Über mich
Sollte ich tatsächlich gerade mal nicht Monstern meinen Schild auf die Nase drücken, betreibe ich eines meiner sonstigen Hobbies wie Rollenspiel (Shadowrun) oder Fußball (FSV Mainz 05). Ich lese zudem leidenschaftlich gern, habe dort auch eine nette Bandbreite von Terry Pratchett (Scheibenwelt) über trockene Romane/Krimies bis zu Marvel Comics (vornehmlich "Die Rächer").
Die neuesten Blog-Beiträge
Tuesday, February 2, 2010 - 2:36 PM | Kategorie: Persönliches
Nachdem ja nun nach und nach auch die letzten Infos tröpfeln, wie das Ende des Addons "Wrath of the Lichking" abläuft, kann man ein kleines Fazit ziehen: WotLk war in vielerlei Hinsicht eine Fehlplanung von Blizzard. "Oh noez, ein weiterer verprellter Ex-Raider, dem alles zu leicht wird etc.". Nein, darum gehts nicht. Es geht um den Teil, den Blizzard für fast jeden gleich interessant bauen kann: Story.
Ich lese in sehr vielen Foren, in denen viel über den Hintergrund von WOW sinniert und diskutiert wird. Dabei sind die Ingame-Freaks, Romanleser, RPG-Fanatiker etc. alle dabei, man bekommt also sehr viele Sichtweisen. Auf Grund dieser Meinungen gewinnt man ein Bild von WotLk wie es eigentlich hätte sein sollen, aber aus diversen Gründen nicht geschehen ist.
Der Storyverlauf
These: Nach Naxxramas und Ulduar hätte es eigentlich nach Azjol'Nerub gehen sollen als Raid. Yogg-Saron wäre dort der Endboss gewesen, Anub'Arak wohl der direkte "Vorboss". In Ulduar selbst wäre Loken der finale Endboss gewesen. Tyr, der momentan komplett verschwunden ist, hätte Vezax ersetzt. Die Prüfung des Kreuzfahrers hätte es (wenn überhaupt) nach Azjol'Nerub als Raid gegeben (dann, das ist ebenfalls sicher, eigentlich im Kristallsangwald - aus technischen Gründen wurde das dann aber nach Eiskrone verschoben).
Indizien: Azjol'Nerub ist "eigentlich" ein riesiges Gebiet, fast so groß wie Nordend selbst. Es wurde von Blizzard selbst eingeräumt, das hier eigentlich anderes geplant war. Die Quests, die mit Yogg-Saron zu tun haben, sind überwiegend rund um Azjol'Nerub, bzw auf dessen geographischer Höhe zu finden (Drachenöde, Grizzly Hills, unterhalb von Eiskrone). In den Sturmgipfeln gibt es ausser Lokens Texte und der Verwendung der Tentakel im Kampf gegen Thorim keine Hinweise auf Yogg-Saron.
Zudem ergibt Sara, die im Yogg-Saron-Kampf eine kleine Rolle spielt, keinerlei Sinn. Vermutlich war Sara eigentlich ein Questmob im Azjol'Nerub-Questgebiet, für den man ähnlich wie Lokens Verkleidung in den Sturmgipfeln durch diverse Quests hilft. Anders macht die hilfeschreiende Sara keinerlei Sinn.
Arthas
Schwer zu sagen, was hier von Blizzard gedacht ist. Fangen wir mal mit dem an, was man weiß:
Arthas besteht aus 3-4 verschiedenen Persönlichkeiten. Nerzhul, der primär in der Rüstung sitzt und das absolut Böse verkörpert. Arthas selbst, der verblendete Paladin und Königssohn, der Stratholme niedermetzeln ließ, weil es seine Wahl der Mittel war. Und das Gute in Arthas, verkörpert durch Mathias Lehner (Anagram von Arthas Menethil). "Mitflüstern" wird sicherlich auch Frostmourne, das wohl seine eigenen Ziele hat.
Die Ziele von Nerzhul sind weitgehend klar: Er will die Welt unterjochen. Arthas Ziele sind unklar, er hat aber zu seiner Lebenszeit aber immer das Gute vertreten, wenn auch seine Wegen größtenteils falsch und böse waren.
