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Über mich
Ich bin also der kleine Ithilduin, Wächter in Ausbildung und nebenberuflich der Sippenanführer der Wanderer der Welten, beheimatet auf dem Server Morthond... Wenn Ihr denkt, Ihr hattet mal einen richtigen schlechten Wächter/Tank in der Gruppe, wartet mal ab, bis ihr mich gesehen habt...

Angefangen habe ich mit diversen Video-Spiel-Konsolen, mein erster Rechner in ganz jungen Jahren war ein VC-20 von Commodore, das Vorgänger-Modell von der Brotbox C64. Niemals werde ich diese aufregenden Datasetten-Zeiten vergessen...^^

Meine ersten richtigen Rollenspiel-Erfahrungen habe ich dann auf einem Amiga gemacht, mit Bards Tale I fing dann alles an... und schon war ich angefixt...

Viele, viele andere Rollenspiele folgten, sowohl auf dem PC als auch auf der Konsole... Baldurs Gate, Final Fantasy sind wohl die Bekanntesten, angetestet wurde wohl alles, was irgendwie unter dem Namen "Rollenspiel" lief...

Und dann kam ich zum ersten Mal in Kontakt mit einem Online-Rollenspiel, eine Spiel-Gattung, die für mich vollkommen uninteressant war, UO, DAOC oder Everquest haben mich nie gereizt... aber dann habe ich aus purer Langeweile mir WoW zugelegt und bin zwei Jahre lang voller Begeisterung dort geblieben...

Die ersten zwei Monate verbrachte ich in typischer Solo-Spieler Manier in Azeroth... bis ich dann in eine Gilde eingeladen wurde...

Und von da an war ich endgültig begeistert... ich lernte viele Leute kennen und wurde dort auch ziemlich schnell in der Gildenleitung nach oben gespült...

Die Gilde zerbrach aber schließlich, die Frage, ob die Gilde eine rein auf Erfolg ausgerichtet Raid- oder eine auf Spass und Entspannung ausgelegte Fungilde werden sollte, zerbrach sie...

Es wurde dann eine neue Gilde gegründet, als Basis mit den Leuten der alten Gilde, die nicht in Richtung Raid-Gilde gehen wollten...

In dieser Gilde war ich in der Gildenleitung tätig, und es war eine wunderschöne Zeit auf Proudmoore, in der ich viele Freunde kennenlernen durfte...

Mit BC endet dann aber meine WoW-Zeit relativ schnell... Es ging nun sogar noch mehr nur noch um Item´s und die damit notwendigen, sehr zeitintensiv Raids und die damit verbundenen Ruf-Farmungsmaßnahmen...

Und dann tauchte HDRO auf... und ich fand im Auenland das, was ich in WoW vermisst hatte...

Ich fand ein stressfreies Spielen, ein ruhigeres Spiel, nicht mehr die große Jagd auf Items, auf Level und auf Instanzenzugänge...

WoW ist ein tolles Spiel... aber rein von meiner Veranlagung her (ich mag keinen rein erfolgsorientierten Raid-Stress, kein tagelanges Farmen für einen Ini-Run, kein Must-Have an Ausrüstung, die T-Sets z.B. und ich mag, falsch... ich hasse PvP^^) finde ich in HDRO, was mir persönlich einfach besser gefällt:

Ein Story, in die man sich fallen lassen kann, spielerisches Können, dass nicht nur von der T-Set-Ausrüstung abhängt und dadurch insgesamt ein deutlich stressfreies Spielen.

Und deswegen ist Mittelerde einfach der bessere Ort für mich...

Mehr zu den Wanderern der Welten findet Ihr auf unserem Forum:

http://wanderer-der-...n.foren-city.de


Iseniell
15.03.2010 17:11
Pille22
11.03.2010 23:43
A-N-N-A
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Zarkon
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PAUL555
09.03.2010 20:11
Anarion
09.03.2010 07:50
Melian
08.03.2010 19:50


Die neuesten Blog-Beiträge
Gestern Morgen in Mittelerde...
Wenn der Postmann zweimal klingelt…


Bedeutet das nicht, das mich in der nächsten Einstellung Jack Nicholson auf den Küchentisch wirft, um mir zu zeigen, das auch Briefträger es einem ziemlich gut… ach egal, ich schweife ab…


