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Wednesday, January 12, 2011 - 12:12 AM | Kategorie: Persönliches
So ... nun isses also vorbei ... und das erste Team Madison Livekonzert ist Geschichte. Zeit also sich an den Konzertbericht zu setzen und die Geschehnisse Revue passieren zu lassen. Diesmal allerdings nicht aus Sicht eines Konzertbesuchers sondern aus der eines Veranstalters ...
Ich weiß heute gar nicht mehr so genau, wie wir auf die Idee eines Konzertes gekommen sind. Ausgangspunkt, bzw. Beginn war unser damaliger MySpace Aufruf, uns radiotaugliche Musik für eine
Sondersendung auf Radio Ostfriesland zuzusenden. Bands und Künstler ohne Major-Deal in der Tasche sollten so die Möglichkeit bekommen sich und ihre Musik einmal einem größeren (Radio)Publikum vorzustellen. Einer dieser Künstler war dann schließlich der Doc, seines Zeichens u.a. Sänger bei DocRock & His Restless Hearts, der unseren Aufruf auf der MySpace Page von Radio Psycho las und uns sofort zwei sehr coole Songs & sich selbst für ein Interview für unsere Sendung zur Verfügung stellte. Teil des Interviews war dann halt auch die Frage ob und wo man die Band denn mal im Norden, bzw. in Ostfriesland live sehen könne. Nun, die Antwort habe ich heute nicht mehr wortgenau im Kopf, aber das Ergebnis war, dass wir schließlich den Doc samt Band zu einem Gig ins heimische Ostfriesland einluden.
Als Vorband konnte Diana die Graveyard Rats gewinnen. Wie sie auf die Jungs aus dem Raum Cloppenburg gekommen ist, wird sie Euch selber schildern:
Zitat:
"Das erste und bis zum Konzert im Jugendhaus Norden auch einzigste Mal, dass ich die Ratten vorher gesehen hatte, war bei einem Konzert in Cloppenburg, bei dem sie zusammen mit den Wreck Kings auf der Bühne standen. Da haben mir die Jungs ganz gut gefallen. Leider hatten sie zwar nur Covers am Start, diese sind aber durchweg hörbar und so kam ich drauf, sie als Vorband für unser Konzert zu engagieren. Sind halt das "lokalste", was wir hier in der Gegend haben ..."
Damit standen die Bands also fest. Der Austragungsort sollte zunächst eigentlich das Zollhaus in Leer sein - auf den Mietvertrag bzw. die schriftliche Vereinbarung warten wir allerdings noch heute. Da also das Zollhaus aufgrund seiner diversen internen Probleme wegfiel, begann das große Suchen nach einem Ersatzort. Nur gut, daß wir uns eine lange Vorlaufzeit gegönnt hatten, denn das Finden eines geeigneten Konzertortes erwies sich als durchaus schwierig. Mal waren die Örtlichkeiten zu klein, mal zu groß, mal gab es Absagen weil alles ausgebucht war oder die Betreiber schlichtweg noch im Winterurlaub waren. XMad hatte dann letztendlich die richtige Idee: eine Anfrage im Jugendhaus Norden, in dessen Trägerverein der alte Herr seit Jahrzehnten Mitglied ist. Das Jugendhaus in Deutschlands nordwestlichster Stadt liegt verkehrstechnisch gesehen zwar alles andere als günstig, doch der Saal war passend, die Mitarbeiter sehr nett und die Formalitäten konnten äußerst unbürokratisch geregelt werden. Witzige Anekdote am Rande: Sigi, unser Gastgeber im Jugendhaus, war anfangs etwas skeptisch über die zu erwartende Besucherzahl und so hatten wir beim Gehen nicht nur eine Zusage in der Tasche - sondern auch noch eine Wette darüber, ob denn nun weniger oder mehr als 50 Leute am 08.01.2011 den Weg ins Jugendhaus finden würden ...
