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Wednesday, September 10, 2008 - 3:03 PM | Kategorie: World of Warcraft

Nachdem ich in meinem letzten Blogeintrag über meine Ausflüge in alte Raidinstanzen berichtet habe gab es zu erneuten Besuchen dort leider kaum Möglichkeiten.
Stattdessen war unser Raidbündnis in den letzten Wochen sehr fleißig und erfolgreich im Schwarzen Tempel unterwegs.
Die ersten 3 Bosse Naj'entus, Supremus und der Schemen von Akama standen ja schon etwas länger auf unserer Abschussliste. Und auch bei Teron Blutschatten ging schon einige Male endgültig das Licht aus.
Das war der "einfache" Teil.
Aber harte Arbeit lohnt sich irgendwann aus. Nach etlichen Versuchen küßte auch Gurtogg Siedeblut endlich den schmutigen Tempelboden!
Auch wenn bei unserem heroischen erstem Kill nur ganze 3 Leute den harten Kampf überlebten war die Freude riesig. Ok, dass ich in dem Kampf gleich 2 Mal seine Teufelswut abbekommen habe war weniger witzig, aber geholfen hat ihm das auch nicht.
Der nächste Gegner auf unserer Liste war das Relikt der Seelen. Ein ... "komischer" Kampf, aber nicht uninteressant.
Als Schamane wurde mir natürlich die ehrenvolle Aufgabe des Unterbrechens der Zauber zuteil und natürlich habe ich das am Anfang ziemlich vergeigt.
Ich freue mich außerdem schon mächtig darauf, wenn Trefferwertung und Zaubertrefferwertung endlich zusammengelegt werden. Es ist echt deprimierend wenn ein kritischer Zauber durchkommt weil der Boss dem eigenen Zauber widersteht.
Aber man ist ja lernfähig und so war dieser Boss auch erstaunlich schnell bezwungen. Ich weiß nicht mehr wieviele unserer Leute nach dem Kampf noch auf den Beinen waren, aber viele waren es auch nicht mehr.
Mutter Sharaz war gleich die nächste. Inzwischen hatten wir auch genügend Herzen der Dunkelheit angehäuft um den Raid mit Schattenwiderstandsausrüstung zu bestücken.
So ausgerüstet lag uns die unholde Maid gleich im ersten Versuch zu Füßen!
Irgendwie enttäuschend einfach. Dafür hatten es die nächsten Gegner wieder in sich.
Der Rat der Illidari... ein blöder Kampf! Zumindest wenn man wieder als Unterbrecher eingeteilt ist und den ganzen, sehr langen, Kampf über nichts weiter zu tun hat als neben der Priesterin zu stehen und alle paar Sekunden die Erdschock-Taste zu drücken. Wenn die dann auch wiederholt dem Zauber widersteht ist es umso deprimierender.
Am diesem ersten Raidtag an dem wir uns an den 4 Labertaschen (12 Minuten ihr dauerndes Gelaber ertragen ist kein Spaß!) versuchten konnten wir sie immerhin schon auf 8% prügeln, mußten dann aber aus Zeitgründen den Raid abbrechen.
Glücklicherweise wurde ich beim nächsten Mal dazu eingeteilt dem Paladin ordentlich den Arsch zu versohlen. Und das kann ich!
Nach einigen recht kurzen Versuchen lief der letzten Anlauf echt gut. Irgendwann waren die 4 Nervensägen endlich wieder auf 10%.
Vermutlich die "längsten" 10% meiner Raidkarriere. Komplette Stille im Raid. Keiner gab auch nur einen Muks von sich (von unseren vorlauten Gegnern mal abgesehen). Und schließlich großer Jubel beim Synchronsterben der 4 Ratsmitglieder.
An dieser Stelle einen großen Dank und Glückwunsch an die Leute von Cultbara.
Somit bleibt im Tempel nurnoch der Obermotz übrig und ich bin sehr zuversichtlich in den nächsten Wochen auch seinen Tod verkünden zu können.
Damit würde ich auch meine persönliche Zielsetzung, den Schwarzen Tempel vor Erscheinen des nächsten Addons zu säubern, erreichen.