Es klingelte also an der Tür meines kleinen, schnuffeligen Elbenhauses in Ered Luin…ich befand mich allerdings gerade in einem Kampf auf Leben und Brot mit einem riesigen Troll, der versuchte, mit Hilfe seiner noch viel riesigeren Keule einen Portion Brotaufstrich aus mir zu machen… ich tänzelte wir ein junger, resozialisierter DSDS-Teilnehmer vor dem Troll hin und her, versuchte meine Angriffsfläche so klein wie möglich zu halten, als urplötzlich dieses Klingeln einer Haustürglocke erklang…


Dadurch wurde ich eine Millisekunde lang abgelenkt, der Troll nutzte diesen Vorteil sofort schamlos aus, sprang auf mich zu, ich rutsche zwischen seine Beine, mein Blick glitt an ihm hoch und ich sah zwei riesige….


„ITHILDUIN…. CHEFFE…. ES HAT GEKLINGELT….“


Die Stimme meines Elbenbruders… so wie ich ihn kenne, frisierte er sich um diese Uhrzeit entweder seine Haare, zupft seine Augenbraunen oder schaut sich seine David-Beckham-Bildsammlung an…


„Mach doch eben auf… ich schlaf noch…“ sagte ich, benommen im Halbschlaf vor mich hinmurmelnd…


Also dann… ich lag zwischen den Beinen dieses riesigen Trolls, mein Blick glitt an ihm hoch, zwei riesige, behaarte…


„ICH KANN JETZT NICHT, ICH HAB EINEN GANZ BÖSEN KNOTEN IN MEINEM ZÖPFCHEN…“


Mann, Mann, Mann… dieser Elb ging mir an manchen Tagen unwahrscheinlich auf die Nerven… irgendwann mache ich ihm auch mal ein „Knötchen“ in sein „Zöpfchen“… also rollte ich mich langsam aus dem Bett, streckte mich einmal herzhaft durch, griff nach meinem Morgenmantel… und griff aber stattdessen in ein frisch geschmiertes Marmeladen-Croissant…


„Oh… da ist es ja…“


Mein kleiner Hobbit-Bruder Miluin sauste an mir vorbei, griff anmutig nach dem Marmeladen-Croissant, leckt in einer fließend ineinander übergehenden Drehbewegung seines kleinen, runden Körpers auch noch meine drei von Marmelade beschmierten Finger ab und rannte anschließend Richtung Tür…


„Ich guck mal schnell, wer das ist um diese Zeit…“


Super… klebrige, von einem Hobbit abgelutschte Finger am frühen Morgen… viel schlimmer konnte ein Tag nicht beginnen… Miluin öffnete währenddessen die Haustür…


„Oh… unsere Briefträgerin ist da… guten Morgen Maneki…“


Maneki ist unsere Hobbitbriefträgerin… und Milchbotin… und Brötchenvorbeibringerin… im Prinzip unser Hobbit-Mädchen für alles, das dafür sorgt, dass wir als Gemeinschaft immer gut versorgt werden…


Maneki´s Aufmerksamkeit wurde sofort auf magische Weise von dem Marmeladen-Croissant angezogen… und da der kleine Miluin ein zuvorkommender Hobbit ist, teilte er natürlich sofort das Marmeladen-Croissant mit ihr…


Nachdem die beiden das Marmeladen-Croissant vollständig im Mund hatten, fiel Maneki aber sofort wieder der Grund ihres Kommens ein…


Schmatzend und schlürfend überreichte sie Miluin wortlos einen Brief… einen hochoffiziellen Brief…


„Ach Du Schande… ITHILDUIN“


Ich versuchte gerade im Bad irgendwie das Marmeladen-Hobbitsabber-Gemisch von meinen Fingern zu entfernen… aber Miluin´s Stimme klang panisch, das habe ich zuletzt von ihm gehört, als er dachte, der Untergang des Abendlandes stände bevor, weil es bei McDonalds nun einen komplett vegetarischen Burger im Angebot geben würde…


Ich rannte also zu Tür, nickte kurz Maneki´s immer noch kauendem Gesicht zu, riss Miluin den mit Marmelade beschmierten Brief aus den Händen… ein offizielles Siegel… tausend Gedanken, tausend Möglichkeiten schossen mir durch den Kopf…


War ich in Bree schon wieder innerhalb der geschlossenen Ortschaft geblitzt worden…?


Die Steuerrückzahlung der Zwerge aus Thorins Halle…?


