, Kundigen, zwei Wächtern und 4 (in Worten VIER) Barden…

Die Stimme des zweiten Wächters hätte Ihr hören sollen, als ihm bewusst wurde, dass ich alle 4 Barden in meine Sechsergruppe gepackt hatte, während in seiner Gruppe, lasst mich kurz nachzählen… NULL Barden waren…

Aber… wie so oft im Leben, man sieht sich immer zweimal… und dann sitzen wie immer die anderen am längeren Hebel… dazu aber später mehr…


Gestern Abend dann also die Fortsetzung…


Wieder schnitten wie wir ein warmes Messer durch einen Laib Butter…

Wir bannten uns unseren Weg, wie Ottfried Fischer in seinen besten Zeiten seinen Weg zu einem All-You-Can-Eat-Buffet…

Wir waren ein Team… wie die Chicago Bulls der 90iger Jahre… wie das deutsche Team beim Sommermärchen 2006… wie Gundis und Giulia im Dschungelcamp…

Nach jedem Spaltenboss erhält die siegreiche Gruppe ja den Zugriff auf die Schatztruhe des gelegten Bosses… zwar sind die dortigen Drops nicht mehr der absolute Brüller seitdem Moria erschienen ist, aber das Verteilen der Beute ist bei uns Wanderern immer noch ein absolutes Highlight im TS und den meisten von uns fehlt auch noch das ein oder andere Teil der Spalten-Set-Rüstung…

So geschah es, dass die stolze Gruppe der Wanderer zwei mördergroße Trolle besiegte… die Schatztruhe, die man anschließend dann öffnen darf, enthält kein (in Worten KEIN) Teil der Spaltenrüstung, dementsprechend gering waren die Erwartung beim Öffnen der Truhe…


Ich öffnete die Truhe… und ich spürte sofort, im allerersten Augenblick, dass etwas anders war als sonst…


War in der Truhe etwa doch ein Spalten-Set-Teil…? Nein, war es nicht…


War in der Truhe überhaupt keine Belohnung zu finden, ein grausamer Scherz des Schicksals…? Nein, es gab eine Belohnung…


Habe ich vergessen, dass die Webcam noch eingeschaltet war, während ich noch im Adamskostüm, die letzten Reste der Erdnussbutter entfernend, mit der ich mich im Rahmen eines exotische Liebesspiels eingerieben hatte, auf meinem Bürostuhl saß…? Nein, die Kamera war aus, aber ich registrierte blitzartig, wie ich langsam anfing an der Sitzfläche meines Stuhls festzukleben…


In der Truhe war ein helles, leuchtendes Licht zu sehen, unirdisch in seiner Leuchtkraft und Wärme…

Ich fühlte mich wie ein Kreuzritter, der in den Ruinen des zerstörten Jerusalems den Heiligen Gral aus einem Schutthaufen herauszieht…

In der Truhe befand sich ein goldener (oder gelber oder orangefarbender, hab ich schon erwähnt, dass ich an einer Farbidentifizierungsschwäche leide...) Ausrüstungsgegenstand epischen Ausmaßes, von unschätzbarem materiellem und ideologischem Wert…


Die goldene Wächter-Kuhglocke…


Und es waren nur zwei Wächter in der 12er Spalten-Instanz-Gruppe… der Andere und Ich, Ich und der Andere…

Showtime…

Judgement Day…

Es ging um die Wurst…

Er gegen mich, ich gegen ihn…


Wir umkreisten uns wie Frasier damals in Manila Ali umkreiste… wie Captain Ahab den weißen Wal (kommt bei meiner Körperfülle ja auch irgendwie hin)… wie Prinz Charles Lady Camilla…

Aber dann passiert das Unvorstellbare…

Aber das erzähle ich Euch morgen, jetzt klebe ich nämlich wirklich an meinem Stuhl fest und ich glaub, ich hab mir gerade was abgerissen, was nicht abgerissen werden sollte…




Zitat des Tages:

„Diese epischen blauen Schuhe sind wirklich was für die Füsse…“

 


Gestern Abend in der Schule…
Gestern Abend war ich in mit zwei Freunden in der Schule…

Nein, eigentlich war es gar keine Schule im herkömmlichen Sinne, sondern eine alte, schon etwas verfallene Schule in Mirobel… auch wurden dort nicht etwa Schüler von Lehrern unterrichtet, die Schule wurde schon vor langer Zeit von Orks, Uruk-Kais und Rheumakays erobert und besetzt gehalten…