Gehen wir mal kurz die Theorien durch:
Laut Roman "Rise of the Lichking" vernichtet Arthas Nerzhul (bzw. verbannt ihn in die Bedeutungslosigkeit. Allerdings: Der Roman ist zwar authorisiert, aber kein zwingender Canon.
Nerzhul bringt Arthas (unterbewusst) dazu, mehr und mehr sich dem Bösen hinzugeben. Arthas entfernt und später vernichtet sein eigenes Herz (und damit das gute in Form von Mathias Lehner).
Das sind die gängigen Ideen. Ich gehe eher mit Variante 2 konform, die aus dem bösen Lichking dann einen tragischen Helden machen. Arthas hält die Geißel zurück, wird aber immer öfter von Nerzhul überwältigt. Quasi als Geheimplan vor Nerzhul lässt er den Spieler, der ihm dauernd wichtige Kommandanten oder Unternehmungen zerstört, immer näher kommen und aufbauen, so das der Spieler ihn töten kann, bevor Nerzhul zu viel Kontrolle über "den Lichking" bekommt.
Blöd nur, das man von alldem ingame nichts erfährt. Arthas ist der Lichkönig, stolziert doof durch die Gegend und lässt seine Feinde permanent wachsen. Und am Ende erledigt man ihn und gibt die Kontrolle der Geißel an einen Typen, der gerade von den Toten auferstanden ist, einen Auftritt wie der Imperator hat, ebenso Aussehen und Stimme - und erschafft einen neuen Lichking.
Der Storypart ist Blizzard soweit mißlungen, kann man sagen. Das sie es besser machen wollen, ist angekündigt und sieht man auch. Addons sollen immer eine feste Storyline haben, die "durchgespielt" wird. Und anstatt über 10 Level und 4-5 Raidinstanzen wird das nun etwas kompakter gestaltet. Man kann davon ausgehen, das Cataclysm auch deswegen 5 Level hat, weil man nur den ersten Teil der Story spielen soll. Mit dem darauffolgenden Addon kommt dann die nächste Storyline (dann wohl um Azshara) usw.
Thursday, May 28, 2009 - 4:37 PM | Kategorie: Standard
Ich sah gerade dieses Video:
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Es ist wohl der momentane Zeitgeist, also quasi der Spiegel unserer Gesellschaft, was in diesem Video geschieht. Wie ich auch kürzlich mit meinem "Masken"-Blog ja schon zum Teil beschrieb, wird in diesem Film auch wiedergegeben. Wir sind die meiste Zeit hinter einer Maske, spielen eine Rolle, die in der Gesellschaft angesehen oder zumindest akzeptiert wird. Und werden dabei unglücklich oder vergessen gar, was Glück bedeutet.
Erschreckend... aber was soll man dagegen tun?
Wednesday, May 13, 2009 - 11:54 AM | Kategorie: Standard
Der folgende Text stammt nicht von mir, aber ich fand ihn sehr genial. Leider konnte ich die Quelle dazu nicht ergooglen - wenn diese jemand findet oder hat, möge er sie bitte per Kommentar bekanntgeben.
Das Phänomen spinnerter Vornamen heißt Kevinismus.