Meine Einladung zum Recall in Bruchtal…?


Mit zittrigen Händen öffnete ich den Brief… kein Strafzettel, kein Steuerbescheid, kein Recall-Zettel… schnell las ich Zeile für Zeile durch…


OH


MEIN


GOTT


Ich hatte einen Preis gewonnen… einen Auszeichnung erhalten… ich… ich hab in meinem ganzen Leben nur einmal etwas gewonnen und das war damals im Kindergarten in Archet, als wir ein Kartoffelmännchen bauen sollten… und jetzt das hier…


Ich jubelte, ich lachte, ich tanzte vor Freude… Maneki und Miluin lachten mit mir, sogar mein Elbenbruder unterbrach seine Haarpflege und gesellte sich zu uns…


„Und… was hast Du denn wofür gewonnen…?“ fragte er…


Voller Stolz erzählte ich ihm, dass meine kleinen Tagebuchaufzeichungen „Mein Leben auf Morthond“ nicht nur nominiert, sondern sogar den Preis für den „Lustigsten Thread“ gewonnen hätte…


„Gratulation… und was hast Du als Preis gewonnen… einen Tag mit David Beckham oder Heidi Klum… oder gar einen Platz in der Modell-WG…?“


Gott, dieser Elb… sein Leben bestand nur Schönheiten und Heitatei-Gehabe…


„Nein“ sagte ich triumphierend mit der Stimme des junge Charles de Gaulle… „ich habe einen offiziellen Sticky bekommen…“


Schlagartig setzte das große Schweigen ein… die Art eines betroffenen, bemitleidenswerten Schweigens… das Zwitschen der Vögel draußen im Garten verstummte, das Rauschen der Bäume im Wind versiegte… sogar die beiden Hobbits vergaßen für einen Augenblick das Kauen…


Dann… setzte es zuerst bei Maneki ein…


Das unterdrückte Lachen…


Dann auch bei Miluin…


Und als dann sogar der Elb das Lachen nicht mehr länger unterdrücken konnte, lachten alle drei wie die Wahnsinnigen laut auf…


„Ithilduin hat ein Sticky, Ithilduin hat ein Sticky…“

„Na jetzt kann ja nix mehr schiefgehen bei Dir… wenn Du aber jetzt immer Dein Sticky dabei hast…“

„Und ein Sticky steht ja auch immer ganz oben…“

„Die Damenwelt wird begeistert sein…. Schaut, da kommt der Wächter mit seinem oben stehenden Sticky angelaufen…“

„Sticky, Sticky, Sticky…“


Die Drei bekamen sich gar nicht mehr ein vor Lachen und rissen einen dummen Spruch nach dem anderen…


Mit dem Rest meine Würde drehte ich mich schwungvoll um, lief zurück ins Schlafzimmer, knallte die Tür hinter mir zu und warf mich verzweifelt aufs Bett…


Aber das Lächeln, dass meine Lippen umspielte sah dann keiner der Drei mehr… sollen sie ruhig lachen und Spass haben… ich hab jetzt gewonnen und hab einen kleinen, offiziellen Sticky…


Und außerdem… sollen meine Geschichten ja auch dafür sorgen, dass die Leute Spass haben und lachen können…





Ich bedanke mich bei allen, die für „Mein Leben auf Morthond“ gestimmt haben… damit habt ihr alle mich wirklich überrascht…


Vielen, vielen Dank dafür… *ganz tief verbeug*

 




Gestern Abend in Buckelstadt…
12 Stunden hat eine Tageshälfte…

12 Monate hat ein Jahr…

12 Cheeseburger sind mein persönlicher Rekord bei McDonalds… anschließend hatte ich aber auch 12 Tage lang extreme Verdauungsprobleme…

Und natürlich… 12 Wanderer, die sich gestern Abend aufmachten, um das…

*Trommelwirbel an*


Buckelstadt-Scharmützel auf Stufe 2 abzuschließen…


*Trommelwirbel aus*

Na ja, eigentlich waren es insgesamt ja sogar 24 Chars, bei den Scharmützeln ist ja so, dass jeder Spieler-Char auch noch seinen NPC-Begleiter mit dazu nehmen kann…