Nun ist Ostfriesland ja bekanntlich weder die Wiege des Rock´n´Roll noch bekannt für eine große CountryRock- oder Psychobilly Szene, doch das war letztendlich auch völlig egal - bringen wir halt die Botschaft des Rock´n´Roll nach Ostfriesland. Etliche Flyer-, Poster-, Rundfunk- und Onlinewerbung und eine nahezu schlaflose Nacht später war es am 08.01. gegen 16.00 Uhr dann endlich soweit: Ankunft am Jugendhaus und Erledigen allerletzter Vorkehrungen. Als erster Musiker traf um kurz nach 16.00 Uhr Sergio Stilleto von DR&HRH ein, der seine Anreise in Gütersloh antrat und erfreulicherweise ohne Schnee-, Eis- oder Staukatastrophen bis nach Norden durch kam.
Löblicherweise traf auch der Rest der Musiker absolut pünktlich am Ort des Geschehens ein. Zum allgemeinen Aufwärmen wurden dann erst einmal die vorhandenen Kicker- & Dartautomaten in Beschlag genommen und der Aufbau der Instrumente vorgenommen. Der anschließende Soundcheck von DR&HRH zog sich dann etwas länger als geplant hin, so daß den Graveyard Rats relativ wenig Zeit zum Einspielen blieb - was man später aber wirklich nicht merken sollte.
Pünktlich ab 19.00 Uhr war dann offizieller Einlaß und die ersten zwei Gäste betraten das Jugendhaus und dann geschah: ... eine quälend lange Zeit gar nichts. Erst unmittelbar vor Konzertbeginn rückten dann nach und nach die weiteren Gäste ein. Punkt 20.00 Uhr begannen dann die Graveyard Rats ihre Setlist zu eröffnen. Bedauerlicherweise starteten sie vor nur einer Handvoll Leuten, da sich zu Beginn ihres Auftritts etliche Leute noch immer vor dem Jugendhaus befanden, bzw. sich das Publikum noch eintrudelte. Gesehen habe ich von den Jungs bedauerlicherweise nicht allzuviel - was zu hören war ging allerdings gut in die Beine. Das rund einstündige Set der Band sah dann wie folgt aus:
* Country Women (Demented Are Go)
* Don´t Hang Around (Rumble On The Beach)
* Cold Sweat (Batmobile)
* Killers Crew (Batmobile)
* Transsylvanian Express (Batmobile)
* Cocaine Blues (Johnny Cash)
* Nighttime Syndicate (P.O.X.)
* Psyclops Carnival (Torment)
* Adventure (The Long Tall Texans)
* Rockabilly Road Kill (Graveyard Rats)
* Psychobilly Jekyll & Mr. Hyde (The Quakes)
Wobei die Reihenfolge der Songs nicht unbedingt stimmen muß, vollständig ist die Liste aber. Die anschließende Umbaupause wurde von Radio Psycho Diana überbrückt, die in Ausübung ihrer Tätigkeit ganzen Körpereinsatz bot.
Dann starteten DocRock & His Restless Hearts ihren KickAss CountryRock dem ostfriesischen Publikum vorzustellen, welches aus Rockern, Skins, Psycho- & Rockabillys und Normalos bestand. Selbst die Vorstandsmitglieder des Jugendhauses und einige Anwohner mischten sich unter das bunte Völkchen das alle Mann/Frau zusammengerechnet aus rund 100 Leuten bestand. Jürgen und seine Mannen spielten einen guten Mix aus eigenen und Coverstücken und meiner Meinung kam ihre szeneübergreifende Musik gut bei den Leuten an. Ebenfalls mit vollem Körpereinsatz und mit Einbeziehen des Publikums bewegten die Jung ihre Zuschauer nach und nach zum Tanzen. Ihre Set-List setzte sich dann wie folgt zusammen:
* Don't Look Now
* Wide Open Land
* I'm On Fire
* Devils Daughter
* Summertime
* Story Of My Life
* If There's A Heaven
* Maybelline
* Folsom Prison Blues
* One More Time
* Half Your Age
* I Am So Lonesome I Could Cry
* Coming Home
* Don't Think Twice
* From LA Down To Georgia
* All I Can Do Is Cry
* Under Vultures
* I'll Be Missing You
* Trail To Hell
* Breakaway (Zugabe)
* 51 Merc (Zugabe)
Nach dem Auftritt von DR&HRH leerte sich der Saal dann relativ zügig. Die noch vorhandene Bandversorgung in Form von Bier wurde als Freibier an noch anwesende Besucher verteilt und das große Abbauen und Verladen begann.
Was bleibt abschließend als Fazit übrig?