Man kennt das aus Talkshows wie "Vera am Mittag". Da sitzt dann so eine 17-jährige Jacqueline und fragt sich, ob wohl Silvio oder Ronny der Erzeuger ihres kleinen Justin-Pascal ist. Das wird vielleicht mal ein Job für die Super-Nanny, vor allem aber haben wir hier ein Beispiel für ein ganz neues Phänomen: den Kevinismus. "Als Kevinismus (auch Chantallismus) bezeichnet man die krankhafte Unfähigkeit, menschlichem Nachwuchs menschliche Namen zu geben", definiert eine Internet-Satireseite diese Erscheinung. Obwohl nicht ganz wissenschaftlich, wird der Begriff plötzlich in Expertenrunden und auf Fachtagungen bereits ganz selbstverständlich benutzt. Denn jeder kennt dieses Phänomen. Jeder, der schon einmal Geburtsanzeigen gesehen hat, wo eine Annemarie-Joy begrüßt wurde oder ein Jens Berlin Lukas. Hier zeigen sich bereits die Mechanismen, nach denen Kevinismus funktioniert:
Es sind stets Doppel- oder Dreifachnamen, von denen mindestens einer als Vorname hierzulande absolut unüblich sein und möglichst englisch, französisch oder gleich ganz exotisch klingen muss. Das Phänomen kann sich steigern bis zu Kendra Tiara Zoe, die ihren Namen ihr Leben lang wird buchstabieren müssen. Das gilt übrigens auch für Modifikationen bekannter Namen: Tauft man den Sohn Timm oder Paull, ist die Diagnose klar - Kevinismus. Wer nun hofft, die Bürokratie würde hier eingreifen, der irrt: Ein Mädchen wurde Pepsi Carola getauft - mit richterlichem Segen. Ungekrönter König der Kevinisten ist der Schauspieler Uwe Ochsenknecht. Seine Kinder strafte er mit den Namen Rocco Stark, Wilson Gonzales, Jimi Blue und Cheyenne Savannah. Am Beispiel des Mimen lassen sich übrigens zwei Grundannahmen über den Kevinismus widerlegen. Erstens heißt es oft, dieses Phänomen trete nur in bildungsfernen Schichten auf. Ochsenknecht aber hat das Gymnasium besucht. Zweitens werden meist die Mütter des Kevinismus bezichtigt. Doch Rocco Stark ist von einer anderen Mutter als die anderen drei. Offenbar trägt also hier der Vater das Kevinismus-Gen.
Nix geht über den guten Umgangston ...Beispiele von angewandten Kevinismus:
Im Supermarkt; Mutter zu ihrer Tochter: "Schakke-line, komm wech von die Regale, Du Arsch!"
Eine Mutter ruft ihrer ca. 8-jährigen Tochter vom Balkon zu: "Schan-talle, geh nischt bei die Asis!"
Mutter und ein 3- bis 4-jähriges Mädchen im Supermarkt. Die Mutter ist schon an den Kühlregalen, die Kleine macht sich am Obst zu schaffen:
Mutter ruft durch den Laden: "Schakke-line (ja, wirklich!), komma bei Mama jetz! Nein, kein Apfel, wir hatten Kaugummi ausgemacht!"
Dialog zwischen zwei Kindern im Warner Brothers Movie World: 1. "Wo is Mischelle hin?" 2. "Mischelle is, wo der Bahn am gehen tut!"
"Scheiiiißen! Komm rein, Mittagessen!" (Mutter ruft den kleinen Jason zu Tisch)
"Schantall, die Mutti ist jetzt (sie buchstabiert) W-E-C-K - weg!
Oder auch: "Üffes, komm! Wir gehen deinen Kinderjebuchtstach inna anderen Frittenbud feiern!" Gemeint war der kleine Yves.
Vor 2 Wochen im Zug nach Würzburg:
Ca. 16-jährige Mutter drückt Ihrem 1-jährigen Kind ein belegtes Sandwich von ca. 5 cm Dicke in die Hand, um es ruhig zu stellen. Kind krümelt natürlich wie verrückt. Darauf die Mutter: "Ey, Schantall... Du bist so scheiße, ey...!"
"Schrööm, hör auf, die Omma weh zu tun und mach se ma ei!" (Der kleine Jérôme soll seine Großmutter nicht mehr schlagen und sich bei ihr entschuldigen)
Mutter im Woolworth:
"Tschüstiiiiiiin, du bledie schlomp. Lass des kinner-ei ligge, sonscht gebbts glei paa uf die gosch!!!"
"Frau Schmitz, Frau Schmitz, darf Godzilla mit zum Spielplatz kommen?" (Nachbarskinder zur kevinismusgeschädigten Mutter der 8-jährigen Graziella)
Wurde mal von einem Nachbarn geweckt:
"Määäääääääääändy, den grünen Fahrrad is wech. Ich glaub, den is geklaut!"
Mutter: Ey, Zelliine! Hör auf mit die Scheiße, sonst tritt isch disch!"