Ich als Wächter ohne Schaden, ohne Heilung, ohne Hirn und ohne Aggro habe in den Scharmützeln immer eine kleine Kräuterhexe dabei, die dafür sorgt, dass ich geheilt werde… nachdem sie sich erst einmal selbst geheilt hat… und nach den anderen 11 Spieler-Chars… und auch nach den anderen 11 NPC-Begleitern…

Meine kleine Kräuterhexe Bämby ist eine kleine Hobbit-Frau… sie trägt ein blütenweißes Kleid, hat ein liebevolles Gesicht, eine offene Art… und ist leider nie da, wo sie wirklich gebraucht wird…

Wir betraten also das Scharmützel in Buckelstadt… nach einem erfolgreichen Port standen wir vor den Toren, der von Räubern, Bilwissen und Olympioniken besetzten Hobbitstadt…


Mein erster Gedanke, als ich diese Übermacht an Feinden in dieser ansonsten immer so friedlich erscheinenden Hobbit-Metropole sah, galt der Frage, ob ich noch irgendwo irgendetwas Essbares zuhause hatte, womit ich einen weiteren Zuckerschock in meinem Körper auslösen konnte…


Derart in Gedanken versunken, merkte ich gar nicht, dass sich unser hüpfender Waffenmeister zu nah an den ersten Gegner gewagt hatte… einen Elite-Mega-Meister-UFC-Fighting-Champion mit schlappen 137.000 Lebenspunkten… also etwas weniger als Jopi Hesters an Lebenspunkten besitzt…

Eigentlich kein Problem, Bämby wurschtelte bereits in ihren Heilutensilien herum, um sich selbst schon im Vorfeld einmal prophylaktisch zu heilen, während ich mir die ersten Schläge des Elite-Meisters a.) auf meinen Kopf, dann b.) in mein Gesicht, anschließend c.) in meine Glocken einhandelte, nur damit er anschließend wieder mit einem Schlag a.) auf meinem Kopf wieder von vorne beginnen konnte… der Elite-Meister hatte also seinen 3-Punkte-Schlag-Rhythmus gefunden…


Bämby stand derweilen ca. 30 Meter hinter mir und salbte sich gerade die Unterschenkel mit einer Heilcreme gegen Mückenstiche ein, sicher ist sicher…


Auf nichts kann man sich verlassen… aber Gott-sei-Dank haben wir ja noch einen menschlichen Barden in der Gruppe ... und dieser weibliche Barde stand in direktem Blickkontakt mit mir, sie schaute mir tief in die Augen, als der Elite-Meister a.) auf meinen Kopf schlug, b.) in mein Gesicht hämmerte und c.) meine Glocken zum Läuten brachte… ich sah, wie sie ihr Instrument anhob, hörte die ersten Takte der Heilmelodie, mit der ich schon hundertmal, nein tausendmal in der Vergangenheit geheilt worden bin, lächelte siegesgewiss den Elite-Meister an, weil ich wusste, dass mich gleich eine Welle der Heilung umschließen würde…

Und es passierte….


Nichts…


Nichts ist übertrieben, unser menschlicher Barde hatte halt nur eben seinen kleinen Wächter-Begleiter geheilt, der sich im Hintergrund einen ganz üblen Splitter in den Zeigefinger seiner rechten Hand zugezogen hatte…

Unterdessen trat der Elite-Meister meine Glocken, wie Christiano Ronaldo einen Freistoss über 30 Meter Entfernung, in den oberen rechten Winkel meiner Platten-Rüstung…

Das war das Letzte, was ich bewusst wahrgenommen habe, bevor mich eine gnädige Ohnmacht umschloss… nein, es war das Vorletzte…

Das Letzte, was ich sah, war Bämby, wie sie vorsichtig dem NPC-Wächter unseres Barden den 0,03 Zentimeter langen Splitter aus dessen Zeigefinger zog…


Was für ein Tag…

 




Gestern Abend, immer noch in Thorins Halle…


Schlimm ist ein nackter Hintern…

Schlimmer ist eine nackte Brust…

Am Schlimmsten ist es aber, wenn sofort alle davon erfahren…

Und nun standen wir also vor den mächtigen Eingangstoren von Thorins Halle…

Ithilgawars Bauch schmerzte immer noch ein wenig, ich hatte mir Gott-sei-Dank wirklich nur den Oberschenkel leicht gezerrt (ich hatte mich schon als zweiter Dieter-Bohlen-Intim-Unfall in der Boulevard-Presse stehen sehen…), am schlimmsten aber hatte es Ithilrandir erwischt…

