Es gibt Serien und Filme, auf die freuen sich eine Menge Leute, doch bei mir regt sich schon beim Betrachten des Trailers absolut kein Gefühl der Vorfreude. Beim folgenden Beispiel regte sich jedoch etwas, als ich einen Teaser-Trailer zum ersten mal sah. Es waren keine "BOAH GEIL, WILL SEHEN"-Gefühle. Es war eher ein Gefühl des Desinteresses und plötzliche Erinnerungen schonmal gesehene und zum Teil bereits vergessene Elemente und Spiele, die hier anscheinend als "bombastisch cineastisches Erlebnis" verwurstest wurden. Die Rede ist von:
Ich will jetzt nicht auf den langweiligen CGI-Effekten rumreiten, deren Niveau auch der ein oder andere Game-Cinematic-Trailer erreicht. Es geht mir mehr um das Gefühl, das alles schonmal gesehen zu haben und aufgewärmte Spielideen, statt eines bahnbrechenden Kino-Erlebnisses spendiert zu bekommen.
Versteht mich jetzt nicht falsch... Schöpfer James Cameron hat zwei der geilsten Sequels aller Zeiten produziert (Aliens und Terminator 2), aber die 10 Jahre, die Avatar angeblich vor Produktion in der Planungsphase steckte, hat er wohl gut genutzt, um sich von zwei Spiel-Klassikern etwas zu stark inspisieren lassen. Ich sehe hier auch über die, von meinen Kollegen von widescreen-vision gezeigten Ähnlichkeiten mit
Delgo hinweg.
Ich schaute also den Teaser. Ok - nett. Menschen nutzen Maschine um als Aliens einen Planeten zu retten - von mir aus. Moment, was ist das? Katzenähnliche Aliens auf einem futuristischen Dschungelplaneten? Als ich das sah, schoß mir augenblicklich ein Klassiker der Rollenspiele aus der Mitte der 90er Jahre durch den Kopf. Ich durchforstete meine Classic-Games-Sammlung und wurde fündig:
Albion von Blue Byte (Die Siedler) aus dem Jahr 1995. 10 Jahre Planung? Einen hab ich noch:
Daraufhin durchwühlte ich google nach weiteren Bildern zum Avatar-Film und entdeckte folgendes:
Ich dachte mir "Oh ja - Sci-Fi.. erm halt...irgendwo her kennst du das doch...".
Orcas aus Command & Conquer - WTF?
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