Bekanntes Thema, neuer Dreh am Ende:
“Was geht in diesen Eltern eigentlich vor”, frage ich mich immer, wenn ich hinter einer dieser Familienkombis herschleiche, von dessen Heckscheibe es stolz verkündet: “Balg an Bord”. Das steht da natürlich nicht in dieser Form.
Angefangen hat das vor Urzeiten, als die “Ein Herz für Kinder”-Sticker von den “ACHTUNG! Baby an Bord”-Aufklebern abgelöst wurden. Bei denen wusste man ja auch schon nicht, was das eigentlich sollte. Ist das Kleinkind im Auto der Vorausfahrenden eine solche Gefahr für die Allgemeinheit, dass davor gewarnt werden muss? Greift es während der Fahrt ins Lenkrad, pisst es dem Fahrer ins Auge oder wirft es gar mit Schnullis aus dem Fenster?
Oder glaubt eines der Elternteile allen Ernstes, ohne diesen Aufkleber käme ihre doofe Karre nicht heil durch den Stadtverkehr, weil alle anderen Verkehrsteilnehmer nichts besseres zu tun hätten, als die Kiste zu rammen, wenn da kein Aufkleber dran ist? Neulich gesichteter, besonders krasser Einzelfall: Ein Kombi, dessen Rückseite mit solchen Stickern in allen möglichen Größen quasi tapeziert war PLUS der handgemalten Beschriftung “FOR MY CHILDS SAKE, PULL BACK!!!”, die sich über den gesamten Stossfänger zog.
In den letzten Jahren ist ein Trend zur Personalisierung und damit zur Verschlimmerung zu erkennen. Immer öfter dröhnen die Papperl vom Heck der Familienschleuder auch die Namen der, seien wir ehrlich: In den meisten Fällen missratenen, Brut: “Anna-Jaqueline on Tour”, “Kevin Maria an Bord” oder “Leon-Jochen-Lukas unterwegs”.
Die Bedeutung der Aufkleber scheint sich also gewandelt zu haben, vom Äquivalent der außen angebrachten Christophorus-Plakette hin zum Auswuchs elterlichen Mitteilungsbedürfnisses.
Nur: Was genau soll da mitgeteilt werden? Die abartigen Namen der verzogenen Brut? Bisschen viel Aufwand, nur um vor aller Welt schlechten Geschmack zu demonstrieren.
Nein, ich vermute, es geht eher, wie fast immer, um die Darstellung der eigenen Leistung. Wenn es politisch korrekt wäre, würden die Elterntiere sicherlich auch ein “Seht her, hier kommt eine Familie, die schon brav für die Rente kopuliert hat - und DU?” ins Heck kleben, in der Hoffnung, dass dem kinderlosen Single im Auto dahinter so richtig der Tag versaut wird.
Ja, es ist schon ein Kreuz mit den Namen.
In Neuseeland gab es ein Kind, das "Talula does the Hula From Hawaii" hiess - bis die Kleine dagegen klagte. Da fragt man sich zwangslaeufig, ob denn der arbeitslose Kevin und die fruehreife Schakke-lin wirklich noch vor dem Besuch bei Oliver Geissen darueber nachgedacht haben, wie Sie wohl in der Oeffentlichkeit ankommen wuerden, gesetzt der Fall, jemand mit diesem Namen waere wirklich in Deutschland geboren worden. Ich glaube mal eher nicht. Die Diskussion bei Geissen haette sich wohl weniger um den Namen des Kindes gedreht, sondern haette die Thematik vertieft, ob nicht eher der ebenfalls arbeitslose Serkan als Kindsvater in Betracht kaeme.
Die daraus entstehende Diskussion zwischen Kevin und Serkan kann man sich getrost schenken, da diese qualitativ so minderwertig gewesen waere, dass es sinnfrei gewesen waere, diese Diskussion mitzutippen. Dafuer waere die eingesetzte Zeit ebenfalls zu schade.
Kommen wir aber mal wieder zum Thema zurueck: Wer Zwillinge hat, sollte doch einmal nachdenken, ob er seine Kinder nicht Fish & Chips nennen will. Diesen Fall gibt es wirklich, und es ist - wen wundert es - kein zugelassener Name. Benson & Hedges - aetsch, die Namen fuer Zwillinge sind zugelassen.