Zwar hatten wir notdürftig das von seinem Hintern herausgerissene Stück Stoff seiner Satin-Hose wieder von innen in sein Höschen gestopft, trotz alledem blieb natürlich ein zugiger Spalt direkt an seinem Hinterausgang… und er fühlte sich sichtlich unwohl dabei…

Kann ich gut verstehen, an Orten, auf die niemals im Leben ein Sonnenstrahl fallen darf, sollte auch niemals ein zugiger Luftstrom gelangen…

Außerdem hatten wir den Elben mit seinem nackichen Popöchen ganz nach hinten verfrachtet… Ithilgawar weigert sich standhaft, weiterhin hinter dem Elben her zu trotten… aus gutem Grund, genau auf Augenhöhe des Zwerges befand sich nämlich besagte Öffnung in der Satin-Hose des Elben… und da Ithilgawar schon vor einiger Zeit beschlossen hatte, dass Proktologe nicht wirklich eine berufliche Alternative für ihn darstellen würde, ging er nun vor dem Elben her…

Ganz vorn an der Eingangstür stand überaschenderweise… der kleine Hobbit Miluin… voller Heißhunger auf das frisch gebraute Zwergenbier trippelte er von einem behaarten Füßchen auf das andere…

Gleichzeitig wurde ihm aber von zwei Zwergenwachen der Eintritt verwehrt, voller Angst und Panik versperrten sie ihm mit zwei über Kreuz gehaltenen, riesigen Äxten den Weg…

Einem hungrigen Hobbit den Weg zu versperren erfordert eine ganz Menge Contenance… aber das waren Zwerge und Zwerge sind bereit, ihr Zwergenbier bis zum Tode zu verteidigen…

Es sah also alles nach einem klassischen Patt aus… hier der Hobbit, dort die Zwerge… hier der Durst, dort das Bier… hier das Merkel, dort der Friseur…

Unsere Reise hätte bestimmt hier schon geendet… wenn wir nicht einen Zwerg in unserer Familie gehabt hätten… und so trat Ithilgawar vor… und sprach die heiligen Worte der Zwerge, die Worte, die die mächtigen Tore von Thorins Halle schon seit Generation zum Öffnen zwangen…


„Das… ist mein Laden!!!“


Nein… falsch, das war was anderes… das kommt davon, wenn man in letzter Zeit immer zu viel Werbung schaut… also nochmal…


„Ein Zwerg und sein Gefolge verlangen Einlass in die Hallen ihrer Vorväter…“


Sofort salutierten die beiden Zwerge, die gekreuzten Äxte gaben den Weg frei… und während die Zwerge respektvoll beiseite traten, öffneten sich lautlos die über 6 Meter hohen Tore von Thorins Halle…


„Gefolge…? Hat er gerade eben Gefolge gesagt…? Ich…? Ein Gefolge eines im Gesicht vollkommen zugewachsenen Zwerges…? Einen wie ihn würde ich nicht mal zum Hintern abwischen in mein Gefolge aufnehmen…“


Ithilrandir war wirklich empört darüber, dass er nun zum Gefolge eines Zwerges gehören sollte…


„Na ja, wie wir ja alle gesehen haben, würde Dir ein Abwischer aber auch nichts schaden, Elb…“


Und mit diesen Worten begab sich Ithilgawar hinein in Thorins Halle… Ithilrandirs fliehendes Kinn klappte nach unten wie der Kurs der Porsche-Aktien, ein erstes Anzeichen einer drohenden Ohnmacht…

Miluin hatte zwischenzeitlich die Gunst der Stunde natürlich sofort genutzt, stürmte selbst an Ithilgawar vorbei und betrat als erster von uns vieren die riesige Halle, die sich meterhoch über unseren Köpfen empor spannte… voller Ehrfurcht blieb selbst der kleine Hobbit einen paar Sekunden stehen, den Kopf in den Nacken gelegt, genau auf der Stelle des königlichen Zwergen-Ausrufers…

Und so kam es, dass Miluins Worte lautstark vom akustisch idealsten Ort der Zwergenhalle bis hinein in die tiefsten und letzten Winkel schallte… und anschließend wieder und wieder von den steinernen Wänden zurückgeworfen wurden, seine Worte steigerten sich dadurch in ein schier unendliches Crescendo hinein…:


