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Nintendo schockt mit New 3DS
Gestern machte eine überraschende Nachricht die Runde. Wie man in den vergangenen Jahren schon merkte, hatte Nintendo sich zwar auf die Fahnen geschrieben, immer wieder hardwareseitige Handheld-Updates zu betreiben, die ganz nett waren. Man erinnere sich an den Gameboy Advance, der später als Gameboy Advance SP in komplett neuem Design mit beleuchtetem Display und ohne Kopfhörerbuchse oder an den Nintendo DS, der später als Nintendo DSi mit integrierter Kamera neu an den Markt ging. Aber das nun so etwas heutzutage noch kommt...

Nachdem ich gerade (mehr und mehr schlecht als recht) beginne, mich im Ankauf defekter 3DS' und 3DS XLs niederzulassen um meine Finger gelegentlich mit der Reparatur der Bildschirme oder Tasten zu beschäftigen und danach schweren Herzens die Geräte wieder auf den Markt zu werfen (Gewinn ist bei den ebay-Gebühren leider nicht zu machen) ist nun in Japan ein exklusives Nintendo direct (also quasi Nintendo-eigene News) ausgestrahlt worden, in dem der New 3DS und der New 3DS LL (zu deutsch LL = XL) vorgestellt wurden, die noch in diesem Jahr für umgerechnet 115 € in "normaler" und 135 € in XL-Größe in den Verkauf wandern.

Was so "new" ist an diesen Geräten, nun, einiges und doch nicht so viel. Allerdings genug um sich zu fragen, ob diese Geräte nicht stückchenweise die "Old 3DS (XL)" unbrauchbar machen werden, zumindest bei den richtig guten Titeln.

Meine Einschätzung nach dem ersten Schock und nachdem ich 5 Minuten Zeit hatte drüber nachzudenken: nein.

Die "Neuen" ermöglichen Flip-Covers, also austauschbare Oberschalen, womit Nintendo einfach nur dem Zahn der Zeit folgt und nicht nur alle zwei Monate eine Konsole in Special Edition auf den Markt bringt (die natürlich nicht so viele Leute kaufen, weil viele ja schon einen haben...), sondern auf diesem Weg auch noch auch bei "Altbesitzern" ein paar Yen nebenher machen kann. Und das sollte legitim sein, auch wenn es Dritthersteller geben wird, die preislich günstigere und nicht-lizensierte Nebenangebote erstellen werden.



An der direkten Hardware gibt es Neuigkeiten in Form einer neuen CPU, einem neuen und deutlich besseren Browser (der alte ermöglichte nicht einmal die Ansicht von my.buffed :P ) und einem verbesserten Topscreen, der den 3D-Effekt verbessert darstellt und vor allem einen angenehmeren Blickwinkel ermöglicht. Man darf also hoffen nicht mehr stocksteif dasitzen zu müssen, wenn man keine Kopfschmerzen bekommen will. Der neue Prozesser sorgt für erheblich angenehmere Ladezeiten in Internetanwendungen und besonders dem Nintendo-eigenen eShop und dem Miiverse - und das ist auch bitter nötig.

Die restlichen Updates beschränken sich auf Neuerungen, die größtenteils mit den aktuellen Konsolen über Umwege auch möglich sind. So bekommt die Konsole zusätzlich auf der rechten Seite einen C-Stick. Die C-Tasten gab es auf dem N64 und wurden in vielen Spielen für zusätzliche Item-Plätze oder aber die Kamera benutzt. Ab dem Gamecube war es dann ein Analog-Stick, der meist für Kamera-Einstellungen und in Rennspielen auch für analoge Beschleunigung/Verzögerung der Boliden benutzt werden konnte. Bei dem neuen alten Handheld sind es nach bisherigen Auskünften auch hauptsächlich Kamera-Optionen, die Beispielsweise bei Resident Evil: Revelations zum Einsatz kamen. Der Stick ist auf der rechten Seite neben der oberen Ecke des Touchscreens platziert und wirkt ganz unauffällig.

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Auch neu wird es eine ZR- und eine ZL-Schultertaste geben. Die gabs erstmalig neu auf dem Classic Controler für die Wii und hatten eher marginale Einsätze. Aber sie waren da, für alle Fälle, schließlich hatte man beim Controler-Design "noch Platz für ein Bisschen mehr", wie Frodo Beutlin sagen würde. Auch diese konnte man bereits in Resident Evil: Revelations einsetzen.

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Doch halt, wie kann man sie bereits bei einem mehrere Jahre alten Spiel eingesetzt haben, wenn die Konsole mit den Integrationen erst vermutlich 2015 in Germania auf den Markt gespült wird?

Dazu hatte sich Nintendo überlegt, eine Erweiterung für den 3DS und später den XL zu entwerfen, die quasi wie ein Dock unter die Konsole gestülpt wird. Da ich nie den Kauf in Erwägung zog kann ich über die Verbindung zwischen Handheld und Expansion nichts sagen (Edit: das entsprechende Bild unten bestätigte mich), ich vermute aber, dass hier auf die Infarotschnittstelle des Geräts zurückgegriffen wird - daher wird das sogenannte Circle Pad Pro auch mit einer AAA-Batterie eigenständig betrieben. Über die Nützlichkeit dieser Erweiterung streitet man im Internet erheblich, vielleicht ändert sich das ja dann.