Fuer Muetter, die vergessen, wo ihr Kind (vermutlich) gezeugt wurde (oder eben fuer Maenner, die es vergessen), gibt es aber auch Regel. So ist der Maedchenname "Number 16 Bus Shelter" (Bushaltestelle 16) durchaus erlaubt, wenn auch eher nich ueblich. Ich habe selbst noch niemanden getroffen, der diesen Namen trug, beziehungsweise dazu stand, das Kevin und Schakke-line ihr Kind nach einer Wochenend-Komasauftour so nannten. Vielleicht dachte Schakke-line auch daran, das Violence (Gewalt), ganz huebsch klingt - jedenfalls ist deser Name in Neuseeland ebenfalls erlaubt.
Vieleicht war es einfach auch Profilierungssucht (eine von vielen, was Kevin angeht), um sein Kind "Audio Science Clayton" zu nennen, alleine auch schon deshalb, weil Serkan sich staendig an diesen Namen erinnern sollt. Auch dieser Name ist kein Fake, der Sohn der US-Schauspielerin Shannyn Sossamon hoert auf diesen Namen.
Generell scheint Kevinismus bei sogenannten Promis aufzutreten, Herr Ochsenknecht wurde ja bereits genannt. Andere "prominente Beispiele sind ja Cosma Shiva Hagen (Nina Hagens Tochter), Fifi Trixibelle
(Tochter des Sängers Bob Geldof), Henry Günther Ademola Dashtu Samuel (Sohn Heidi Klums), Moxie Crime Fighter (Sohn des US-Magiers Penn Jillette) und Diva Thin Muffin Pigeen Zappa (Tochter des Musikers Frank Zappa).
Ja, die muessen schon was relativ komisches geraucht haben - was auch immer es war, ich hoffe, ich inhaliere es nie. Sonst wuerde ich mein Kind vielleicht noch "truelife" nennen...
Friday, May 8, 2009 - 3:46 PM | Kategorie: Standard
Ok, ich muss es sagen. Ich mage diese Frau. Oder zumindest, wie sie ihre Rolle in Scrubs interpretiert. Sie ist sexy, lustig, verrückt, exzentrisch, mal verunsichert, mal selbstsicher. Der Typ Frau gefällt mir. Ich mag Frauen, die Humor haben und auch mal über sich selbst lachen können. Scrubs als Serie ist dabei natürlich absolut ideal, weil das hier Pflicht für alle Darsteller ist. Aber Sarah Chalke als Elliot Reed rockt dabei am meisten. Mal ein kleines Best-Of:
Der "I-told-you-so"-Dance
GNGc9zmpK5M
Sarah Chalke spricht deutsch - rawr!
Zfo1rjHUrKc
Pole-Dancing
2fpIiFhWy74
Bitchslapping!
irEnZqT2siU
Hachja ;-)
Thursday, May 7, 2009 - 1:06 PM | Kategorie: Standard
Ich mag Plots, die sich über lange Zeit entwickeln. Vermutlich fand ich (als Hordler) die
Wrathgate-Questreihe so genial, weil der Plot der Apotheker schon praktisch mit Level 1 vor 4 Jahren Spielzeit begann. Und immer hat man sich gefragt, wo das enden wird. Ja, und da fragt man sich natürlich auch: Welche Plotlinien, die unsereins schon ewig begleitet haben, werden noch ihr (baldiges) Ende finden?
Der ewige Drachenschwarm
Ok, der begleitet uns erst seit Burning Crusade durch die Höhlen der Zeit, bleibt aber sehr penetrant bei der Sache. Die Motivation dahinter ist noch nicht klar. Allerdings: Die Einmischungen betreffen meistens ziemlich üble Sachen in der Geschichte. Momente, bei denen man nicht weiß, ob sie richtig verlaufen sind, bzw. ob die andere Möglichkeit nicht zu viel schlimmerem als dem Status Quo geführt hätte. In HDZ1 soll der Ausbruch Thralls verhindert werden, wodurch die Horde niemals stark geworden wäre - sich allerdings dann auch nicht gegen die Legion hätte mit der Allianz verbünden können.