„Komm schon, mein kleiner nackter Elbenpöpes… ohnmächtig werden kannst Du nach dem Trinken immer noch…“


Das war der Moment, in dem Ithilrandir endgültig ohnmächtig zusammensackte… schnell griff ich nach ihm, um zu verhindern, dass er auf den Steinboden aufschlug… und riss ihm dabei versehentlich auch noch sein rotes Satin-Hemd ungefähr in Brusthöhe auseinander…

Zwei Dinge nahm ich in diesen Sekunden auf einmal wahr… der Elb hatte wirklich Stil, auch auf seiner Brust war nicht ein einziges Härchen zu entdecken… und seine letzten Worte, bevor ihn die schützenden Arme der Ohnmacht umschlossen…:


„Warum… Warum nur…?“


Und als nächstes erblickte Miluin die Zwergen-Statue direkt in der Mitte der großen Eingangshalle von Thorins Halle… aber davon erzähl ich Euch beim nächsten Mal…




Zitat des Tages:
„Ich hab Cooldown…“ *Pause* „Okay, ich bleib auch ruhig…“

 




Gestern Abend in Thorins Halle...



Wo sollten wir starten...

Wo sollte es beginnen...

Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt... und manchmal auch mit einem derben Sturz...


Und so machten wir uns also auf, Thorins Halle zu erkunden... die große Halle der Zwerge, das Meisterwerk zwergischer Handwerkskunst... oder wie die Elben es sagen: Ein lichtloses Loch in der Erde, in dem man ständig aufpassen muss, nicht versehentlich auf einen Ex-Diktator eines Golf-Anreiner-Staates zu treten...

Für diese letzte Bemerkung kassierte Ithilrandir sofort einen herzhaften Tritt von seinem Zwergen-Bruder vor sein Schienbein... allerdings störte ihn dabei weniger der Schmerz, den er mit einem emotionslosen Gesicht Marke Wolfgang Schäuble ertrug, sondern die Lehmkruste, die von den Stiefeln des Zwerges durch den Tritt knapp unterhalb der Kniescheibe des Elbes an dessen neuer, blau schimmernder Satin-Hose, haften blieb...

Ich musste bei der anschließenden Diskussion zwischen den beiden an meine Schulzeit denken und daran, was wir da mit Schülern gemacht haben, die Satin-Hosen in der Schule trugen... ist optisch ein total witziges Bild, wenn man einem Satin-Hosen-Träger vorne und hinten am oberen Bund der Hose greift und den Bund anschließend hoch bis auf Höhe der Brustwarzen zieht... alle die, die schon einmal klassisches Männer-Ballett verfolgt haben, wissen wovon ich optisch rede...


Und nein... ich hab keine Ahnung, wieso in meiner Schule ständig so viele Satin-Hosenträger rumliefen...


Während ich mich also lächelnd an die „einschneidenden Erlebnisse“ meiner Jugend erinnerte, der Zwerg und der Elb sich immer noch gegenseitig beschimpften, machte sich mein kleiner Hobbit-Bruder Miluin auf, die hohe Treppe Richtung Eingangstor zu Thorins Halle empor zu rennen...

Seine nackten und behaarten Hobbitfüsse (Gott, wie ich das hasse, mir diese Haare anzuschauen... ich mag Haare eh nicht besonders an meinem Körper, aber gerade an Füssen... oben... und auch unten... von den Zehen ganz zu schweigen... schrecklich... Ithilrandir ist immer einer seiner täglich mehrmals auftretenden Ohnmachtsanfälle nah, wenn er diese strubbeligen Haare auf Miluins Füssen sieht)... also, diese Hobbitfüsse klatschten bei jedem seiner Schritte auf die noch immer feuchten und glatten Stufen der Hohen Treppe, Richtung Eingangstor... und er legte dabei ein bemerkenswertes Tempo an den Tag...

So ein Tempo hatte ich bisher erst zweimal in meinem Leben bei einem Lebewesen registrieren können... das erste Mal, als Miluin hörte, dass sein Lieblingshobbit-Bäcker in Michelbinge 30 Nuss-Nougat-Marzipan-Schokoladen-Trüffel-Makronen mit Kokosgeschmack, Schokoflocken und einer Sahnehaube an denjenigen verschenken wollte, der es schafft zwei Stücke davon zu essen, ohne in einen diabetischen Schock zu verfallen...