Vermutlich wird es länger als bei den anderen Bossen dauern, und die wollen auch erstmal noch sicherer und schneller gekillt werden, aber ich habe ja noch Zeit.
Andere Gilden auf anderen Servern langweilen sich schon jetzt weil sie schon alles im Spiel gesehen haben, inklusive dem Sonnenbrunnenplateau.
Ich bin ganz froh, dass wir noch "etwas" hinterherhängen. So gibt es noch immer etwas Neues zu sehen. Ich freue mich erstmal auf meine nächste Begegnung mit dem Verräter.
Wednesday, August 6, 2008 - 1:05 PM | Kategorie: World of Warcraft
Retro rockt! Zumindest in den letzten Wochen mal wieder.
Da ich "zu spät" mit WoW angefangen habe um die ganzen alten Raid-Instanzen noch live zu erleben bin ich ganz froh, dass sich mit Levle 70 wieder Leute zusammenfinden um sich den alten Content mal anzuschauen.
In Naxxramas war ich vor einiger Zeit schon mal, habe aber relativ wenige Bosse gesehen. Nun kamen unter anderem die legendären 4 Todesritter dazu.
Insgesamt ist Naxx wahrscheinlich die coolste Raidinstanz ever. Ich hoffe doch, dass ich noch vor dem nächsten Addon mal Kelthuzad zu Gesicht bekommen werde (natürlich siegreich).
Den geschmolzenen Kern hatte ich noch nie von innen gesehen. Zum Glück meinen auf einem Leute dort Ruf farmen zu müssen. Da bin ich natürlich dabei.
Am lustigsten war das Duell "Garr vs. Schami-Erdelementar", das mein guter Elementar natürlich gewonnen hat.
Leider fehlt uns eben noch dieser Ruf um auch das Wasser zum Löschen der Runen zu besorgen damit wir auch mal Ragnaros zu gesicht bekommen, aber wir arbeiten dran.
Ich bin ganz froh, dass der Aufwand, der nötig ist um einen Boss erstmal zu gesicht zu bekommen, mit Burning Crusade doch etwas entschlackt wurde.
Überrascht war ich mit wie wenigen Leuten man da relativ locker durchkommt. In Naxxramas braucht man schon mehr als doppelt so viele.
Zu guter Letzt stand auch mal ein Besuch im Pechschwingenhort an. Ebenfalls eine sehr schöne Instanz mit interessanten Bosskämpfen.
Den guten alten Nefarian zu erleben und in einem "epischen" Kampf zu besiegen hat schon etwas erhabenes.
Obwohl die Bossgegner in Burning Crusade, gerade auch durch Warcraft 3, einen höheren Bekanntheitsgrad hatten finde ich die alte Garde doch um einiges cooler.
Hoffentlich gelingt es Blizzard die Instanzen und Bossgegner des nächsten Addons wieder im alten Design zu erschaffen.
Thursday, July 3, 2008 - 5:14 PM | Kategorie: World of Warcraft
... und darum kam bei mir nicht nur Freude auf, als ich die neuen, geplanten Klassenänderungen des nächsten WoW-Addons gelesen habe.
Sicherlich, die ganzen Veränderungen der Waffenverzauberungen und Totems klingen ganz gut und brauchbar, aber:
* Totems werden auf die ganze Schlachtgruppe wirken, nicht nur auf eine Gruppe
Klingt auf dem ersten Blick ganz toll, würde auf jeden Fall einiges vereinfachen im Raid.
Aber: Wieviele Schamanen braucht man dann noch? Im 25er-Raid: im Idealfall doch nurnoch 2, je einen für Nahkämpfer und für Heiler/Caster.
Das würde ich sehr bedauern...
Zur Zeit versuchen ja die meisten Raidgruppen, die ich kennengelernt habe, wenigstens 5 Schamanen mitzunehmen, eben für jede 5er Gruppe einen.
Den anderen Klassen mag das ja sauer aufstoßen, aber ich als Schamanenliebhaber finde das toll.
Wie gesagt gibt es hier eh schon zu wenige von uns. Gerade die guten Elementar-Schamanen kann man locker an einer Hand abzählen.
Also: Spielt mehr Schamanen, damit solche Änderungen nicht nötig werden!