Auf jeden Fall die Erkenntnis das nächste Konzert später am Abend zu beginnen, der Konzertbeginn um 20.00 Uhr war schlichtweg zu früh. Beide Bands waren absolut unkompliziert, nett und gaben auf der Bühne alles. Kann man Konzertveranstaltern und Besuchern also jederzeit mit gutem Gewissen ans Rock´n´Roll Herz legen! Erfreulich war auch der Umstand, dass einige der Zuschauer ihren Eintritt sehr gerne und bereitwillig zahlten, um damit eine gute Idee zu unterstützen: nämlich Bands und Musik nach Ostfriesland zu holen die heute noch absolut unterrepräsentiert ist.
Dank & Gruß für einen tollen Abend gehen an:
Jürgen aka DocRock, Alek Skull, Sergio Stiletto, Chris P. von DocRock & His Restless Hearts, Suppe, Carlo, Sasch, Grön (Graveyard Rats), Chris & Kathy (Technik), Sigi & Marina (Jugendhaus Norden), das böse Babsilein (Verpflegung), Diana (Radio Psycho), XMad und Paris J. (Team Madison), "Miezekotze" (Danke fürs Schlagen der Werbetrommel), an alle Partner und Kollegen die uns durch ihre jeweiligen Möglichkeiten in der Promo unterstützt haben und zu guter letzt an Tobis Irish Pub, welcher sein eigenes Konzert an diesem Abend freundlicherweise für uns verschoben hat. Außerdem ein "Danke!" an jeden einzelnen Gast der vor Ort! Hoffentlich sehen wir uns zu Halloween 2011 wieder.
Tuesday, November 16, 2010 - 7:56 PM | Kategorie: Persönliches
Am Freitag, den 29.10.2010 war es endlich soweit ... und pünktlich 12.00 Uhr ging es los, immer der Nase lang nach Leipzig. Zwei Stunden Fahrt und schon am Ziel angekommen: dem Xtrax Store in Leipzig, wo pünktlich die Autogrammstunde von The Other und Blitzkid losging. Viele liesen es sich nicht nehmen mit den Jungs ein Foto zu machen oder sich Autogramme zu holen. Gegen 17.00 Uhr war es dann auch schon vorbei. Fix noch etwas gegessen und ab zum Conne Island, der Location wo die 4. Hell Night stattfinden sollte. Am Ziel angekommen, waren wir die Ersten. Noch ein paar lustige Erinnerungsfotos gemacht, und so nach und nach kamen doch eine menge Leute zusammen.
Kurz nach 20.00 Uhr ging es dann auch endlich rein. Einziger Mangel: Die Security hatte keinen Schimmer wie man mit den Tickets von Ticket69 umgehen sollte, somit mussten ich und einige meiner Freunde warten, wärend Andere die ein anderes Ticket hatten inzwischen rein durften ...
Punkt 21.00 Uhr war es dann soweit undBanane Metalik legte einen großartigen Auftritt vor. Die Band fesselte das Publikum, welches gar nicht genug von den Franzosen bekommen konnte. Und man konnte es ihnen richtig ansehen das sie eine menge Fun an dem Abend hatten. Merci :o)
Wenige Minuten später ging es auch schon mit dem zweiten Act, Nim Vind, los. Auch hier machte das Publikum ordentlich mit und die Jungs brachte die Menge ganz schön in Schwitzen. Auch hier wollten die Menschenmassen einen Zuschlag, den sie auch bekamen.
Nach einer kleinen Umbaupause, ging es auch schon wieder weiter. Ein Intro, was jeder sofort erkannte und schon ging es los, die vier Jungs von The Other heizten dem Publikum ordentlich den Hintern ein. Und so langsam spürte auch jeder die 579 Zuschauer vor der Bühne. Die Jungs gaben alles und niemand wurde enttäuscht. Nach dem Konzert gab es nur große Lobeshymnen an die Jungs. Perfekt gemacht!!