Miluin schaffte übrigens erst die 2 und die andere 30 anschließend auch noch... hintereinander übrigens... und fragte anschließend noch, was es denn zum Nachtisch geben würde...

Das andere Mal, als ich so einen Temposchub feststellte, war an mir selbst... bei dieser Sache mit Heidi Klum und dem Ultimate-Cage-Oil-Fight... aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden...


„Miluin...“ rief ich... „Pass auf, dass Du nicht ausrutschst, die Stufen sind glatt... Warum zur Hölle, hast Du es denn so eilig zu den Zwergen zu gelangen...“


Sofort hörten der Elb und der Zwerg auf und sahen synchron dem kleinen, dicken Hobbit-Hintern hinterher, der in einem seinem niedrigen Körperschwerpunkt Lügen strafenden Tempo die Treppenstufen empor rollte...


„Hab gehört, die Zwerge verstehen sich auch auf das Bier-Brauen... und ich denke, sie wissen noch nicht, dass ich mich auf das Frischgebraute-Bier-Wegexen verstehe...“


Sofort glom Panik in den Augen des Zwerges Ithilgawar auf... er wußte genau, was passieren würde, wenn ein durstiger Hobbit frisch gebrautes Zwergenbier nicht nur entdecken... sondern auch sofort vernichten würde...


„Haltet den Hobbit auf...“


Ithilgawar rannte sofort los, auch er mit den Hürden eines niedrigen Körperschwerpunkts belastet... Ithilrandir startet hingegen sofort leichtfüssig wie unser Außenminister in Richtung der ersten Treppenstufen...

Ich befand mich vor den beiden, bereit den beiden Streithähnen mal zu beweisen, wozu ein Mensch in der Lage ist, wenn er sich in einer Notsituation befindet... ich nahm erst zwei, dann drei, dann vier Stufen auf einmal, der Vorsprung des Hobbits schmolz dahin wie die Barreserven der Lehman-Bank... aber dann... rutsche ich aus...

Versuchte verzweifelt den drohenden Sturz abzufangen, spürte, wie ich mir den Muskel an der Innenseite meines Oberschenkels zerrte (wobei ich ehrlich gesagt wirklich hoffe, dass es nur der Muskel war und nichts anderes, was man sich als Mann so zerren konnte), ruderte wild mit meinen Armen durch die Gegend, in der Hoffnung Halt, Trost und einen sicheren Stand zu finden... und bekam Ithilrandir´s Satinhose zu greifen...

Leider nur ein Stückchen, wie ich Sekunden später feststellen musste, als ich nach hinten fiel, Ithilrandir´s Hosenstoff in meiner Hand und seinen blassen, blanken, aber wirklich verdammt knackigen Hintern in der milden Herbstsonne leuchten sah... ich nahm im Sturz weiter Geschwindigkeit auf, mein endloser Fall wurde aber abrupt durch die Geistesgegenwart Ithilgawar´s aufgehalten... na ja, eher durch seinen Bauch, der mich nicht nur aufhielt, sondern gleich zwei Treppenstufen wieder nach oben beförderte...

Haare an den Füßen sind wirklich nicht das schlechteste... Miluin fand auf den feuchten Treppenstufen von uns allen den besten Halt...

Und das letzte, woran ich mich erinnerte konnte, waren seine Worte, als er oben angekommen war...


„Öffnet das Tor, hier oben steht ein durstiger Hobbit...“


Und hier unten steht ein Elb mit nacktem, aber verdammt knackigem Hintern, ein Zwerg mit einer Bauchmuskelprellung und ein Mensch, der sich hoffentlich wirklich nur den Oberschenkel und nichts anderes gezerrt hatte...

Thorins Halle... die Ithil´s sind da...

Und Thorins Halle hatte keine Möglichkeit zu entkommen... aber davon erzähl ich Euch beim nächsten Mal...



Zitat des Tages:

Berühmte letzte Worte: "Glaubst Du wirklich, dass die alle auf einmal kommen...?"