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Nun also mal zusammengefasst: abgesehen von der kapazitiv höherwertigen CPU und einem verbesserten 3D-Bildschirm ändert sich nichts, was vorher unmöglich war. Und da man nach meinem Kenntnisstand für grafisch höherwertige Ansichten wohl weniger die CPU als erstmal der grafischen Komponente ein Tuning verpassen sollte, erwarte ich auch hier keine bösen oder Kauf-erzwingenden Überraschungen. Wie sinnig die Anordnung der neuen Schultertasten nun neben, anstatt wie auf Heimkonsolen unterhalb der regulären, ist, bleibt fraglich.

Aber gespannt bin ich trotzdem.

 


Heute beim Zahnarzt
Gestern abend dachte ich mir, dass mein Leben einfach zu langweilig ist und habe mir gegen 21 Uhr Zahnschmerzen mit steigender Intensität zugezogen und die gesamte Nacht sitzend auf dem Sofa verbracht, da ich den Kopf wegen zu großer Schmerzen nicht ablegen konnte. Nebenbei vernichtete ich 5 x 1,5 Liter Wasser, da diese Mundraumkühlung das einzige war, was mein Dasein erträglich werden ließ.

So stattete ich heute spontan - ohne Schlaf, noch zugedröhnt mit Beruhigungs- und Schmerzmitteln, ohne Kaffee und Frühstück - dem Zahnarzt einen Besuch ab, der mich um eine Wurzelbehandlung bereicherte...

Perfekter Einstieg ins Wochenende.

Da lieg ich also halb kopfüber auf der Pritsche, das einzige Lebenszeichen meines Körpers ist der rebellierende und mittlerweile offenliegende Nerv meines 5ers links oben und da tritt der Zahnarzt einen Schritt zurück und sagt:

"Ich muss Sie jetzt grad mal fragen; was ist das für ein Gerät? ISt das für die Wii?"

Gemeint war mein Schrittzähler am Gürtel für Wii Fit U, der neckisch hervor blitzte.

Es gibt viele unwahrscheinliche Orte um über Games zu quatschen, aber mit geöffnetem Mund, aufgebohrtem Zahn und den Händen eines fremden Mannes im Mund ist tatsächlich die abwegigste Situation, die ich mir vorstellen kann.

 


Ausgeschieden: Mario Kart 7 (3DS) Turnier und nur am nörgeln
In Zusammenarbeit mit Nintendo und McDonalds startet am Samstag in vier McDonalds vier Filialen des Schnellrestaurants in Deutschland ein Mario Kart 7 Turnier.

Weitere Infos gibt es auf Facebook und auch hier.

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Gestern wurde von StreetPassDE noch der Aufruf gepostet: "bitte vergesst nicht euch anzumelden."

Liebe Herrschaften von StreetPassDE, Nintendo und McDonalds, es ist ganz schön bekloppt, dass ihr an vielen Stellen eure Werbebildchen platziert und sogar Plakate drucken lasst, aber nirgendwo draufsteht, dass man sich anmelden muss und ihr es daher irgendwie kurzfristig nachschieben müsst! Besonders, wenn die einzige im Internet dafür werbende Adresse ein Profil in einem sozialen Netzwerk mit gerademal 2500 Abonenten ist.

Bisher für das Event in Frankfurt: eine einzige Zusage.

Und da wird noch geschrieben, dass "bei 32 Teilnehmern direkt ins Viertelfinale" gesprungen wird... Und was, liebe Leute, ist bei weniger als 32 Anmeldungen?

Und jetzt, wo ihr schon einmal daran denkt, die Leute irgendwie an eine Anmeldung zu erinnern, habt ihr es bei mir geschafft: mit der einzigen Anmeldemöglichkeit bin ich leider raus aus dem Rennen. Ich habe keinen Facebook-Account und das aus Überzeugung. Und selbst, als ich gerade überlegt hatte, mir einen für die Teilnahme zu erstellen, haben mich die vier verwiesenen Nutzungsbedingungen, Cookie-Hinweise und 3D-Körperfettmessungen via remotegesteuerter Webcam, die oberhalb des "Registrieren"-Buttons stehen, einfach dazu bewogen, die Seite augenblicklich wieder zu schließen.

Das wiederum bringt mir die Frage auf: Liebe Facebook-User, seid ihr alle irgendwie blöd geworden? Man muss den Datenschutz ja nicht übertreiben und die Thematik dieser Community, ein weltweites Netzwerk aufzubauen, ist ja auch wirklich toll. Aber zu welchem Preis lasst ihr das mit euch machen?

Ja, ich wäre auch gern im Facebook, um nicht als einsamer Kautz vom Rest der Welt abgeschnitten dahinzuvegitieren oder mal mitzubekommen, was Freunde und Bekannte so treiben, da man ja nicht mehr untereinander kommuniziert sondern nur noch postet, was so geht.

Aber ich erwarte, dass ich die Rechte an mir und dem, was irgendwo aufgezeichnet, verfolgt oder erfasst wird, in der Hand behalte. Ich mache mich selbst im Netz transparrent genug, aber das ihr das alles freiwillig in die Hand eines Konzerns gebt, der nicht einmal einen Hehl daraus macht, die Daten zu sammeln und nur die Quellen verheimlicht, die davon neben Werbeträgern profitieren...

Schade, liebe Welt, aber du hast echt den letzten Schuss nicht gehört.

 


Mario Kart 7 (3DS) StreetPass Turnier
Ich mags ja nicht zu verlieren... Überhaupt sind alle in meiner Familie ganz miese Verlierer :D Und immer, wenn ich bei Mario Kart 7 mal längere Zeit im Online-Modus unterwegs bin dauert es gar nicht so lange, bis die "schlechteren" Fahrer das Weite suchen und aus einem mir unbekannten Grund nur noch Gegner in meiner Gruppe landen, die mir richtig den Hintern versohlen...