In HDZ2 sollte Medivh am Öffnen des Portals gehindert werden, wodurch die Horde nach Kalimdor gelangen konnte. Auch hier: Die Brennende Legion hätte gegen eine unvereinte Allianz gekämpft und sicher gewonnen. In HDZ3 wurden wohl die eigentlichen Allianz- und Hordetruppen vom Drachenschwarm entfernt, wieder hätte die Legion gewonnen. Und auch zuguterletzt in HDZ4: Arthas hätte ohne unsere Hilfe Stratholme nicht säubern können und Malganis hätte die Armee der Geißel vergrößert. Allerdings wäre Arthas dann auch nicht final zum Lichkönig werden können - der lange ein Werkzeug der Legion war, aber aktuell definitiv ein Feind der Legion darstellt. Hinter dem ewigen Drachenschwarm müsste also am ehesten die Legion stecken. Wer weiß, wie sich das noch entfaltet.
Die Trolle in Gundrak / Drakkari
Man verlässt Gundrak in einem geschwächten Zustand. Man hat ihre Götter überwiegend alle besiegt, die Geißel praktisch entfernt - aber man hat immer noch einen wütenden Drakkari-König und die komische Schlangenkreatur in Gundrak. Beides könnte in der dicken Festung zu finden sein. Da bislang noch eine Trollraidinstanz fehlt, könnte dies wohl mit dem 3.2er zu erwarten sein.
Die Neruber
Diese Jungs trifft man ja immer wieder mal als Anhängsel der Geißel, werden in WotLk auch mit 2 netten Instanzen abgespeist. Allerdings ist unter komplett Northrend das Königreich der Neruber. Sehr verwunderlich, warum man davon bislang kaum etwas mitbekommt.
Die Silithiden
Dieser Plot ist im Grunde fertig abgehandelt. C'Thun in Ahn'Qiraj war für deren Erscheinen und Kontrolle verantwortlich, die sich über weite Teile von Kalimdor erstrecken. Beendet hat man dies, indem man C'Thun ins Auge gepiekst und unter die Erde wieder vertrieben hat. Trotzdem ein netter Plot, der früh begann (und speziell für die Classic-Stimmung sehr schick war, weil man mit einem wirklich mächtigen Bösen konfrontiert war).
Garrosh Höllschrei
Dieser Plot wurde effektiv mit Burning Crusade eröffnet. Garrosh war dort ein zweifelnder, fast schon weinerlicher Ork, der jeglichen Lebenssinn und Perspektive verloren hat. Thrall "belebte" ihn effektiv wieder, indem er ihm zeigte, welch Held sein Vater war. Nun erwächst ihm dort ein ernsthafter Konkurrent und vielleicht auch eine Gefahr für seine Horde. Das Duell am Ende von Burning Crusade, als die Geißel Ogrimmar angriff, hatte Thrall fast verloren. Fraglich, ob das nun von Thrall in der Absicht geschah, hier einen würdigen, starken Stellvertreter und Truppenführer für Northrend zu schaffen oder ob das Duell wirklich so verlaufen ist, wie man es sah. Fakt ist, das Garrosh Thralls Autorität untergräbt, wie man an der Ulduar-Zusammenkunft sehen konnte. Und das gefährdet die Horde und Azeroth. Zusammen mit dem anderen Heißsporn, nämlich Variann, wird sich hier noch was Handfestes entwickeln.
Der Smaragdgrüne Traum
Begleitet hat uns dieses Thema bislang nur begrenzt. In Classic-WOW kamen mal 4 korrumpierte Drachen aus den Portalen dazu, Theranikus im Versunkenen Tempel scheint auch Probleme zu haben und in Northrend treffen wir Ysera und dürfen in einer Eiskrone-Quest tatsächlich den Smaragdgrünen Traum betreten - was nicht sehr erfreulich ist. Der Smaragdgrüne Traum ist wohl die "Traumversion" von Azeroth und Kalimdor. Also eine Parallelwelt, die eigentlich unbelassen von der Zivilisation ist. Dieser Traum wird korrumpiert und das bereits seit längerem. Wer steckt dort dahinter? Deathwing? Ein weiterer alter Gott?
Kennt ihr solche offenen Plotstellen?
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