 




Die Ithils… die Geschichte einer Familie aus Mittelerde…


Lange, lange war ich nicht mehr hier… und das hatte gute Gründe…


Ein Filmangebot aus Bollywood…? Leider nein, obwohl ich sehr gerne in farbenfrohen Gewändern erotisch tanze…

Der bevorstehende Weltuntergang…? Gott-sei-Dank nein, obwohl ich mittlerweile ernsthaft darüber nachdenke, ob "2012" nicht vielleicht sogar die bessere Alternative darstellt, wenn man an die letzte Staffel Popstars, Kantinenessen im Allgemeinen oder Guido Westerwelle als Außenminister denkt…

Einfach nur Unlust auf Mittelerde…? Oh nein, das ganz bestimmt nicht… dafür zieht es mich immer noch jeden Abend mit dem größten Vergnügen nach Mittelerde…


Die gute Gründe sind viel einfacher… sie liegen quasi auf der Hand… es hat sich schon lange, lange abgezeichnet… und nun... heute… hier… jetzt… ist der Zeitpunkt gekommen, um Euch zu sagen…


ICH HABE NACHWUCHS BEKOMMEN…


Hammer, oder… bevor hier jetzt gleich die Glückwunsch-Flut einsetzt, muss ich sagen, dass es sich dabei natürlich nicht um meine eigenen, körperlichen Kinder handelt…. laut Genfer Konventionen ist es mir ohnehin untersagt, mich körperlich fortzupflanzen… zwei Ithilduins hält weder dieser Planet noch Mittelerde wirklich aus…

Nachwuchs hat mein kleiner Menschen-Wächter Ithilduin bekommen… und zwar in Form seiner Verwandtschaft, die sich nun ebenfalls als Wächter Richtung Mittelerde aufgemacht hat…

Neben dem hier in diesem Blog bereits bekannten (und belachten) Menschen-Wächter Ithilduin, ist das natürlich mein kleiner Hobbit-Wächter Miluin (optisch leicht zu erkennen an seiner „Argentinischer Innenverteidiger“-Haarpracht). Auch ihn habe ich ab und hier schon einmal erwähnt…

Neu hinzugekommen ist außerdem Ithilrandir, ein Elben-Wächter sowie Ithilgawar, ein kleiner, kompakter, kundeliger Zwergen-Wächter…

Jetzt bevölkern wir vier Brüder also Mittelerde… ein schusseliger Mensch, ein ewig-hungriger Hobbit, ein unglaublich gutaussehender Elb sowie ein sich gerade übergebender Zwerg, der scheinbar den Anblick des unglaublich gutaussehenden Elben nicht wirklich gut verdaut hat…

Klingt alles nicht wirklich spannend, aber…

Wie ich festgestellt habe, empfindet jeder diese Rassen seine Erlebnisse, Erfahrungen und Pleiten in Mittelerde anders…


Ithilduin (Mensch) hat das gottgegebene Talent, wirklich überhaupt kein Talent für überhaupt nichts zu besitzen…


Miluin (Hobbit) besitzt im Gegensatz dazu eine riesige Palette an Talenten… allerdings fangen all seine Talent mit „E“ an und hören mit „ssen“ auf…


Ithilrandir (Elb) besitzt eine unglaublich gute Figur, besitzt unglaublich gut sitzendes Haar, besitzt eine unglaubliche erotische Ausstrahlung, besitzt ein unglaubliches Gespür für Ästhetik, Kunst und Musik … und besitzt in meinen Augen eine unglaubliche Arroganz und außerdem einen extrem weiblichen Gang (hihi)…


Ithilgawar (Zwerg) liebt Dreck, Schmutz, Steine und Bier… und kann es immer noch nicht verstehen, wieso es keine Zwergenfrauen gibt… bzw. warum diese alle Bärte tragen…


Ich weiß… vier Brüder… ein Mensch, ein Hobbit, ein Elb und ein Zwerg… wirft nicht gerade ein positives Licht auf meine Eltern… aber entweder lebten wir als Kinder alle in einer der ersten Patchwork-Familien Mittelerdes… oder meine Eltern hatte einfach eine etwas ausgefallene Vorlieben auf sexuelle Experimente…

Aber auch hinter dieses Rätsel werden wir noch Aufklärung bringen… und bis dahin schildere ich Euch ein wenig die Erlebnisse dieser vier Brüder in Mittelerde und ihre jeweils einzigartige Sichtweise darauf...



Zitat des Tages:

"Ich wußte, irgendwann fängt er wieder an zu bloggen... *seufz*"

 




..in Blogs...




Persönliches
Benutzername:  Ithilduin männlich
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Gilde: Wanderer der Welten auf Morthond
Status:  offline
Letzte Aktivität:  08.03.2010 13:01
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