Danach war es soweit, die Letzten durften auf die Stage und das war kein anderer als Blitzkid. Auf die Jungs hatte wohl so ziemlich jeder an diesen Tag gewartet. Bei jedem Song den die Jungs spielten, wurde gepogt oder einfach nur ''mitgewippt''. Auch hier durften die Jungs kräftigen Applaus zu den neuen Songs des kommenden Album hören. Nach drei Zugaben gab es dann noch ein ''kleines Bonbon''. Sargevon The Other musste auf die Bühne und er bekam von den Biltzkid's eine Glamour/Glitzer-Gitarre die er dann spielen musste. Sehr amüsant und einfach mega geil *lol* Hammer Auftritt Jungs *Daumen heb* Nach der ganzen Hell Night war dann im Conne noch Aftershowparty angesagt. Bierchen wurden getrunken, die Bands mussten kleine Fotoshoots mit den Fans machen und Andere wurden einfach in Gespräche verwickelt.
Fazit des Abends: Ein langer Tag für alle, aber dafür mega. Niemand wurde enttäuscht. Kleines Negativ, das mit den Karten, aber naja, das Problem wurde letzten Endes gelöst. Großes Lob an den Veranstalter, das die Leute in den ersten Reihen mit Wasser versorgt wurden. Vielen Dank :o)
by Jennifer K.
Tuesday, November 9, 2010 - 10:04 PM | Kategorie: Persönliches
Am Sonntag war es dann auch schon wieder soweit, die letzte Hell Night fand in Köln im AUSVERKAUFTEN ''Underground'' statt. Eine sehr geile Location mit Leuten von nah und fern, egal ob Schweizer, Finnen, Engländer ... sie kamen von überall her. Sehr geil ...
Überpünktlich um 19.00 Uhr ging es dann rein und nach und nach reihten sich die Leute ein, so das es 19.30 Uhr für Banane Metalik hieß: The Show must go on... Als die Show losging, bemerkten Einige jedoch, das der Sound doch etwas dumpf war, aber die Band kam dennoch gut rüber. Leider kamen sie bei den Zuschauern, zumindest meines Erachtens, nicht so gut an wie bei den anderen Hell Nights. Trotzdem gaben die Franzosen alles und die Bühnenshow war mehr als nur gut - sie war genial. Doch leider war zwecks des Zeitplanung der Gig doch etwas zu kurz geraten.
Kurze Zeit später ging es auch schon los mit Nim Vind. Der Auftritt war wirklich Mega. Ich muss sagen, perfekt abgestimmt, mit Gitarre und Gesang, beides hat sehr gut harmoniert und die Jungs kamen auch super in Köln an. Als Nim Vind TB, der die ganze Zeit am Bühnenrand sich die Show ansah, auf die Bühne zitierte und er dann den nächsten Song mitspielen sollte, war das Publikum außer Rand und Band. Natürlich musste Howie (Bassist bei Nim Vind) TB die Griffe zeigen, aber alles lief wie am Schnürchen. Einfach super!!
Die vorletze Band des Abends waren The Other. Leider gibt es hierzu nix zu bemängeln ;o) Die Jungs sind live einfach mega klasse. Die Gitarrenriffs kamen hammermäßig rüber und die Bühnenshow war auch mega, aber leider auch viel zu kurz. *We want more* Natürlich gab es auch das altbekannte Extra ''AUGEN'', die wie immer sehr delikatess sind. Als die Jungs mit dem letzten Song fertig waren, strahlten sie übers ganze Gesicht, man konnte sehen, das sie einfach Happy über diesen megatollen Auftritt waren. Hammer Jungs!!

Zu guter letzt kamen die Jungs von Blitzkid auf die Bühne. Was zu Halloween nicht fehlen darf ist ein Kostüm: Argyle Goolsby kam mit einen sehr süßen Skelett-Kostüm auf die Bühne und performte damit die ersten Songs. Natürlich wurde es ihm mit der Zeit auch warm, so dass zuerst die Maske fiel und dann das Oberteil. Natürlich gefiel das den weiblichen Part im Raum sehr *g*. Auch sie legten eine mega Show hin und der Sound stimmte von vorn bis hinten. Man merkte wirklich das der ''Toni'' (Tonmann) einen sehr guten Tag erwischt hatte. Auch in Köln kamen die neuen Songs von Blitzkid sehr gut an. Es wurde von Anfang bis zum Ende gepogt. Auch hier durfte Sarge noch einmal mit seiner Glittergitarre zum ''The Sarge Song'' spielen. Eine sehr geile Performence von den Jungs. Ihr seid einfach unglaublich :o)
Zu guter Letzt kamen noch einmal alle Bands auf die Bühne und trällerten gemeinsam den Song ''Halloween'', was bei dem Publikum mehr als nur gut ankam.

