Über mich
Die neuesten Blog-Beiträge
Tuesday, November 13, 2007 - 6:53 PM | Kategorie: Standard
Die Zul’Aman-Bosse Nalorakk und Akil’Zon sind im Jenseits und wir marschieren in unserem Blog jetzt in Richtung Boss Nummer 3: Jan’alai, Aspekt der Drachenfalken. Zieht euch warm an, denn dieser schräge Vogel ist ein Pyromane!
Noch bevor es losgeht, steht die PC-Games-WoW-Maschinerie auch schon wieder still. Der Internetanbieter unserer Praktikantin Alina streikte und wir standen ohne Magier in der Instanz. Eine Katastrophe! Naja, nur fast, hätten wir nicht Tabbi als Raidleiter. Er zog halt einfach einen Druiden aus dem Hut, den er im Allgemeinchannel rekrutierte. Der Naturfreund hieß Malfurion (sehr kreativ!), sprach ein furchtbares Englisch (sehr belustigend!) und outete sich als Franzose aus der Gegend um Lyon (sehr erschreckend!).
Zum Glück hatten mit Patrick und Dennis gleich zwei Redakteure Französisch in der Schule. So fiel die Kommunikation nicht allzu schwer. „Voulez vous tanker avec moi?“ Grandioser Satz! Immerhin verstand der Franzose, was unser Tank von ihm wollte.
Wir wussten aus diversen Berichten, dass man sich auf dem Weg zu Jan’alai schnell vorwärtsbewegen muss. Zwischen dem Trash lauern immer wieder Späher, die trommelnd Verstärkung herbeiholen.
Unser französischer Druide Malfurion nahm es mit der Eile aber etwas zu genau. Als Aggro-Bär stürmte er sofort den ersten Späher in Sichtweite an, der freilich entkam und weitere Gegner herbeirief.
Im zweiten Versuch lief es dann besser, wenngleich Malfurion weiterhin das „Enfant Terrible“ der Gruppe blieb und tapfer zusätzliche Gegner mitbrachte. Gefühlte 5.000 Trolle später erreichten wir trotzdem irgendwie Jan’alai, wobei sich manch einer schon vorkam wie im Arcade-Shooter Serious Sam, bei dem man Trillionen von Gegnern wegschnetzelt, bevor endlich das Levelende in Sichtweite ist.
Aber zurück zu Jan’alai: Kurz die Taktik erklärt und flux ab ins Gefecht, das dann genauso kurz vorbei war. Bombenstimmung im TS. Der Kampf mit dem Drachenfalken-Aspekt gestaltete sich nämlich unglaublich cool. Neue Feuereffekte sorgten für „uuuhs“ und „ahhs“, und auch der Kampf gegen den Boss ist erfrischend abwechslungsreich. Nach ein paar mehr oder weniger erfolglosen Versuchen und diversen Taktik-Veränderungen knackten wir Jan’alai, der Falke lag im Staub.
Der Kampf ist im Grunde sehr einfach, sobald man den Ablauf versteht - man darf sich nur nicht von den schicken neuen Feuereffekten blenden lassen.
Euer vom Kampf geröstetes PC Games WoW-Team
ImageLoop service not available.
Monday, November 12, 2007 - 6:25 PM | Kategorie: Standard
Der Kuschelbär ist besiegt, die Frösche wachgeküsst. Jetzt muss der Aspekt des Adlers, ein richtiger Donnergockel, in unserem Zul'Aman-Blog dran glauben. Auf geht's in Richtung Akil'Zon!
Es ist knapp 11 Uhr, sprich zu spät fürs Frühstück und bis zum Mittagessen dauert es noch eine gefühlte Ewigkeit. Wir stehen links vom Instanzeingang, vor einer Rampe, auf der nur ein einzelner Troll Ausschau nach Eindringlingen hält. Der Raid wetzt die Messer, fletscht die Zähne, unseren Kriegern laufen die Köpfe rot an und dem Magier züngeln schon die Flammen aus der Robe. Hah, ein leichtes Opfer!
Dachten wir.