In dieser Schule herrschte nackte, brutale Gewalt… die großen Uruks schikanierten die Orks, die Orks quälten die Angehörigen des blassen Volkes (das sind diese kleinen, hellhäutigen Winzlinge in kurzen Hosen, die immer total hysterisch durcheinander laufen, wenn man ihnen den Rechner ausstellt… ach Quatsch, das waren ja die WoW-Spieler *zwinker*…) und die kleinen Blassen lassen ihren Frust dann an den eingesperrten Cerbain-Vögeln aus…

Es herrscht also ein großes Gewaltpotential in dieser Schule, es wird geprügelt, bedroht, intrigiert, erpresst und gedemütigt wie an einer durchschnittlichen Berliner Hauptschule…


Und wenn irgendwo ein dankbares Prügelopfer gesucht wird… bin ich natürlich sofort dabei… war ja selber jahrelang ein liebgewonnenes Opfer von Prügeleien an einer örtlichen Hauptschule…


Unsern ersten Versuch gestern Abend überlebte unser Jäger ziemlich genau 25 Sekunden… er starb, kurz nachdem er mir voller Begeisterung mitteilte, dass er seinen Bogen neu geschmiedet hätte und jetzt viel mehr Schaden als früher raushauen würde… ich nehme nicht an, dass die Fünfer-Gruppe, die er damit pullte, seine Begeisterung wirklich teilte…

Nachdem unser Barde freudestrahlend seinen Rezzen-Skill an ihm steigert, arbeiteten wir uns dann Stück-für-Stück durch die alte, verfallende Schule voran…

Wir kamen vorbei an uralten Büchern, vergammelten Lesepulten, verstaubten Bücherregalen sowie an Annette Schavan… alles Zeugnisse einer entrückten und längst untergegangenen Lebensphilosophie…


Kämpfend erreichten wir die erste Empore, eine Gegnergruppe stand in einem schmalen Durchgang, im Hintergrund sahen wir bereits den ersten Boss lauern…

Wie das Leben so spielt… der Jäger pullt, der Jäger bekommt Aggro, der Jäger verliert Lebenskraft, der Barde heilt den Jäger, der Barde bekommt Aggro, der Barde verliert Lebenskraft, der Barde heilt sich selbst, der Jäger stirbt, weil der Barde ihn nicht heilen kann, der Barde stirbt, weil alle Gegner auf ihn einprügeln…

Und der Wächter…

Ach mein Gott, ich war einen Sekundenbruchteil unaufmerksam, weil ich nur eben schnell ein kurzes „Hi“ in den Sippenchannel geschrieben habe, da ein anderer Wanderer gerade Mittelerde betreten hatte…

Und schon sterben mir alle unter den Fingernägeln weg…

Okay…

Jaaaaa…

Ich hab ein wenig mehr geschrieben, nicht nur „Hi“ sondern…


„Hi, schön Dich zusehen… *lächel* Wie war Dein Winterurlaub? Lag denn schon richtig Schnee in Österreich? Für mich wäre Snowboard fahren nichts, ich würde beim Runterfallen vom Brett eine Lawine auslösen, unter der zwei komplette Bergdörfer verschüttet worden wären… Hey, ich war letztens im Kino, der neue Film mit Angelina und ihren beiden großen Brü…“


An dieser Stelle breche ich jetzt mal ab, ich hab anschließend auch nur noch ein oder zwei weitere Fragen gestellt, eine plastische Schilderung meines letztens Klistiers zur öffentlichen Diskussion in den Raum geworfen sowie mich bei allen für die Sache mit dem Hamster entschuldigt, damit mir morgen früh nicht schon wieder das Ordnungsamt vor der Tür steht… und kaum war ich mit dem Schreiben fertig, lag meine Gruppe auch schon tot auf dem kalten Boden der Schule…


Und dann werde ich anschließend auch noch mit dem Vorwurf konfrontiert, ich würde zu viel schreiben…

Das ist also der Dank dafür, wenn man sich mal kurzfasst… *verzweifelt auf den Hamster werf*





Zitat des Tages:
„Frooooooooooosch...“

 


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Persönliches
Benutzername:  Ithilduin männlich
Wohnort: Gummersbach, NRW
Gilde: Wanderer der Welten auf Morthond
Status:  offline
Letzte Aktivität:  12.01.2010 15:03
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