Fazit des Abends:
Eine mega letzte Show von allen Bands. Eine sehr geile Hell Nights Tour 2010. Ich für meine Verhältnisse kann nur sagen: See you next Year!!!
Einfach empfehlenswert. SUPER!!
Jennifer K.
Tuesday, November 9, 2010 - 6:20 PM | Kategorie: Persönliches
Nach monatelangen Warten ging es nun endlich los ...
Die Hell Nights Tour 2010 mit Banane Metalik (Frankreich), Nim Vind (Kanada), The Other (Deutschland) und Blitzkid (USA) startete in der SO 36 in Berlin am 26.10.2010.
Nach knapp drei Stunden Fahrt und 300 km von der Heimat entfernt, kam ich in Berlin an, dann noch fix einen Kaffee getrunken und schon war es 17.00 Uhr, als die Jungs und die reizende Tänzerin von Banane Metalik an der Location ankamen und ihr Equipment auspackten und aufbauten. Wenige Minuten später kamen auch schon die Jungs von The Other an. Dann dauerte es ca. eine halbe Stunde bis auch die letzten beiden Bands (Nim Vind und Blitzkid) das Ziel erreichten.
Der Soundcheck ging fix über die Bühne, so das gegen 19:10 Uhr sich die Pforten zur So 36 öffneten und die Plätze eingenommen werden konnten. Pünktlich um 20 Uhr ging es dann los!!!
Nim Vind war die erste Band des Abends. Ich war schon vorher sehr gespannt wie Nim Vind doch live ankommen bei den Leuten und ich muss sagen: sie haben mich nicht enttäuscht. Der Sound kam klar und sehr gut rüber. Und das Publikum war auch sehr begeistert von den drei Kanadiern.

Es folgten ca. 15 Minuten Umbaupause, die auch sehr schnell vergingen und schon standen Banane Metalik auf der Bühne, den Anfang machte die wunderschöne Lora von Gore, die das Intro noch zusätzlich versüßte. Danach ging es dann heiß her. Es wurde nie langweilig bei Banane Metalik. Schnell hatten die Franzosen das Publikum so im Griff das jeder nach wenigen Minuten schon mindestens ein Körperteil zu dem Rythmus bewegte. Großes Lob von meiner Seite! Doch wie so oft ging auch dieser Auftritt sehr schnell vorüber...

Fix wurde die Bühne umgebaut und schon kam das Intro von den Jungs von The Other. Wie sehr habe ich mich auf diesen Auftritt gefreut und ich wurde NICHT enttäuscht. Eine dunkelbunte Mischung aus neuen und auch älteren Songs spielten die Jungs. Und zur kleinen Erholung zwischendurch spielten sie, was die Jungs auch als ''der Song wo sich die Männer neues Bier holen gehen' beschreiben: 'The Lovesick Mind' kam bei den Zuschauern mehr als nur gut an. Doch leider war der Auftritt viel zu kurz ... aber grandios!!

Last but not least: Blitzkid. Nach ungefähr 10 Minuten des Wartens stürmte auch der Headliner die Bühne. Ein mega Auftritt der Jungs. Wer Blitzkid schon einmal gesehen hat, weiß was ich meine. Von vielen
älteren Songs stellten Blitzkid auch einige neue Werke aus dem im Februar erscheinenden Album vor. Nach einer guten Stunde, war das Konzert auch schon vorbei, aber die Jungs liesen es sich nicht nehmen noch drei Songs als Zugabe zu spielen. Einfach unglaublich dieser Auftritt!
Nachdem die erste Hell Nights Show dann vorbei war, wurde noch ein bisschen mit den Jungs von The Other gequatscht und der Auftritt ausgewertet und wie es sich für jeden Mädchen gehört,
ordentlich an den Merch eingekauft. Gegen halb 2 morgens ging es dann wieder Richtung Heimat, die wir in weniger als zwei Stunden erreichten.
Erschöpft aber überglücklich und vorfreudig auf den Freitag, ging es dann schlafen.
Fazit des Abend: Eine Hell Night die nicht enttäuscht wurde. Einfach MEGA!!!!!!