Fies nur dass der Troll, laut seinem Namensschild ein Ausguck, das nicht so sah. Sprich er machte sich bei unserem Anblick ratzfatz aus dem Staub und ließ uns leicht verdutzt stehen. Naja, kann ja schon nicht so schlimm sein.
Kurz darauf liefen wir dann vom Friedhof zurück zum Eingangstor von Zul'Aman. Was war passiert? Kommt man dem Ausguck zu nahe, so haut er ab und startet ein Event, bei dem man sich durch Trash-Mobs schnetzeln muss, während permanent zusätzliche Trolle und Schwärme von Adlern in den Kampf eingreifen. Stress pur!
Wir versuchten es also erneut. Bob der Geistheiler grüßte uns kurz darauf wieder freundlich beim Namen, und wir machten uns ein zweites Mal auf den Weg in die Instanz. Hielten wir den Kampf bis hier hin noch für einen Bug oder schlechten Scherz eines gelangweilten Gamemasters, kapierten wir langsam, dass der Wahnsinn Methode hatte. Die Menge der Gegner ist von Blizzard offensichtlich so gewollt. Der Vergleich mit dem Event vor Brutwächter Dreschbringer im Pechschwingenhort surrte durch die Köpfe. Alte Raidhasen unter sich.
Also schrittweise den Hügel hinauf, und schau an, es lief gut. Die Skelette besiegter Trolle stapelten sich wie einst bei den PvP-Gemetzeln vor Tarrens Mill hinter uns auf, und endlich standen wir dem Boss gegenüber: Akil'Zon, Aspekt des Adlers.
Redakteur Tabbi erklärte grob die Taktik. Aufpassen auf die Blitzattacken. Auf dem Plateau verteilen. Alex erledigt die Vögel. Klingt doch ganz einfach. Zunächst lief alles nach Plan, aber wie so oft hält kein Plan die ersten Minuten einer Schlacht stand. Bob grüßte uns erneut mitleidig.
Nach zwei weiteren Versuchen hatten wir es dann aber doch geschafft. Mit der richtigen Taktik ist Akil'Zon ein einfach zu besiegender Gegner, der allerdings eine gute Reaktionsfähigkeit verlangt - der Event vor dem Boss ist die eigentliche Herausforderung. Ach, und die Beute ging diesmal auch an die richtigen Spieler.
Wie man dem Donnergeier Akil'Zon die Federn ausrupft, lest ihr am Mittwoch.Dann stellen wir eine exklusive Leseprobe unseres Zul'Aman-Guides im PDF-Format mit vier Seiten Taktik, Tipps und Tricks zum zweiten Boss von Zul'Aman zur Verfügung.
ImageLoop service not available.
Sunday, November 11, 2007 - 5:10 PM | Kategorie: Standard
Nach dem Sieg über Kuschelbär Nalorakk sammelten unsere Gruppenmitglieder eine Karte für die erste Quest in Zul'Aman ein. Als Belohnung gab es einen 20-Platz-Behälter, damit Otto-Normal-Spieler weitere Rüstungssets und Haustiere in seinem Inventar stapeln kann. Blöd nur, wenn man auf "Quest beenden" drückt und im selben Moment vom Server fliegt.
Dennis nämlich konnte die Quest daraufhin erneut annehmen, schnappte sich noch mal die Karte und erhielt eine weitere Tasche. Die erste hatte er wohl bereits während des Disconnects eingesackt. Doch nicht so blöd. Bug-User!
Zurück in der Instanz bemerkte die Gruppe unzählige Frösche, die im Mittelteil herumhüpften. Was gewöhnlich für stimmungsvollere Umgebung oder den Wutaufbau der Krieger sorgen sollte, ist in Zul'Aman ein witziges Feature. Amulette, die jeder Gegner in der Instanz fallen lassen kann, dienen sinnbildlich dazu, den quakenden Froschkönigen einen Kuss zu verpassen und sie so in Ihre ursprüngliche Gestalt zu verwandeln.