Gestern vor dem Schlafen sah ich mal in meiner Lieblings-Nintendo-Nerd-App nach, was ich die letzten Tage so verpasst hatte.

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Tja, dann heißt es mal meine Ersatzakkus vollladen, Beruhigungsmittel kaufen und ein Handtuch gegen die verschwitzten Hände mitnehmen. Auch ohne ernstzunehmende Chancen kann das sicherlich ein Spaß werden :happy:

Ein Glück, dass der neue Monat bald beginnt, damit ich mich da auch verpflegen kann...

 


Update: Mein Stand bei Mario Kart 8 (WiiU)
Es war ja nun Zeit für eine "Schweige-Woche". In meinem 3DS kreierte ich einen Mii in dem Versuch, Robin Williams ähnlich zu sehen und schickte ihn mit der Begrüßung "O capt, my capt" auf die Reise (Nintendo jhat die Begrüßung idiotischerweise auf 15 Zeichen begrenzt...).

Auch in Tomodachi Life (3DS) ließ ich ihn ein Apartment beziehen und spendierte ihm gleich zu Beginn die Raumgestaltung "Bibliothek", weil ich finde, das ist ein Umfeld, in dem er am besten zur Geltung kommt.

Doch was tat ich außerdem? Nach meinen unerbittlichen Kämpfen gegen die KI-Fahrer in Mario Kart 7 (3DS) und dem letztendlichen Sieg in allem Klassen und allen Cups mit Goldpokalen und 3 Sternen (bestmögliche Sonderwertung) habe ich mich wieder darauf besonnen, dass doch irgendwo auch noch ein neuerer Ableger dieser Spielreihe auf mich wartete...

...und so begab ich mich auch hier auf in die Schlacht um erste Plätze, möglichst viele Münzen und jede Menge Führungskilometer.

Spaß hats gemacht!

Als ich nach 50 ccm, 100 ccm und 150 ccm auch die 150 ccm mit gespiegelten Strecken gemeistert hatte erwartete mich als kleine Besonderheit ein ab jetzt ständig wechselndes Titelbild (immer mal wieder andere Charaktere, nicht nur Mario) und durch diese Leistung bekam ich das Goldkart in die Komponentenauswahl hinzugefügt.



Niemand behauptet, es sei das beste Chasis, aber ich komme mit den mitgelieferten Stats gut zurecht, da sie meiner bisherigen Auswahl ähneln und noch etwas mehr Höchstgeschwindigkeit ermöglichen, leider zu Lasten der Haftung.

Blöd.

Fehlten noch die Goldreifen, der Goldgleiter und zu guter Letzt war mir auch fraglich, wieso bei einigen Fahrern im Onlinemodus ein goldenes Lenkrad angezeigt wird...

Onkel Google wusste natürlich in jedem Fall Rat. Das goldene Lenkrad beispielsweise; ob das mein Fall ist? Hierzu muss man 50 aus 100 Stages mit der Bewegungssteuerung gefahren sein. Naja, liegt mir nicht so. Und fraglich ist auch, ob das danach wieder verfällt. Für ein Kurzzeitvergnügen ist mir der Spaß nämlich zu aufwendig.

Die Goldreifen sollten freigeschaltet werden, wenn man im Zeitfahren gegen die Geistdaten des Entwicklerteams gewonnen hat, und zwar einer auf jeder der 32 enthaltenen Strecken. Nun, das Ziel wiederum schien greifbarer zu sein. Das Goldkart, also alle Cups zu knacken (wobei gesagt werden sollte, dass für die Freischaltung nicht erforderlich ist, überall 3 Sterne einzufahren - Gold überall reicht völlig), hatte mich nun diverse Wochen mit Unterbrechung gekostet, weil ja immer irgendwo ein blauer, roter oder grüner Panzer, Blitz oder Blooper die dritte Runde versaut und man kurz vor Schluss den ersten Platz einbüßt - ansonsten war es eigentlich nicht schwer. Aber "mal eben" 32 nicht ganz ernstzunehmende Bestzeiten zu unterbieten sollte ja drin sein.

Und so war es dann auch. Nachdem ich Sonntag gegen 22 Uhr begonnen habe und mir kurz vor Schluss ca. 45 Minuten an einer Strecke die Zähne ausgebissen habe konnte ich um 2 Uhr nachts, also nach nur knapp 4 Stunden, meinen Erfolg verzeichnen und bei Youtube hochladen.



Die Goldreifen sind auch nicht das Gelbe vom Ei, aber sie machen sich an sich auch ganz hübsch. Und letzendlich ist für die Eitelkeit auch ein wenig Einbuße an guten Fahreigenschaften verschmerzbar ;)

Das Beste kommt zum Schluss, sollte man meinen. Ich weiß nicht, wer sich das überlegt hat, aber für den Goldgleiter muss man angeblich insgesamt 10.000 Münzen gesammelt haben. In jedem Rennen kann man maximal 10 sammeln, wobei ein Treffer wiederum 3 Münzen kostet. Kurz vor Schluss also mal eine Blauer-Panzer-Roter-Panzer-Kombination kassiert und der Kontostand steigt nur um 4 anstatt der sicher geglaubten 10 Münzen.

Schon doof.

Apropos Kontostand: ich habe nicht heraus gefunden, wo man den einsehen kann. In Mario Kart 7 wird das im StreetPass Profil sichtbar, aber hier...?

