Habe es mal riskiert und mir "Villen des Wahnsinns" vom Heidelberger Spieleverlag zugelegt, wenngleich ich dieses Spiel wohl nie spielen werde, setze ich mich einfach mit der Spielregel auseinander und versuche zu verstehen, wie es die Autoren dieses Spieles gemeint haben.
Meist ertappe ich mich dabei, wie sehr ein komplexes Spiel aus vielen kleinen Spielen besteht und merke schnell, dass es selten was wirklich neues darunter zu finden ist.
Anders bei Villen des Wahnsinns!
Zunächst es spielt im Lovecraft-Universum und ist somit einer kleinen, aber wachsenden Fangemeinde recht schnell vertraulich.
Für Fans eines damaligen HeroQuest ist es auch zu empfehlen, wenngleich es in der Zeit um 1920 spielt.
Die Paralellen sind nicht wegzuwischen. Ähnlich wie bei HeroQuest gibt es auch hier einen Spielführer, der sich "Bewahrer" nennt und einer kleinen Gruppe von Ermittlern das Leben schwer macht.
Ok - der erste Wahnsinn liegt hinter mir, als ich die Pakung öffnete und mir gleich hunderte von Karten und Markern entgegenflogen. Dann noch die Plastikfiguren und einer ellenlangen Spielregel, die nicht gutes versprach, außer die Komplexität eines Horror-Rollen-Board-Game!
Ich finde wenn ein Spiel schon wieder zu komplex wird, dann gibt es mehr zu beachten als richtig zu spielen.
Im Grunde ist das Spiel aber einfach zu spielen, denn die Ermittler haben eigentlich nicht soviel zu beachten, als der Bewahrer.
Der Spielabend entscheidet über gut oder langweilig bishin zu grottenschlecht nur alleine durch den Bewahrer - wenn er floppt - fliegt er! Dementsprechend ist auch der Druck, der auf seinen Schultern lastet. Wenn er einen Spielfehler macht, dann ist die Stimmung im Eimer - ähnlich dem damaligen Plündermeister in WoW im Dungeon, wenn er die Beute falsch verteilen würde.
naja mal sehen was die Zukunft noch so bringt.....
Hier ein kleiner Vorgeschmack:
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