Die Überraschung war groß, als aus dem ersten Frosch plötzlich ein älterer Herr namens Gunter wurde. Überschwänglich dankend hinterließ er uns eine kleine Truhe, welche Gold und Stärkungs-Zauber enthielt (ähnlich den Büchern in Karazhan). Als geschäftstüchtiger Krämer bot uns Gunter natürlich auch gleich seine Waren an: Buff-Food und eine „Überraschung-Schriftrolle“. Oho! Nein, nicht wie beim Chinesen, aber was drin ist weiß man ebenso wenig.
Bei Alina sprang beim ersten Versuch jedenfalls ein grünes Alchemie-Rezept heraus und eine Stunde später durfte sie dann sogar ein episches Lederverarbeitungs-Rezept verkaufen. Ist halt wie Weihnachten: Man wird überrascht und verscheuert die Hälfte bei Ebay.
Jede Stunde die Chance auf ein episches Rezept zu haben erschien uns trotzdem ziemlich unrealistisch. Patrick schmiedete bereits wilde Pläne dieses Feature auszunutzen und am Patch-Tag bis zum Instanz-Reset vor Gunter zu kampieren. Na ja, viel Spaß.
Ob ihr wirklich Gunter aus einem Frosch „wachküsst“ ist zufallsbedingt. Die Trolle haben mehrere Gefangene in Frösche verwandelt.
Gemein: einer der Befreiten lachte uns im Folgenden immer aus, wenn wir nach einem Wipe an ihm vorbeikamen. Zu bieten hatte der Untote auch nichts. Umhauen war ebenfalls unmöglich, da das schadenfrohe Knochengerüst freundlich gesinnt war. Grrr.
Wie es mit dem zweiten Boss der Instanz weiterging seht ihr morgen in unserem Profil. Freut euch auf einen spannungsgeladenen Text - – im wahrsten Sinn des Wortes….
Euer PC Games WoW-Team
ImageLoop service not available.
Saturday, November 10, 2007 - 12:31 PM | Kategorie: Standard
... ist gar nicht so schwer.
An einem Montag vor gut zwei Wochen war es endlich so weit. Nachdem wir uns um 9:30 vor dem Instanzeingang trafen und um 10:00 starten wollten, konnten wir tatsächlich pünktlich um 11:30 die Instanz betreten.
Unsere Zul’Aman-Aufstellung:
Tanks:
Shandora – Schutz-Krieger
Clunk – Druide des wilden Kampfes
Heiler:
Tenchu – Heilig-Paladin
Shimone – Heilig-Paladin (Dennis)
Narnila – Schamane der Widerherstellung (Juri)
DPS:
Tallice – Schattenpriester (Patrick)
Kuschi – Schurke (Tabbi)
Minghlee – Magier (Alina)
Aua - Furor-Krieger (Dirk)
Bêlle – Hexenmeister (Alexander)
Wir passierten den Eingang in den östlichen Geisterlanden, der mit den PvP-Überresten übermütiger Allianzler und Hord`ler übersät war, und bestaunten dann zum ersten Mal den Ladebildschirm von Zul'Aman. Gut, es ist ein Ladebildschirm wie jeder andere in WoW, aber irgendwie hat man beim Betreten einer neuen Instanz auch nach mehr als zwei Jahren doch immer noch so ein kribbeliges Gefühl in der Magengegend. Toll.
Naturgemäß währte dieser Moment der Vorfreude nicht lange. Noch bevor alle zehn Spieler körperlich oder kopfmäßig in der Instanz waren, sprach ein ungeduldiger Hexenmeister (*räusper @ Alex*) schon einen der NPCs (irgendwas mit Indiana Jones?) im Foyer an und startete damit gleich die erste Herausforderung. In der geht es darum, alle Bosse der Instanz in einem 20-Minuten-Rhythmus zu besiegen und zusätzliche Items zu kassieren. Ein Klacks für unseren imba ausgerüsteten Hexenmeister, das packt der solo!
In der Realität stand mit dieser vorschnellen Aktion natürlich der erste Wipe auf dem Plan, da wir ohne Buffs und jedwede Absprache von den plötzlich anstürmenden Trollen verkloppt wurden. Zum Glück ist der Weg vom Friedhof zum Instanzeingang in einer Minute zurückgelegt und so strichen wir diesen ersten Wipe aus dem Protokoll.