Raten, mehr bleibt mir nicht:

4 Rennstrecken * 8 Cups * 4 Klassen * durchschnittlich vermutlich 6 Münzen macht lächerliche 768 Münzen. Sagen wir das doppelte, weil wir auch einige Online-Schlachten zu meinen Gunsten bestreiten konnten und ich auch einige Cups mehrfach gefahren bin, macht also rund 1.500 Münzen.

...und jetzt soll ich für ein Item, das ich der Vollständigkeit halber unbedingt haben muss, was aber keine nennenswerte Veränderung der Fahreigenschaften mit sich bringt, noch ein weiteres Jahr irgendwelche Unterschriften in den Asphalt ritzen...?

Das ist nicht fair. Das ist sogar ziemlich blöd!

Und diese Erkenntnis war auch der Punkt, an dem ich mich meinem 3DS wieder mehr zuwandte :D

Zum Abschluss seien noch einige Highlights einer meiner Lieblingsstrecken präsentiert. Rund 20 Jahre Hassliebe verbinden mich mit diesem Track und es gäbe so manche Anekdote - zum Beispiel, wie wir zu zweit auf dem SNES den zugehörigen Cup bestritten und der jüngere von uns entgegen der Fahrtrichtung fahren musste, um die KI-Fahrer auf ihrer Ideallinie zu bremsen...

Aber egal: Ich liebe sie, sie ist grandios und in ihrer jetzigen Fassung auch echt schick anzusehen. Mehr davon!



 


Aus aktuellem Anlass...
Was immer Sie bewegt haben mag, Mr Williams, Sie bewegten auch uns und werden es weiterhin tun.

Ich wünsche Ihnen den Frieden, den Sie unter uns nicht finden konnten.

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Oh Captain, my Captain...


 


Einblick - Mario Kart 8 (WiiU)
Nintendo scheint zu lernen und verknüpft immer häufiger sein Spielgeschehen mit der Alltäglichkeit. Wie ich erwähnte ist in Tomodachi Life (3DS) zumindest theoretisch auch der Platz geschaffen worden, direkt aus dem Spiel heraus Screenshots im www zu verbreiten (praktisch hängts irgendwo). Oder auch nennenswert, dass man überhaupt ganz einfach Screenshots machen kann.

Was schon länger bekannt war ist nun für Mario Kart 8 (WiiU) terminlich offenbart worden: Ende des Monats gehen ingame drei weitere Boliden kostenfrei an den Start, es kommen drei nicht gerade kleinliche Modell aus dem Hause Mercedes in den Fuhrpark gerollt.

Was ich für mich nun entdeckte (und es hoffentlich nicht zuuu sehr ausreizen werden, weil unnötig) ist, dass man auf die am Ende eines Rennens präsentierten Highlights einen gewissen Einfluss hat und wahlweise 30, 45 oder 60 Sekunden dieses Highlightvideos dann im Nintendo Network posten kann - und bevor das geschieht kommt gleich die Abfrage, ob man das Video nicht vielleicht auch bei Youtube veröffentlichen möchte.

Hier nun also die Highlights meines (bisher einzigen) 150 ccm Rennens auf dem Regenbogen-Boulevard, einer "Importstrecke" aus Mario Kart 64. Über die meiste Renndistanz grandios geführt und kurz vor dem Ziel wurde mein schärfster Rivale ein Blauer Panzer, der (zur Erläuterung) zielsicher von irgendwo ganz weit hinten auf den Erstplatzierten losgeht und sich lediglich durch ein einziges, sehr seltenes Item kurz vor dem Einschlag unschädlich machen lässt.

Ich konnte mich noch retten und darf somit nun die Klassen 50 ccm, 100 ccm und 150 ccm mit Goldpokalen und drei Sternen vorweisen und habe damit die Cups auf nächster Schwierigkeitsstufe - nämlich gespiegelte Rennstrecken - freigeschaltet.



Als witzigen Fakt hinter dem Regenbogen-Boulevard finde ich, dass er auf dem N64 zwar weniger auf und ab und über Kopf ging, aber ihn doch eine entscheidende Kleinigkeit vom Original unterscheidet: die Länge.

Irgendwann entschied man sich dazu auch in Mario Kart mehr als nur Rundkurse einzubauen und es gelangten Strecken hinzu, die von der Dauer her mit anderen Strecken konkurrieren können, aber nur drei Abschnitte besitzen anstatt drei Runden auf dem Kurs. Klassische Punkt-zu-Punkt-Rennen also.

Für Mario Kart 8 wurde der Regenbogen-Boulevard kurzerhand zu so einem P2P-Rennen umfunktioniert, im Original durfte man sich auf ein Rennen über 8 bis 15 Minuten (je nach Klasse und der damit verbundenen Geschwindigkeit der Karts) gefasst machen.

Das waren noch Zeiten...

 


Mario Kart Super Circuit (GameBoy Advance)
Lange ist es her, da begab ich mich in die Berufsausbildung und da seinerzeit noch als aktuellsten Handhelt von Nintendo der GameBoy Advance erhältlich war, legte ich mir natürlich auch irgendwann einen zu, um Zugfahrten u.ä. zu überbrücken - und hauptsächlich, weil The Legend of Zelda - Wind Waker auf dem GameCube ein Feature hatte, in dem man die beiden Konsolen verbinden konnte ;)

Zu jener Zeit kaufte ich auch noch gebrauchte Spiele und es durfte Mario Kart Super Circuit natürlich nicht fehlen - doch lange währte meine Freude an dem Spiel nicht, denn trotz langanhaltender Suche gab es für mich keine Option zu finden, mit der man den vorhandenen Speicherstand löscht.