Wednesday, June 11, 2008 - 6:23 PM | Kategorie: Standard
Welcher Spieler, der wenigstens gelegtlich mal Raiden geht kennt diese Situation nicht auch:
Der Raidabend neigt sich langsam dem Ende zu und alle sind schon ziemlich geschlaucht, weil dieser verdammte Boss, den man vielleicht sogar schonmal umgehauen hat, gerade heute einfach nicht umfallen will. Nach einigen guten und noch mehr weniger guten Versuchen den Boss zu plätten verkündet der Raidleiter, dass dies nun der letzte Anlauf sei, weil die eingeplante Zeit danach eh rum ist oder es einfach keinen Sinn macht weiterhin zu Wipen.
Also wird nochmal durchgebufft, angegriffen und dann... fällt er tatsächlich doch noch um!
Warum nicht gleich so?
Mir begegnen solche Momente in letzter Zeit immer häufiger, zuletzt vor ein paar Tagen als ich mit meiner Gilde und unserem Raidbündnis im wirklich allerletzten Versuch noch Teron Blutschatten (zum ersten Mal für uns) umhauen konnten!
(An dieser Stelle nochmal Glückwünsche an alle Beteiligten!

)
Aber auch bei vorangegangenen Raids war es oft ganz ähnlich, egal ob bei Azgalor, Kael'thas oder sonst wem.
Ok, es funktioniert nicht immer, wäre ja auch zu schön.

Aber es passiert mir doch erstaunlich oft. Euch auch?
Und wie kommt soetwas zustande?
Ist die Gruppe nach endlosen gescheiterten Versuchen am Schluss doch eingespielt genug um den Boss zu besiegen?
Oder ist die Ansage, dass man ihn jetzt umklatschen muss weil man sich sonst erst wieder eine Woche durch den "Trash" prügeln muss ein derartig großer Motivationsschub, der dafür sorgt, dass sich alle nochmal doppelt Mühe geben?
Oder ist eher das Gegenteil der Fall und alle Raider lassen es viel lockerer angehen weil sie im Prinzip eh keine Chance mehr sehen den Boss an diesem Abend noch liegen zu sehen. Und dann läuft alles so entspannt ab, dass am Ende niemand richtig weiß wie man es nun geschafft hat den verhaßten Gegner doch zu erschlagen, bzw. warum es vorher nicht geklappt hat.
Möglicherweise ist auch einfach alles nur ein großer Zufall.
Ich bin jedenfalls nicht mehr bereit daran zu glauben.
Wenn jemand glaubt die Lösung des Rätsels gefunden haben darf er sich gerne bei mir melden. Noch lieber wäre mir allerdings, wenn mir jemand den einen genialen Trick verrät mit dem man sich den ganzen Ärger komplett sparen kann und der Boss sofort umkippt, ohne Androhung von Raidschluss.
Dann wäre jeder Versuch ein letzter Versuch.
Sunday, April 20, 2008 - 12:20 PM | Kategorie: Standard

Heute Nacht war es endlich so weit: Auf dem Mithrilorden (wie erwartet eher in der unteren Hälfte der Rangliste beim Wettrennen zur Rückeroberung der Insel zu finden) wurde heute Nacht endlich der Amboss auf der Sonnenbrunneninsel fertig gestellt.
Durch die neuen täglichen Quests mussten unzählige Nagas und Dämonen ihr Leben lassen, um dies zu ermöglichen.
Angesichts der Masse an gesammelten Erz muss das schon ein Mords-Gerät sein...
Somit können Hordler und Allianzer im Tausch gegen die Marken aus den heroischen Instanzen und Raids mit neuen Gegenständen ausrüsten. Zumindest theoretisch...
Wie zu erwarten war war der Andrang auch zu so später Stunde entsprechend groß, weil natürlich niemand bis zum nächsten Morgen warten konnte.
Und wie es kommen musste hatte natürlich auch irgendjemand sein PVP aktiviert. So wurde das anstehen wenigstens nicht langweilig.
Ich für meinen Teil werde erst heute Nachmittag meine Marken einpacken und überprüfen ob die neuen Gegenstände einen solchen Aufriss wirklich wert waren.
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