Der Marsch zum ersten Boss lief dann auch überraschend reibungslos. Bereits nach der ersten Patrouille lauerten die sehnsüchtig erwarteten Kampfbären auf uns. Nachdem unser Raidleiter Tabbi uneingeschränktes "Need" auf das Bärenmount (das natürlich nie droppte) angemeldet hatte, kämpften wir uns auf das Plateau vor, wo der Bären-Avatar Nalorakk mit gefletschten Zähnen auf uns wartete. Tabbi gab noch eine Kurzfassung der Taktik zum Besten und eine Minute später fanden wir uns geschlossen am nahegelegenen Friedhof wieder. "Only the good die young!"
Doch schon der zweite Versuch war vielversprechend. Der Tankwechsel zwischen den beiden Phasen des Bosskampfes klappte reibungslos. Leider sind 1,7 Millionen Lebenspunkte nicht gerade wenig, und so sorgte eine kleine Unaufmerksamkeit der Heiler in diesem scheinbar ewig währenden Kampf dafür, dass wir doch einen dritten Versuch benötigten, bevor sich Dennis (unser Pala) über den ersten Loot freute. Diese Freude war allerdings von kurzer Dauer, da Dirk leider noch die Option "Schnell-Plündern" aktiviert hatte und so sein Repertoire an Heil-Ausrüstung für seinen Furor-Krieger um einen schmucken Pala-Helm erweiterte. Sein Kommentar: „Man weiß ja nie, welche Talente Blizzard in Zukunft in den Krieger-Baum einbaut!“
Wenn ihr den Bären im ERSTEN Anlauf seinen pelzigen *ZENSIERT* aufreißen wollt, kauft doch einfach unser nächstes Heft, das ab 28. November erhältlich sein wird. Darin findet Ihr alle nötigen Tipps und Tricks, die der Neuling in Zul'Aman braucht.
Über die weiteren Abenteuer mit Fröschen, Quests und Bauchladen-Gunter könnt Ihr morgen an dieser Stelle weiterlesen.
Euer PC Games WoW-Team
ImageLoop service not available.
Thursday, November 8, 2007 - 5:33 PM | Kategorie: Standard
Nächste Woche ist es soweit: Der große Content-Patch 2.3 wird auf die WoW-Server aufgespielt. Das Highlight ist die neue Raid-Instanz "Zul'Aman" für zehn Spieler.
Bereits mit Erscheinen des Patches auf dem PTR (Public-Test-Realm) wurde in diversen Foren berichtet, wie knüppelhart die neue Instanz sei.
"Dazu müssen wir einen ultragenialen Guide bringen!", hallte es aus dem Chef-Büro.
Gut, was Cheffe sagt, ist Gesetz, also kopierten wir unsere Charaktere auf den Testserver und kämpften uns die letzten Wochen ein ums andere Mal durch den Dschungel. Horden von Trollen und wilden Tieren konnten uns nicht davon abhalten, die verschiedenen Bosse in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Natürlich nicht nur ein Mal, sondern so oft, bis wirklich jede Taktik ausprobiert, jeder Stein umgedreht und jeder Gegner auf jede nur erdenkbare Art besiegt wurde.
Die Resultate unserer Expeditionen könnt Ihr am 28.11. in dem neuen PC Games WoW-Sonderheft nachlesen. Herausgekommen sind dabei 20 Seiten mit Karten, Tipps und Tricks, wie ihr die ersten vier Trollgott-Aspekte im Handumdrehen aus den Latschen haut.
Um euch die Wartezeit bis nächsten Mittwoch etwas zu verkürzen, werden wir euch in den nächsten Tagen an genau dieser Stelle die witzigsten und interessantesten Anekdoten aus unserem Raid-Alltag erzählen.
Als besonderes Schmankerl erwartet euch dann am Mittwoch eine PDF-Version unseres ausgefeilten Strategie-Guides zum zweiten Boss, mit der ihr dem Troll mal ordentlich die Leviten lesen könnt. Freut euch drauf und schaut die Tage wieder rein!
Euer PC Games WoW-Team
ImageLoop service not available.
..in Blogs...