Und wer macht denn bitte gern und motiviert dort weiter, wo ein anderer aufgehört hat?

Da nun der kleine Nachwuchs bei jedem Besuch im Arbeitszimmer nach dem "Tengdo" fragt und ich ihr weder stets "nein" sagen möchte, noch in den ja-Momenten meinen 3DS ausliefern möchte, buddelte ich doch einfach mal nach dem GBA-Titel.

Kind war begeistert.

Und Kind ist auch hier, genau wie bei Mario Kart 7, nicht gewillt, die Funktion "Lenkung" mal auszuprobieren :D Das dürfen dann andere machen...



Aber mal im ernst: es wurde wirklich Zeit, sie mit einem "klassischen" Spiel zu konfrontieren. Einfach, weil retro und wegen der Mechanik. Den A-Knopf kann sie auf jeder Konsole bereits zuordnen, der bringt einen ja auch meistens ins nächste Untermenü. Aber als das arme Würmchen dann in der Fahrerauswahl vor dem Gerät saß und mit wachsendem Unverständnis auf den Monitor drückte ohne zu begreifen, dass der Monitor nicht per Touch-Auswahl Mario zu ihrer Verfügung stellen würde wurde mir klar, wie unselbstverständlich eine konventionelle Steuerung heutzutage doch ist.

Smartphones entsperren, das bekommt sie locker hin. Durch das Video-Menü im Kindel navigieren, kein Problem. Videos starten, stoppen, auswählen, leichteste Übung. Aber ein Kart lenken mit Pad oder Steuerkreuz - Tilt.

Verrückte Zeiten sind das.

Nun, gestern - und man bemerke die (Oh mein Gott!) 10-Jahre-lange Leitung, die bei mir da dran hängt - kam ich auf die geistreiche Idee, doch einfach mal bei Onkel Google anzufragen, ob der nicht eine Lösung für mein Speicherstand-Problem habe. Und natürlich, wieso bin ich nicht selbst darauf gekommen? Ganz einfach gleichzeitig die L-, die R-, die B- und die Start-Taste gedrückt halten und DANN das Gerät einschalten...

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Wenn der GameBoy Advance SP doch bloß einen Kopfhöreranschluss hätte... Mal ehrlich: der GameBoy Advance hatte ein Farbdisplay, aber das war so unheimlich dunkel und spiegelte bei Helligkeit so sehr, dass man nahezu gar nicht damit spielen konnte. Also veröffentlichte Nintendo einige Zeit später den GameBoy Advance SP in komplett anderem Design und spendierte ihm noch ein (wenn auch schwächlich) beleuchtbares Display - und dafür haben sie die Kopfhörerbuchse rausgeschmissen?!

 


Tomodachi Life (3DS)
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Tja, wo beginnen, wenn man im Begriff ist, seine eigene Welt, ihre Entstehung und ihr Für und Wider zu erklären...?

Versuchen wir es am Anfang: Das ist Kokolint.

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Es begab sich am 6. Juni 2014, dass ein unscheinbarer Mii namens Lexon auf einer kleinen Insel anlangte. Durch Zufall schaute ich an diesem Tage auch dort vorbei und wir stellten gemeinsam fest, dass ich wie sein Ebenbild aussehe...

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Seither besuche ich ihn regelmäßig dort und stelle fest, dass die Population auf der Insel steigt und die sozialen Kontakte untereinander reifen und gedeihen, sich gelegentlich auch mal Streit entwickelt und sich ein jeder über fast jedes Geschenk mehr oder weniger freut, gerne isst und viele sinnlose Dinge tut.

Doch Kokolint, wie ich selbst die Insel taufte, sah nicht immer so aus. Bei meinem ersten Besuch standen hier gerademal ein Apartmenthaus mit drei Etagen und man konnte den Strand besuchen. Doch im Laufe der Zeit änderte sich das, zum Positiven für alle bis heute Beteiligten, so wurde erst ein Rathaus errichtet, um es weiteren Bewohnern zu ermöglichen, nach Kokolint zu ziehen. Dies erfolgt wahlweise über den Mii Maker der eigenen 3DS-Konsole, man kann Miis aus der StreetPass Lobby importieren oder aber auf diversen Seiten im Internet auch vorgefertigte Miis per QR-Code einlesen. Nicht zuletzt sind sogar einige namhafte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens dazu bereit gewesen, auf der offiziellen Homepage ihren Avatar zu veröffentlichen, und so durfte sich Lexon auch nach einiger Zeit neben weiteren über Nachbarn wie Christina Aguilera oder Shaquille O'Neal freuen.

Durch die wachsende Bevölkerung durften natürlich auch Erforderlichkeiten des täglichen Bedarfs nicht fehlen und so eröffneten im Lauf der nächsten Tage und Wochen ein Lebensmittelgeschäft, ein Hutmacher, eine Boutique, ein Einrichtungshaus, Vergnügungspark, Erholungspark, ein Café und dies und das und jenes, damit ich dafür Sorge tragen konnte, dass es den Bewohnern Kokolints an nichts fehlte, denn sie wollten mit Essen versorgt und unterhalten werden, bespielt, bespaßt und befreundet.

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Zendaya Coleman und WW Link bei einem gemeinsamen Besuch im Vergnügungspark.