Jennifer K.
Tuesday, November 9, 2010 - 5:14 PM | Kategorie: Persönliches
Nur zwei Wochen nach unserer Fahrt zum Earthquake in Bremen stand auch schon die nächste Pflichtveranstaltung an - klar, es handelte sich dabei um das Oldschool Rockabilly Psychosis, das nun schon zum vierten Mal im belgischen Antwerpen im Trix stattfindet - doch dieses Jahr zum erstenmal an zwei Tagen. Nach langer Fahrt kamen wir ám 16.10. in Antwerpen an und wurden dort erstenmal mit den Worten "seid ihr auch sicher, daß das heute ist - hier ist gar kein Flatkopp weit und breit" begrüßt. Diese Worte meines Brüderchens brachten unsere kleine Expedition zwar ins Grübeln, doch liessen wir uns nicht entmutigen. Wie wir dann feststellten, fand die Pre-Party im oberen Stockwerk des Trixstatt und unten war zeitgleich noch irgendeine Metal-Veranstaltung. Klar das die Anwesenheit so vieler Zottelköppe für Verwirrung sorgte. Nachdem das nun geklärt war, und wir endlich Einlass erhielten, waren die Noxious Toyz aus UK die Ersten auf der Bühne - und man hatte das Gefühl die wollten da gar nicht wieder runter. Keine Ahnung, wie lange die Jungs pielten, aber es war in jedem Fall zu lang - sie trafen nicht so ganz meinen Geschmack. Das war bei den nun folgenden Spellbounds ganz anders. Super Band und ein demnächst erscheinendes Album haben die irren Iren dann auch gleich bei der Gelegenheit noch angekündigt - fein, da freu ich mich doch drauf.

Als letzte Band der Pre-Party kamen dann die Quakes auf die Bühne. Die Stimmung war hervorragend - und, wie immer in Antwerpen, wesentlich lockerer als in Deutschland. Leider war um 2.00 Uhr bereits Rausschmiss im Trix, so daß wir dann im Wohnwagen Kraft für den nächsten Tag sammeln gingen.
Den zweiten Tag des Oldschool Rockabilly Psychosis in Antwerpen begannen Spook and The Ghools. Über die kann man wirklich schlecht berichten - die muss einfach man gesehen haben. Lustige Maskerade, die dem Namen absolut gerecht wurde und auch musikalisch waren die Jungs aus Großbritannien im grünen Bereich. Gefolgt wurden sie von den drei älteren Herren namens Wigsville Spliffs, für die die Bühne ein ewiger Jungbrunnen zu sein scheint. Sie gaben mal wieder alles und gefielen mir sehr gut. Long Tall Texans waren dann die dritte Band des zweiten Abends. Wie ich im nachhinein erfahren habe, hatte Marc wohl aus Kostengründen einen anderen Flug gewählt und der kam nicht ganz so pünktlich an. Und so geschah es, daß er ziemlich genau zum Auftritt der Texans erst am Trix ankam, auf die Bühne wetzte und sein Set spielte. Hat man aber nichts von gemerkt. Profi durch und durch - Hut ab. Die Pharaohs kamen als nächste Band dran und mir haben sie nicht so wirklich zugesagt - zu lahm, zu lala ... mal von Blue Egypt abgesehen. Anschliessend betraten Restless die Bühne, die gewohnt rockabillylastig daherkamen, für mich eine willkommene Erholungsphase, da mich langsam die Kräfte verliessen - man wird halt doch nicht jünger. Dann das absolute Highlight des Abends: King Kurt. Ich kratzte noch einmal meine letzte Energie zusammen, um mit Mehl verstaubt und schmeissend alles zu geben. Man kann sagen was man will - es gibt keine bessere Band, um Party zu machen als King Kurt. Danach kamen zum Abschluss des Abends noch die Polecats. Sänger Tim sprang wie von der Tarantel gestochen auf der Bühne herum - der war kaum aufs Foto zu bannen. Meine Batterie war allerdings nun komplett gelehrt und daher liess ich das Oldschool Rockabilly Psychosis auf ein paar Stufen sitzend ausklingen.
Mein persönliches Fazit: nächstes Jahr sind wir mit Sicherheit wieder mit dabei ...
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