Bis hierher mögen Herrschaften meines Alters denken: das kommt mir bekannt vor, als ich zwischen 10 und 15 Jahren alt war gab es kleine Plastikeier in Schlüsselanhänger-Größe mit drei Knöpfen und simplen Pixelbildern mit nervtötend bedürftigen Küken die hungrig waren, spielen wollten, gestreichelt werden mussten und zu allem Überfluss auch noch mitten auf den Bildschirm kackten. Das nannte man "Tamagotchi" und brachte Lehrer noch schneller auf die Palme, als zur vollen Stunde piepsende Digitaluhren. Wo mag jetzt der Unterschied sein?

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Reinigung nötig? Ein "Badeset" kann Abhilfe schaffen und der Mii singt sogar in der Badewanne. Nicht schön, aber laut.


Nun, lieber Kritiker, die Miis sterben nicht, wenn man sie nicht regelmäßig füttert, ich konnte noch keinen davon überzeugen zu altern (außer vielleicht dadurch, einen Kinder-Mii mit einem Ab-18-Spray zu beduseln und dadurch ins geschlechtsfähige Alter zu katapultieren).

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Hier umgekehrt: Lexon wollte sich mal wieder benehmen wie ein Kind und bekam von mir ein FSK-0-Spray verabreicht und erfreute sich an einer simplen Pfütze...


Sie piepsen nicht ungefragt im Unterricht (es sei denn man startet das Spiel und schaltet den Ton ein) und es gibt mehr Varianten, ihnen den Tag mit Beschäftigungen zu versüßen.

Und sie machen keine Häufchen!

Ansonsten sind gewisse Parallelen unverkennbar und der Name "Tamagotchi Life" wäre ebenso angemessen gewesen. Dennoch birgt das Spiel einen gewissen Charme.

Zum Allgemeinen kann man sagen, dass die Musik im Spiel beiläufig fantasieloses gedüdel mit Hang zur Nervigkeit ist, ohne doch zu aufdringlich zu sein. An einigen Stellen hätte man sich Textboxen sparen können, aber wenigstens ist auch ein skippen der meisten Texte möglich, denn wenn man sie 20 mal täglich hört kennt man auch die vermeintlich fantasievoll-witzigen Sprüche bald so gut, dass man gleichzeitig mit dem erzwungenen Lächeln einen Brechreiz kaum niederringen kann. Die Animationen sind gewollt minimalistisch gehalten und wirken in manchen Fällen unheimlich billig, was aber doch passend den nicht ganz ernstzunehmenden Charakter des Spiels unterstreicht. Den Programmierern schien es wichtig zu sein, so viel Farbe wie möglich auf die Insel zu bringen und neben unzähligen brauchbaren Outfits gibt es eine noch viel größere Flut an sinnfrei glitzernden Kostümen wie Dirndl, Helden- und Ninja- und Hamster-Kostüme, Schlabber-Shirts und dergleichen. Noch nennenswert ist vielleicht, das ein jedes Mii mit einer eigenen Stimme und Sprachqualität versehen werden kann und sämtliche Textboxen so auch von den Miis mit dem typisch metallischen Klang eines C3PO oder einer Sprechhilfe für Kehlkopfkrebspatienten vertont werden. Die Charakter der Figuren werden über fünf oder sechs Charakteristika geprägt, die im ersten Moment zwar ein wenig dümmlich und nutzlos wirken, man jedoch bei gewissenhafter Auswahl tatsächliche Ähnlichkeit zwischen dem Mii und seinem realen Vorbild schaffen kann - so ist mein Bruder optisch und charakteristisch wundervoll getroffen und auch einige weitere Bewohner von Kokolint erinnern von ihrem Wesen her stark an ihre Vorbilder.

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Nachdem ich als erstes Geschenk, wegen der Passgenauigkeit zum Original, dem Mii meines Bruders einen Laptop verpasste störte es ihn auch schlagartig nicht mehr, dass sein Zimmer noch keinerlei Inneneinrichtung besaß.


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Als wenig später Chewbacca auch auf die Insel zog freundeten sich die beiden unheimlich schnell und unheimlich unzertrennlich bis zum heutigen Tage an.


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Doch trotz dieser beinharten Männerfreundschaft... Lýtron kann einfach nicht aus der Haut seines realen Ebenbildes :D


Die Miis essen, schlafen, haben Launen, wollen sich verlieben und heiraten.

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Just married: Lexon und Miimii (die übrigens die "Haus-Mii" von "StreetPassDE" ist, zu finden auf Facebook und als informative App für Nintendo-Nutzer


Und manchmal mag man sich auch vom Partner trennen (wobei einige der Optionen dahinter doch zu plump gehalten sind und die Auswahl eines simplen "Überlegs dir!" bisher immer dazu führte, dass die Beziehung auf unbestimmte Zeit weiter Bestand hatte) oder aber Kinder bekommen (dazu später noch mehr).

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Hier The Doctor und Zelda mit ihrem ersten gemeinsamen Kind Rufus


Sie wollen Spaß, Geschenke, Hobbies und alles mögliche.

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The Doctor und Lexon beim gemeinsamen 3DS-Spiel im Zimmer von Lexon


Auch haben sie gelegentlich irgendwelche Wehwehchen und sagen direkt, was sie erwarten, sofern man eine der Aktionen länger nicht durchgeführt hat, stellen im Lauf der Zeit auch immer spezifischere Ansprüche, können erkranken, können Liebeskummer empfinden, gehen aber auch mal aus freien Stücken ihren Beschäftigungen nach, etc.

Zu Anfang jedoch, wenn noch kaum Bewohner auf der Insel verweilen, ist das Spiel geradezu schleppend, denn nur ein Bewohner hat natürlich nicht viele Ansprüche und so hüpft man immer wieder um ihn herum, aber irgendwann sind die Möglichkeiten einfach erschöpft und er selbst ist auch mal einige Zeit wunschlos glücklich. Mit steigender Bewohneranzahl kommt es dann natürlich auch mal dazu, dass diverse Miis gleichzeitig der Aufmerksamkeit bedürfen, sich aber auch mehr an Zwischenmenschlichkeit interessieren oder spielen wollen.

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Bei der lieben Prinzessin Leia drückt irgendwo der Schuh...


Für mich ist der Spieltrieb der Miis das lästigste auf Kokolint, denn die möglichen Spiele sind relativ fantasielos. Memory allein oder zu zweit, Bilderrätsel über Silhouetten, Verpixelung oder ähnliches, ein Kartenspiel von 2 bis 20 Sekunden Dauer, Items fangen und ein nervtötender Klopf-Ringkampf, bei dem man auf den Touchscreen klopfen muss um eine Holzfigur des Gegners umzuwerfen, wobei kein wirklich ersichtliches System dahinter steckt.

Doch, wie bereits erwähnt, das Spiel hat doch auf seine Weise einen gewissen Charme und ich bin froh mit der Entscheidung, mich zum ersten Mal anstatt der Hardware-Version für einen Download entschieden zu haben um das Spiel quasi jederzeit instant dabei zu haben.

Und auf Anfrage bin ich natürlich auch großzügig zu meinen Inselbewohnern.

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Ob nun Freundschafts- oder Hochzeitsreise: den Miis geht es gut.


Eine Enttäuschung im Spiel ist der 3D-Effekt der Konsole, aber mir wäre auch nichts eingefallen, wie man ihn sinnvoll hätte nutzen können. Und ganz ehrlich: ich habe den 3DS nicht nur wegen seines 3D-Effekts, sondern wegen der Spiele an sich und die funktionieren ja auch ohne.

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Hier die Ansicht, in der man seinen Bewohnern gegenüber tritt. Der 3D-Schirm gibt einen groben Überblick, auf dem Touchscreen finden die Aktionen und Interaktionen statt (hier Sir Sean Connery).


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Zum Vergleich: der aktuelle Stand bei Fox Mulder.


Die Bewohner von Kokolint können aber auch gemeinschaftlich beschäftigt werden. Zu jedem Levelanstieg darf der Spieler ein Geschenk verteilen und hat dabei u.a. die Auswahl aus einigen Musikstücken diverser Genres. Diese können im ortsansässigen Konzertsaal allein oder in Gruppen aufgeführt werden (ein MIDI-Hochgenuss der ganz besonderen Art), wobei Outfits, Bandname und sogar der Liedtext frei variabel sind.

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Hier bei einer Heavy Metal Aufführung (von links nach rechts): Debby, Peach, Samus, Lexon, 7 of 9, Zelda, Jody Foster


Die Verkupplung von zwei Miis ist immer irgendwie seltsam, denn wie es nunmal so ist: entweder es passt, oder es passt nicht.

Als kleines hilfreiches Tool wird im Spielverlauf später der Affinitätstester zur Seite gestellt, in dem man eine Prognose für die Freundschaft oder Beziehung zweier Miis erstellen kann. Nach welchen Gesichtspunkten das abläuft, hat sich mir nicht erschlossen, allerdings lohnt sich gelegentlich ein Blick, wenn ein Charakter mit der Frage auf den Spieler zukommt, ob er einem anderen Mii seine Liebe gestehen sollte - wenns nicht passt, kann man sich dadurch viel Arbeit sparen, um den Avatar wieder aus seinem Liebeskummer zu befreien.

Hier dazu noch zwei kleine Witzigkeiten, die bei mir zwischen bestimmten Miis prognostiziert wurden:

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Wer hätte das gedacht...?


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Auch keine Überraschung!


Toll gemacht hat man die Screenshot-Funktion! Endlich mal sorglos einen Screenshot erstellen, das habe ich in noch keinem Spiel erlebt. Bis heute weiß ich einfach nicht, wie es in anderen Spielen funktionieren soll, hier jedoch: X-Taste fertigt instant einen Screenshot des 3d-Bildschirms an, die Y-Taste ist für den Touchsreen zuständig.

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Mit dem Nintendo 3DS-Bildertransfer ist es theoretisch möglich, aus dem 3DS heraus direkt Bilder ins Internet zu übertragen - funktioniert leider überhaupt nicht.


Sagte ich, dass die Miis nicht altern? Das stimmt so nicht ganz.

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Der heranwachsende Rufus beim Spiel im Sandkasten mit der stolzen Mama Zelda.


Und über diesen süßen Rufus schlagen wir langsam mal die Brücke zu dem, was ich mittlerweile als absolut unabdingbar und einen der Hauptfaktoren des Nintendo 3DS empfinde: StreetPass.

Ja, selbstverständlich unterstützt Tomodachi Life auch StreetPass und es ist möglich, Miis auf andere Inseln (also auf das System anderer Tomodachi Life Spieler) zu schicken. Zu diesem Zweck wird eines schönen Tages der Schiffsanleger eröffnet...

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Und so wartete ich lange Zeit vergeblich auf Besuch...


Der Schiffsanleger blieb leer, gähnend leer, obwohl ich gelegentlich andere Spieler via StreetPass von Tomodachi Life traf. Wie sollte das bloß funktionieren? Wo blieben denn die Besucherströme, von denen bei der Eröffnung gesprochen wurde?

Auch der zeitgleich eröffnete Zeltplatz für Besucher Kokolints erfreute sich im Wind fliegender Strohballen und der Abwesenheit jeglicher Besiedlung.

Es blieb mir schleierhaft, bis eines Tages...

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"Rufus ist dem Elternhaus entwachsen", teilten mir die stolzen Eltern mit.


Sobald ein auf der Insel geborenes Kind das Erwachsenenalter erreicht hat kann man ihm freistellen sich entweder auch auf der Insel anzusiedeln oder sein restliches Dasein als Reisender zwischen den anderen Inseln zu fristen. Für mich war natürlich klar: Auf gehts zu neuen Ufern!

Doch auch weiterhin... Der junge Rufus stand nun mehrere Tage bedröppelt am Pier und erzählte mir immer fröhlich, dass er auf das nächste Schiff warte, das aber nicht kam, obwohl ich bei meinen vielfältigen Besuchen von StreetPass Hotspots immer wieder auf andere Spieler traf.

Was hatte ich verkehrt gemacht?

Zu Teil 2


 


Tomodachi Life (3DS) - Fortsetzungsblog
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Die Antwort folgte irgendwann schleichend: die An- und Abreise erfolgt nur, wenn man Spieler direkt trifft, also nicht mittels Hotspot, in dem die Daten hinterlegt und einfach abgerufen werden, sondern wenn man ihnen begegnet und ein direkter Transfer zwischen den Konsolen stattfindet. Und so machte sich Rufus eines Tages auf nach Taka-Tuka, gelegen im süddeutschen Hassen, von dem er mir einige Tage später sogar eine Karte schrieb.

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Die übertragenen Daten der besuchten Insel.


Umgekehrt konnte von dort ebenfalls die junge Elisabeth von der bayrischen Miisland begrüßen, die sich einen Tag lang auf Kokolint aufhielt und meine Gastfreundschaft genoss.

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Die angezeigten Informationen der eingetroffenen Reisenden sind durchaus nicht uninteressant.


So frisch gestärkt mit neuen Informationen freute ich mich sehr auf den nächsten Kindersegen und mittlerweile haben bereits drei Kinder den Entschluss gefasst, von Kokolint aus die Welt zu erkunden. Rufus reiste vor einigen Wochen nach einem kurzen Heimatbesuch wieder ab, seither habe ich jedoch noch nichts wieder von ihm gehört, Elisabeth von Miisland sowie Noah und Vicky von Kokolint warten aber seit Wochen vergeblich auf die nächstbeste Fährverbindung.

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Der Anleger füllt sich... Wo ist der Fahrplan?


Alles in allem ein relativ dünnes Spiel, in dem doch irgendwo eine Menge Beschäftigungspotential lauert. Die anfänglichen zwei bis vier täglichen Besuche auf Kokolint von mir sind zwar auf einmal in zwei bis vier Tagen zurück gegangen, aber ich bin dennoch nicht völlig desinteressiert.

Was mag wohl passieren, nachdem nun schon länger das Apartmenthaus um einige Etagen aufgestockt wurde, wenn auch diese Apartments alle vermietet sind? Wann kommt das nächste Schiff und wohin verschlägt es all meine Mii-Sprösslinge? Was passiert, wenn der Bauplatz für die Einfamilienhäuschen gefüllt ist? Und wird es, sollten einmal mehrere Miis zu Besuch auf Kokolinth ankommen, nach ihrer Abreise auf dem Zeltplatz aussehen wie in Wacken?

Eine Kurze, abschließende Bestandsaufnahme:

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Die Gebrüder Lexon und lýtron im Amish-Look.


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31 vermietete Apartments.


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Acht der Apartment-Mieter bilden vier Paare, die zeitgleich auch ein gemeinsames Häuschen haben und teilweise bereits Kinder großziehen konnten.


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Lexon und Miimii erfreuen sich derzeit am zweiten Nachwuchs, Chris.


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Kokolint auf einen Blick.


Tja, Bewertung, Bewertung... Ich hab mich schwer getan mit der Kaufentscheidung, da mir von Beginn an der Preis einfach sehr hoch erschien. Und der Meinung bin ich auch jetzt noch. Für 30 €, ja, kann man gut machen, für weniger auf jeden Fall eine nette Anschaffung, aber die aktuellen 40 € sind doch irgendwie nur als Geschenk für irgendjemanden angebracht. Es passiert dann doch einfach zu wenig, um von einem vollwertigen Spiel zu reden.

Und dennoch... es hat seinen Charme, seinen ganz eigenen. Wenn der Bildexport funktionieren würde hätte es noch mehr Komfort und wenn die Wahrscheinlichkeit, von anderen Inseln Besucher zu empfangen, nicht so unglaublich gering wäre, käme sicherlich auch etwas mehr Würze hinein, einfach um zu sehen, was dann mal passiert und wo die Miis überall herumkommen, welche Namen sich andere Spieler für ihre Insel ausgedacht haben oder sonstwas.

So würde ich dem Spiel versuchen objektiv 6 von 10 Punkten zu vergeben, die zwar "gute 6" sind, aber doch eine gewissen Langeweile der wieder und wieder und wiederkehrenden gleichen Abläufe verdeutlichen sollen.

Wen das ganze Gesabbel nun nicht ermüdet sondern neugierig gemacht hat, der kann mich gern anschreiben, ich habe hier noch einen Code für die "Willkommensversion", also einen Schnupperkurs, liegen.

Wer das Spiel nun schon besitzt oder es sich eines Tages zulegen mag und Lust auf meinen knubbeligen Mii hat der sei willkommen, Lexon von diesem QR-Code im Rathaus von Tomodachi Life abzupausen. My body is ready.

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